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Luftfahrt in Bildern: Flugreisen und Corona: Nur Fliegen war schöner

Mehr als nur Maske und Mindestabstand: Auf Airports und in Flugzeugen gelten durch Corona vollkommen neue Bestimmungen. Worauf Sie sich einlassen müssen, wenn Sie fliegen möchten zeigen unsere Bilder von Bord und am Boden.

Bild 1 von 20 der Fotostrecke zum Klicken: Willkommen in der neuen Welt des Reisens. Nach Ankunft in Armenien müssen sich Fluggäste in Jerewan vom Airport-Personal desinfizieren lassen.

Bild 1 von 20 der Fotostrecke zum Klicken: Willkommen in der neuen Welt des Reisens. Nach Ankunft in Armenien müssen sich Fluggäste in Jerewan vom Airport-Personal desinfizieren lassen.

AFP

Nicht jeder wird behaupten, dass in Vor-Corona-Zeiten das Fliegen in der Economy Class besonders viel Spaß machte. Wer aber in diesem Sommer in ein Flugzeug steigt, muss sich auf erhebliche Veränderungen einstellen, besonders bei Langstreckenflügen, die erst langsam wieder an Fahrt aufnehmen.

Fliegen heißt ab sofort: Stundenlang im Flieger sitzen und durch die Maske atmen müssen. Denn bei fast allen Fluggesellschaften ist das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes Pflicht. Und eine Maske reicht nicht. Nach drei Stunden sollte man Einwegmasken wechseln und ein neues Exemplar anlegen.

Auch der Service an Bord ist nicht mehr wie gewohnt. Um den Kontakt zwischen Passagier und Personal auf ein Minimum einzuschränken, wird auf Getränke- und Essensausgabe auf Flügen bis zu zwei Stunden meist verzichtet. Unter dem Stichwort "vereinfachter Bordservice" heißt es bei Lufthansa, dass es bei Flügen ab 50 Minuten lediglich eine Flasche Wasser gibt. Erst bei Flügen mit einer Dauer ab 150 Minuten werden ein Snack und Getränke gereicht. Auch wird auf die Ausgabe von Lesematerial wie Zeitschriften und Kissen verzichtet.

Nadelöhr Security

Andere Fluggesellschaften, die in Richtung Golf-Staaten und Asien unterwegs sind, bieten vor dem Einsteigen ihren Passagieren unabhängig von der gebuchten Reiseklasse Hygiene-Kits mit zum Teil sogar einer chirugischen Maske, antibakteriellen Reinigungstüchern und Handdesinfektionsmitteln an.

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Bei der Abfertigung an den Flughäfen sind die Sicherheitskontrollen ein Nadelöhr. Jetzt dürften die Gäste in der Security-Schlange noch mehr Geduld aufbringen, wenn es die Abstandsregeln einzuhalten gilt. Große Flughäfen in Deutschland wie Frankfurt sind dafür bekannt, dass der Durchsatz von Passagieren pro Stunde weit unter dem Durchschnitt anderer Verkehrsflughäfen in Europa liegt.

Nach der Landung steht einem noch die Einreise bevor. Zur Pass- und Zollkontrolle kommt in vielen Ländern nun eine weitere Hürde: der Gesundheitscheck. Je nach Land handelt es sich um ein halbautomatisches Scannen der Körpertemperatur, um eine Befragung, einen Corona-Schnelltest oder um ein obligatorisches Desinfizieren – siehe Foto oben vom Flughafen in Jerewan. Guten Flug.

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