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Krise des Flugzeugbauers: Piloten warnten schon vor den Abstürzen vor der Boeing 737 Max

Seit dem Absturz einer 737 Max der Ethiopian Airlines mehren sich Stimmen, die den Flugzeugtyp kritisieren. Von "beinahe kriminell unzureichenden" Handbüchern ist die Rede. Brisant: Schon im vergangenen Jahr warnten US-Piloten vor dem Flugzeug.

Noch ist unklar, was den Absturz von Ethiopian-Airlines-Flug ET302 verursacht hat. Die Black-Box der Boeing 737 Max wird noch ausgewertet. Schon kurz nach dem Absturz haben Beobachter Parallelen zum Absturz einer Lion-Air-Maschine des gleichen Typs im Oktober gezogen. Auch wenn die Unfallursache bei dem Flug noch nicht endgültig feststeht - als ein möglicher Absturzgrund wird vermutet, dass der sogenannte AOA-Sensor, der den Anstellwinkel des Flugzeugs misst und Strömungsabrisse verhindern soll, nicht richtig funktionierte. Bei falschen Daten des Sensors könnte dies das MCAS-System in dem Max-Jet ausgelöst haben, das dann automatisch die Nase des Flugzeuges absenkt.

Nun wurde bekannt, dass bereits im vergangenen Jahr Piloten in den USA vor dieser Fehlfunktion gewarnt hatten, berichtet das Magazin "Time". Sie beschreiben in einem Bericht, dass sich die Nase der 737 Max nach dem Aktivieren des Autopiloten stark nach unten neigte und die automatische Warnung "Don't sink, don't sink!" ertönte. Die kritische Situation konnte aber schnell gelöst werden, indem der Autopilot wieder deaktiviert wurde. Eine ähnliche Situation wurde auf einem anderen Max-Jet beschrieben. Im ersten Moment schrieben die Piloten das Problem allerdings nicht dem neuen System zu, welches im Verdacht steht den Absturz der Lion-Air-Maschine verursacht zu haben.

Flugbegleiter verlangen Stopp für 737 Max

Die Berichte der Piloten wurden letztes Jahr in einer Nasa-Datenbank hochgeladen. Die Berichte sind freiwillig und legen weder die Namen der Piloten, die Airline noch das Land offen. Es ist auch unklar, ob die Vorfälle und der Bericht die US-Luftfahrtbehörde FAA oder Airlines zu Konsequenzen veranlassten. Ein Pilot kommentierte in dem Bericht: "Angesichts der Bedenken hinsichtlich der Max-8-Nasen-Sache haben wir es für angemessen gehalten, Sie darauf aufmerksam zu machen. (…) Meine Vermutung ist eine Fluggeschwindigkeitsschwankung". Der Pilot begründete dies damals mit einer Wetterfront. Boeing teilte der FAA und Fluglinien jedoch mit, dass das MCAS-System nur aktiviert werde, wenn der Autopilot ausgeschaltet ist. Dies wäre ein Widerspruch zu dem Bericht der Piloten. Laut der "Dallas Morning News" nannte ein Pilot das Handbuch der 737 Max "beinahe kriminell unzureichend".

Inzwischen werden auch in den USA und Kanada Kritik und Bedenken zur Boeing 737 Max lauter. Die Gewerkschaft der Flugbegleiter von Air Canada gab bekannt, dass das Unternehmen den Flugbegleitern freistellt, ob sie mit der 737 Max fliegen wollen. Die kanadische Gewerkschaft für öffentliche Angestellte forderte Air Canada dazu auf, die Sicherheit von Passagieren und Besatzung an erste Stelle zu setzen. In den USA verlangen die Gewerkschaft der Flugbegleiter sowie die Flugbegleiter und Mechaniker von American Airlines ein Flugverbot für alle Max-Jets.  In beiden Ländern wird die Boeing 737 Max noch eingesetzt.

Quellen: "Time", Pilotenbericht, "aero Telegraph", Nachrichtenagentur AP, CBS News, NBC DFW 

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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.