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Erstflug Airbus A321LR: Vor diesem kleinen Airbus hat Boeing Angst

Bisher dominiert die Boeing 757 den Markt für Langstrecken, auf denen sich der Einsatz von Großraumflugzeugen nicht rentiert. Jetzt kommen die Europäer mit einer Alternative. Der Airbus A321LR absolviert seinen Erstflug

Airbus A321LR beim Rollout

Das Kurz- und Mittelstreckenflugzeug ist zum Langstreckenjet weiterentwickelt worden: Der Airbus A321LR beim Rollout in Hamburg-Finkenwerder. An den zwei neuen Notausstiegsfensteren über den Flügeln ist der Maschinentyp zu erkennen.

Auf den ersten Blick stellt man kaum eine Veränderung fest. Der am Mittwoch gegen 11 Uhr erstmals auf dem Werksflughafen in Hamburg-Finkenwerder gestartete Jet sieht aus wie jeder andere Airbus A321. Doch das Flugzeug hat das Potential, unsere Fluggewohnheiten zu verändern.

Den seit mehr als 20 Jahren produzierten Kurz- und Mittelstreckenjet haben die Airbus-Ingenieure zum Langstreckenjet weiterentwickelt. Durch drei Zusatztanks vergrößert sich die Reichweite auf 7400 Kilometer. Damit erlaubt der neue Aktionsradius auch Transatlantikflüge, also Nonstop-Flüge zwischen Paris und New York.

Airbus A321LR

Auf dem Rumpf der ersten Maschine diesen Typs hat Airbus zur Verdeutlichung einen gepunkteten Bogen zwischen einer aufgemalten Freiheitsstatue und dem Pariser Eiffelturm anbringen lassen und den Schriftzug "now flying longer range" hinzugefügt. Denn bei den Abkürzungen der offiziellen Bezeichnung A321neoLR steht das "neo" für "new engine option", für neu entwickelte Triebwerke, und "LR" für "long range", für die längere Reichweite.

Der Gegenentwurf zum A380

Der Zuwachs in der Flugzeugfamilie der kleineren Airbus-Jets mit nur einem Mittelgang bedeutet eine Revolution. Die Maschine eignet sich ideal zum Erschließen neuer Flugstrecken, auf denen Großraumflugzeuge wie der Dreamliner von Boeing oder Airbus A330 halbleer unterwegs wären. Denn der neue Airbus fasst maximal 240 Passagiere, mit einer Business Class deutlich weniger, und wird eher auf Routen zwischen Flughäfen in der zweiten Reihe zum Einsatz kommen.

Erstflug am 31. Januar 2018 des Airbus A321LR: Der Jet fliegt seine Kreise über der Nordsee.

Erstflug am 31. Januar 2018 des Airbus A321LR: Der Jet fliegt seine Kreise über der Nordsee.

Zu schwach ist zum Beispiel das Passagieraufkommen für tägliche Nonstopflüge von Hamburg nach New York. United Airlines bediente diese Verbindung jahrelang mit einer schmalen Boeing 757. Doch der Flugzeugbauer in Seattle beschloss schon 2003 die Produktion einzustellen. "Das war eine Fehlentscheidung von Boeing", sagt der Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt. Einen Ersatz für die 757 haben die Amerikaner nicht im Programm.

In diese Lücke stößt nun Airbus mit der neuen Langstreckenversion vor. Mehr noch: Im Gegensatz zu der in den frühen 1980er Jahren entwickelten Boeing 757 verfügt der Airbus über neuste Technik, aerodynamische Winglets und Triebwerke, die 20 Prozent weniger Kerosin verbrauchen.

Im Weltluftverkehr sind riesige Maschinen wie der Jumbojet und der doppelstöckige Airbus A380 kaum noch gefragt. Der Trend geht eher zu neuen Routen und Direktverbindungen zu kleineren Flughäfen. Die Entwicklung erhält durch Billig-Airlines zusätzlichen Schub, die wie Norwegian Transatlantikstrecken mit kleiner Flugzeugen, zum Beispiel von Bergen nach Chicago oder Cork nach Boston, befliegen.

Die Vorteile für Passagiere

Dieser Airbus wird zu mehr Direktverbindungen führen, das zeitintensive und teilweise auch lästige Umsteigen auf Großflughäfen entfällt. Ende des Jahres soll der erste Airbus A321neoLR an die portugiesische Fluggesellschaft TAP ausgeliefert werden. Auch Norwegian, SAS, Aer Lingus, Jet Blue, Air Transat und Azores Airlines gehören zu den Kunden des Modells.

Von allen Versionen des Typs A321neo sind bereits 1900 Maschinen bestellt, mehr als 100 mit dem Zusatz LR. "Viele sprechen über die Mitte des Markts, wir besetzen sie schon", sagte A320-Programmchef Klaus Röwe beim Erstflug. "Die A321LR vereint die Effizienz eines Standardrumpfflugzeuges mit den Fähigkeiten einer Langstreckenmaschine."

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?