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Arbeitskampf: Neue Streiks an Flughäfen in Nordrhein-Westfalen

Zwei Positionen und keine Einigung in Sicht: Das Sicherheitspersonal legt auch am Donnerstagvormittag an den Flughäfen Köln-Bonn und Düsseldorf die Arbeit nieder. Hamburg bleibt vorerst verschont.

Der Tarifkonflikt im Sicherheitsgewerbe in Hamburg und Nordrhein-Westfalen wird weiterhin mit unverminderter Härte geführt. Die Gewerkschaft Verdi kündigte für Donnerstagvormittag neue Streiks des Sicherheitspersonals an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn an. Am Hamburger Airport fielen wegen eines Ausstands am Mittwoch nach Angaben einer Sprecherin 140 Flüge aus, dort war es der vierte Streiktag in kurzer Folge.

Hintergrund des Arbeitskampfs ist ein ungelöster Streit zwischen Verdi und den im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) vereinigten Arbeitgebern der privaten Sicherheitsbranche in Hamburg und Nordrhein-Westfalen, die auch die sogenannten Flugsicherheitsassistenten beschäftigen. Sie sind an Flughäfen im Auftrag der Bundespolizei für Passagier- und Gepäckkontrollen zuständig. Bei dem Streit geht es um Lohnerhöhungen. Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig, die Verhandlungen zu blockieren und kein Interesse an einer Einigung zu haben.

Verdi spricht von Niedriglöhnen

Die Flughäfen in Hamburg, Düsseldorf und Köln/Bonn waren in den vergangenen Wochen bereits mehrfach bestreikt worden, was jedes Mal für erhebliche Probleme sorgte. Weil Passagiere nicht rechtzeitig abgefertigt werden konnten, fielen jeweils hunderte Flüge aus, tausende Fluggäste waren von den Streiks betroffen.

Derzeit bekommen die Sicherheitsleute in Hamburg 11,80 Euro pro Stunde. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung auf 14,50 Euro, die Arbeitgeber bieten nach eigenen Angaben eine Erhöhung auf 12,75 Euro und eine weitere Steigerung auf 13,50 Euro ab 1. Januar 2014 an. In Nordrhein-Westfalen fordert die Gewerkschaft für die unterschiedlichen Lohngruppen Zuschläge zwischen 2,50 Euro und 3,64 Euro pro Stunde. In der unteren Lohngruppe werde nur 8,23 Euro brutto gezahlt, die Arbeitgeber hätten nur 40 Cent mehr versprochen, kritisierte Verdi. Der BDSW müsse für die gesamte Branche "Wege aus dem Niedriglohnbereich" aufzeigen.

Hamburg bis Freitag von Streiks verschont

Bereits am Dienstagabend hatte der BDSW die Lohnforderung der Gewerkschaft in einer Reaktion auf den Streik in Hamburg erneut als "überzogen" bezeichnet und kritisiert, Verdi sei an "seriösen Tarifverhandlungen" nicht interessiert. Die Hamburger Gewerkschaft warf diesem im Gegenzug "untragbare Arroganz" vor. Verdi forderte für die Beschäftigten auch unbefristete Verträge und Vollzeitjobs.

Für Hamburg setzte die Gewerkschaft die Streiks bis einschließlich Freitag aus. Hintergrund sei ein für Donnerstag angesetztes neuerliches Treffen auf Geschäftsführerebene, teilte sie in der Hansestadt mit. In Nordrhein-Westfalen wies Verdi bei der Ankündigung der neuen Streiks den Arbeitgebern die alleinige Schuld zu. "Statt zu debattieren, sollte der BDSW nach zwei Monaten der Verweigerung ein neues Angebot vorlegen, damit die Streiks beendet werden können", erklärte die dortige Verhandlungsführerin Andrea Becker. Um die Belastung für Passagiere zu begrenzen, werde nur bis 10 Uhr morgens gestreikt.

lin/AFP / AFP

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(