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Aman-Hotel in Japan: Im Himmel über Tokio schweben

Die Aman-Resorts haben ein Hotel in einer Metropole eröffnet: mitten in Tokio in einem Hochaus mit Blick auf den Fuji. Doch lässt sich das Konzept eines luxuriösen Hideaways auch auf eine Großstadt übertragen? 

Von Till Bartels

In der Lobby des Aman Tokio zupft eine Musikerin die 13 Saiten der Koto, der japanischen Zither.

In der Lobby des Aman Tokio zupft eine Koto-Spielerin die 13 Saiten des traditionellen Instrumentes und erfüllt den Raum mit zarten fernöstlichen Klängen.

Das Aman-Hotel in Tokio verfügt über ein hohes Gut, was in der japanischen Hauptstadt äußert selten ist: verschwenderisch viel Platz und Raum. Geht es sonst in der Zehn-Millionen-Metropole nicht nur zur Rushhour in der U-Bahn äußert eng zu, kann der Hotelgast im Aman tief durchatmen, Luft holen und entspannen. Erst in der riesigen Lobby im 33. Stock, später auch auf den Zimmern. 

Mit der Neueröffnung einer Dependance im Otemachi Tower zwischen den Hochhäusern des Financial Distict in der Tokio geht die Aman-Hotelkette ein Wagnis ein. Denn seit der Eröffnung des ersten Aman-Resorts 1988 auf der thailändischen Insel Phuket wurden 27 Häuser ausschließlich in Urlaubs-Destinationen wie in der Karibik, auf Bali und Sri Lanka, aber auch in den USA, den Alpen und Venedig eröffnet. 

Das für Aman erste Haus in einer Mega-City ist gleichzeitig die erste Unterkunft, das nicht in einem eigenes, freistehenden Hotelgebäude einzog, sondern nur die oberen sechs Etagen eines riesigen Bürowolkenkratzers belegt - atemraubende Weitblicke über die Mega-Metropole sind für die Gäste garantiert.

Faralda Crane Hotel
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