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New York City: Bauarbeiten am Ground Zero beginnen

Der Streit ist beendet. Der Ground Zero in New York City, an dem die bekannten Zwillingstürme des World Trade Centers 2001 zerstört wurden, kann endgültig bebaut werden. Eine Bedingung hat die zuständige Hafenbehörde dennoch.

Nach mehr als vier Jahren ist der Streit um eine Neubebauung des Geländes des 2001 bei den Anschlägen zerstörten World Trade Centers in New York beigelegt. Die Leitung der zuständigen Hafenbehörde segnete einstimmig ein Konzept ab, wonach der Pächter des Geländes, Larry Silverstein, vier Bürogebäude errichten wird. Sie sollen dort gebaut werden, wo einst die markanten Zwillingstürme standen, die durch die Flugzeuganschläge vom 11. September 2001 vollständig zerstört wurden. Es heißt die Arbeiten an dem höchsten Gebäude, dem 540 Meter langen "Freedom Tower", könnten schon in wenigen Tagen beginnen. Nach den Plänen soll der Turm 2011 fertig sein.

Gedenkstätte rund um den "Freedom Tower"

Die Zustimmung der Hafenbehörde, der das Gelände gehört, galt als letzte große Hürde für das Projekt. Am Vortag hatte Silverstein erklärt, er habe allen Bedingungen der Institution für die Neubauten zugestimmt und so den Weg freigemacht. Eine der Bedingungen sieht vor, dass Silverstein für die Errichtung des "Freedom Tower" verantwortlich sein soll, ihn nach der Fertigstellung aber der Hafenbehörde überlassen wird.

Die Gebäude in Manhattan sollen am Ende eine Gedenkstätte umgeben, an der - etwa in Form eines Museums - an die rund 3000 Menschen erinnert werden soll, die den Anschlägen zum Opfer gefallen waren.

Reuters / Reuters

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