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"Ottos Reise" in Indien Die verrückteste Grenze der Welt


"Ottos Reise" ist Geschichte. In Berlin endete der Weg, der Gunther Holtdorf und seinen Wagen "Otto" um die Welt führte. Mit ihm reist der stern noch einmal von Land zu Land. Diesmal: Indien.

Eine Reise wie keine zweite: Gunther Holtdorf hat in 26 Jahren mit einem Geländewagen 215 Länder dieser Welt bereist. Begleitet wurde er 22 Jahre lang von seiner inzwischen verstorbenen Frau Christine. Den Wagen, der sie um die Welt trug, taufte Holtdorf liebevoll "Otto". Gemeinsam bereisten sie alle Kontinente, durchquerten Wüsten und Flüsse, erkundeten Urwälder und Gebirgslandschaften. Zusammen mit dem stern präsentiert Gunther Holtdorf "Ottos Reise" in einem einzigartigen Online-Projekt.

Noch einmal bereisen wir mit Holtdorf die Länder dieser Welt. Erste Station ist Indien. Der Subkontinent unterhält zu seinem Nachbarstaat Pakistan einen Grenzübergang, der selbst einen erfahrenen Weltbummler überrascht.

Denn an so einem Übergang hatte Gunther Holtorf noch nie gestanden: Zwei Länder, die zusammen rund 1,5 Milliarden Einwohner und 3000 Kilometer Grenze haben – und trotzdem darf niemand rüber. Jedenfalls kein normaler Einheimischer. Das sind Indien und Pakistan.

Weltenbummler Holtorf war fassungslos, als er erfuhr, dass sein "Otto" an diesem Tag das erste Auto war, das passieren durfte. Als er zudem sah, dass Waren die Grenze nur auf den Köpfen von Trägern überqueren dürfen, nicht aber auf Lkw, da wusste er: Das ist die verrückteste Grenze der Welt.

Dies und noch viel mehr über Indien berichtet Gunther Holtdorf im Kapitel "Auf vier Rädern im größten Museum der Welt" in Worten, einer umfangreichen Fotostrecke und vier reich animierten Videos.


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