So schön ist die Welt Einst Mordmetropole. Jetzt Stadt des Wandels: Medellín

Graffiti von Pablo Escobar auf einer Hausfassade im Armenviertel Barrio Pablo Escobar
Personenkult: Im ­Armenviertel Barrio ­Pablo Escobar erinnert ein Wandgemälde an den Drogenboss. Manche Bürger verehren ihn wie einen Heiligen
© Javier Arcenillas/LUZ /fotogloria
Einst war Medellín die gefährlichste Großstadt der Welt. Heute gilt sie als sicher – und als Musterbeispiel für progressive Politik.
Von Jan Christoph Wiechmann

Der ehemalige Polizist Carlos García Palau hat seine Stadt schon in den schwierigsten Zeiten verteidigt: im Kampf gegen die Guerilla, gegen Paramilitärs, vor allem gegen das Medellín-Kartell des Kokainkönigs Pablo Escobar. Und so sagt er mit sichtbarem Stolz: "Medellín war mal die gefährlichste Stadt der Welt. Heute ist sie eine der sichersten. Ich vertrat sie als Frontkämpfer. Heute vertrete ich sie als Fremdenführer. Und Fan."


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