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Riesenflieger: Airbus A380 muss Teile spenden - und wird zum Ersatzteillager

Zwei A380-Maschinen müssen wohl bald Teile lassen: Keine Fluggesellschaft interessiert sich ausreichend für die Airbus-Flieger eines deutschen Fondsanbieters. Der Verkauf in Einzelteilen soll den Anlegern nun Geld bringen.

Airbus A380 der Fluggesellschaft Singapore Airlines

Singapore Airlines will die Airbus-Maschinen vom Typ A380 nicht länger leasen

DPA

Zehn Jahre trugen sie tausende Fluggäste verlässlich durch die Lüfte, nun sollen zwei Airbus A380 bereits ausgedient haben. Den Riesenfliegern droht ein Schicksal als Ersatzteillager.

Bisher hatte der deutsche Fondsanbieter Dr. Peters Group die Maschinen an die Fluggesellschaft Singapore Airlines verleast. Da das Unternehmen an einer Verlängerung der Verträge nicht interessiert ist, sieht die Dr. Peters Group nun im Verkauf der die rentabelste Lösung. Auch andere Airlines waren offenbar nicht bereit, genug Geld für die Flieger zu bezahlen.

Anleger müssen der Zerlegung noch zustimmen

"Nach umfangreichen und intensiven Verhandlungen mit verschiedenen Airlines wie British Airways, Hi Fly und Iran Air hat sich die Dr. Peters Group für einen Komponentenverkauf entschieden", teilte der Fondsanbieter am Dienstag in Dortmund mit. 

Den Verkauf der Teile soll das Unternehmen VAS Aero Services übernehmen. Die Anleger von Dr. Peters' DS-Fonds 129 und 130 hatten die Maschinen mit ihren Geldern finanziert. Sie sollen dem neuen Konzept am 28. Juni zustimmen.

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Als erste Fluggesellschaft wurde ein Airbus A380 an Singapore Airline ausgeliefert. Ende Oktober 2007 fand der Premierenflug auf der Strecke Singapur-Sydney statt. Alle Tickets für den Erstflug wurden im Internet für Wohntätigkeitszwecke versteigert. 

Als erste Fluggesellschaft wurde ein Airbus A380 an Singapore Airline ausgeliefert. Ende Oktober 2007 fand der Premierenflug auf der Strecke Singapur-Sydney statt. Alle Tickets für den Erstflug wurden im Internet für Wohntätigkeitszwecke versteigert. 


fri / DPA

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