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Tipps und Adressen: Schau mir auf die Füße: Schuhe, Handarbeit!

Von Gerhard Waldherr

Anreise

Flüge nach Buenos Aires ab ca. 1000 Euro.

Vorwahl:

0054/11

Hotels

Faena:

seit seiner Eröffnung 2004 ständig in den Schlagzeilen; nicht nur, weil auch Robbie Williams in einem der 105 kitschig-verwegenen Zimmer übernachtet hat. Viel Purpur, Weiß und Gold kombiniert mit edlen Hölzern. Kreiert vom international renommierten Designer Philippe Starck. Die Tangoshow im hauseigenen Kabarett rühmt sich, die beste der Stadt zu sein. Sehr schön: die Poolbar. 445 Martha Salotti, Tel.: 40 10 90 00; www.faenahotelanduniverse.com, DZ ab 280 Euro.
Bo-Bo: eines der ersten Designerhotels, das nach der Krise etabliert wurde. Die sieben Zimmer sind nach den Themen Pop, Klassik, Minimalist, Techno, Art déco, Rationalist und Argentinien gestaltet. Der Name des Hotels ist ein Wortspiel und steht für die Verbindung von Bourgeoisie und Bohemien. 4882 Guatemala, Tel.: 47 74 05 05, www.bobohotel.com, DZ ab 85 Euro.

Hotel Home:

Wurde entwickelt von einem britischen Plattenproduzenten und seiner argentinischen Frau. Wirkt von außen wie ein Bunker, innen überraschend hell und geräumig. 17 Zimmer mit alten Tapeten und Mobiliar aus den 50er Jahren. Garten mit Pool. 5860 Avenida Honduras, Tel.: 47 78 10 08, www.homebuenosaires.com, DZ ab 80 Euro.

Restaurants

Sucre: meist voll, weil extrem hip. Besitzer und Chefkoch Fernando Trocca hat in Europa und New York gearbeitet und verwöhnt seine Gäste mit patagonischem Lamm und Tatar vom gegrillten Lachs an Schaum vom grünen Apfel. Nebenher kann man den offenen Grill oder die imposante Bar mit Flaschen vom Boden bis zur Decke bewundern. 676 Sucre, Tel.: 47 82 90 82, www.sucrerestaurant.com.ar.
Social Paraíso: hübsches kleines Bistro mit angenehm schlichtem Interieur und passabler Küche. Zum unvermeidlichen Bife de lomo gesellen sich allerlei Kreationen mit Fisch und Meeresfrüchten. So schlicht, so lecker: das Pilzcarpaccio mit Pesto, Tomaten und Mozzarella. 5182 Honduras, Tel.: 48 31 45 56.
Club Sirio: eine Hommage an das kulturelle Erbe der vielen syrischen Einwanderer. Das Ambiente ist orientalisch, das arabische Büfett eine willkommene Abwechslung zu den fleischlastigen Speisekarten der meisten Restaurants der Stadt. 1496 Ayacucho, Tel.: 48 06 57 64.
La Cabelleriza: Der offene Grill hinter dem Eingang ächzt vor Fleisch, Fleisch, Fleisch. Allein das Personal damit hantieren zu sehen ist ein faszinierendes Schauspiel. Mit die besten Steaks in Buenos Aires. 2024 Vicente López (zwischen Junín und Uriburu), Tel.: 48 06 32 62.
El Obrero: alteingesessenes Restaurant mit traditioneller Speisekarte. Liegt in der Nähe der Bombonera, des Fußballstadions der Boca Juniors, bei denen Maradona begann. Sein Bild hängt zwischen Fotos anderer Kicker und Boxer an der Wand. 64 Augustín Caffarena, Tel.: 43 62 99 12.

Bars/Cafés

La Biela:

früher ein Kolonialwarenladen mit Bar, seit 1942 ein Fixpunkt für Besucher des Stadtteils Recoleta und dessen Friedhofs, der sich gegenüber befindet. Die Tische im Garten liegen im Schatten der bis zu 30 Meter langen Äste eines Gummibaums. 596 Quintana, Tel.: 48 04 41 35.

Bar 6:

Wer seinen Tag mit einem Frühstück Porteño (Matetee, Croissant mit Dulce de Leche, Schinken-Käse- Toast) beginnen möchte, tue dies in einem spärlich möblierten, hohen rustikalen Raum und vor nackten Ziegelwänden. 1676 Armenia, Tel.: 48 33 68 07.

Gran Bar Danzón:

Wer noch nicht alles weiß über argentinischen Malbec oder Torrentés, dem erklären sie es hier. Wer meint, er müsse dennoch Caipirinha trinken, dem servieren sie einen in dieser schummrigen, aber stilvollen Bar mit Restaurant, dessen Desserts einen guten Ruf genießen (im Gegensatz zu den Hauptgerichten). 1161 Libertad, Tel.: 48 11 11 08, www.granbardanzon.com.ar.

Confitería La Ideal:

die geschwungenen Holzstühle. Die Glasvitrinen für Kuchen. Die schweigsamen Kellner. Im Ideal scheint sich nie etwas zu ändern. Eröffnet 1912, eine Legende bis zum heutigen Tag. Mehrmals wöchentlich gibt es im ersten Stock Tangounterricht. 384 Suipacha, Tel.: 52 65 80 78.

Café Tortoni:

Einweihung war 1858, von Mitte der 20er bis Mitte der 40er Jahre Treffpunkt von Intellektuellen und Künstlern. Heute sitzen unter der imposanten Glasdecke und auf blutroten Ledersesseln vor allem Touristen an den Schachtischen aus Onyx. 825 Avenida de Mayo, Tel.: 43 42 43 28, www.cafetortoni.com.ar.

Mark's Deli:

Die Speisekarte konzentriert sich auf Sandwiches und Salate (wenngleich vor allem die exzellenten Kekse und Brownies Lob verdienen). Stammlokal der kreativen Jugend von Palermo Soho. 4701 El Salvador, Tel.: 48 32 62 44.

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