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ADAC-Test Billighotels: Budgethotels sind nicht immer günstig

Billighotels halten in Deutschland nicht, was ihr Name verspricht. Ein Preisvergleich des ADAC von 55 Häusern im boomenden Segment der Budgethotel-Ketten zeigt enorme Preisunterschiede.

Von Till Bartels

Da weiß man, was man hat: ein sauberes Bett, eine Dusche und am morgen ein einfaches Frühstück mit Kaffee und Brötchen. Budgethotels versprechen eine standardisierte Unterkunft bei einem guten Preis-Leistung-Verhältnis. Doch die neuste ADAC-Studie unter den sieben größten Billighotel-Ketten in Deutschland kommt zu einem anderen Ergebnis.

Beim Holiday Inn Express St. Pauli Messe in Hamburg ermittelte der Automobilclub einen Übernachtungspreis von 129 Euro und stufte das Haus und die in den USA beheimatete Hotelkette als "sehr teuer" ein. Dass man im selben Stadtteil auch preiswerter unterkommen kann, beweist die Rate von 73 Euro des Etap Hamburg St. Pauli. Überhaupt schnitt die französische Billigmarke mit einer Preisspanne zwischen 40 und 73 Euro als "sehr günstig" ab. Bei einem Durchschnittspreis von knapp 59 Euro lagen die Etap-Hotels noch vor den B&B-Hotels mit 64 Euro.

Große Preisunterschiede

Der ADAC hat insgesamt 660 Preise an verschiedenen Wochentagen im Zeitraum zwischen dem 3. Mai und dem 8. Juni untersucht. In elf Städten wurden fünf zentral gelegene Budgethotels berücksichtigt. Zu den 55 Zwei- und Drei-Sterne-Unterkünften zählten Häuser der Hotelmarken Etap, B&B, A&O, Meininger, Motel One, Ibis und Holiday Inn Express.

Die größten Preisunterschiede wies neben Holiday Inn Express die Ibis-Kette auf, die zur französischen Accor-Gruppe gehört. Die Preisspanne betrug 41 Euro. Mit einem Durchschnittspreis von über 96 Euro ("sehr teuer") ist Ibis damit die zweitteuerste Kette.

Leipzig am preiswertesten

Ein großes Preisgefälle existiert nicht nur bei den Hotelmarken, sondern auch zwischen den Städten. Reisende müssen für eine Nacht in einem Bugethotel in Hamburg im Schnitt 97 Euro zahlen, soviel wie in keiner anderen Stadt. Deutlich billiger wird es dagegen, wenn man Leipzig besucht: Mit einem Durchschnittspreis von 64 Euro war Leipzig die günstigste Metropole im Test. Auch Städte wie Dortmund, wo die Billighäuser im Schnitt 68 Euro kosten, oder Frankfurt (60 Euro) und Nürnberg (73 Euo) schnitten gut ab. Die Übernachtungen in der Hauptstadt Berlin rangieren mit einem Durchschnittspreis von 79 Euro dagegen im Mittelfeld.

Dass zu Messezeiten Billighäuser auch Höchstpreise verlangen, floss nicht in die Studie ein. So wollte das Meininger Frankfurt an der Messe für ein Doppelzimmer während der Messe Techtextil 516 Euro haben. Aber "zur gleichen Zeit konnte man im Etap Frankfurt Süd Offenbach für 56 Euro übernachten", so eine Pressesprecherin des ADAC.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(