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Von Vogelschlag bis Höhentests So ausgiebig werden Flugzeuge vor dem Verkauf getestet

Fliegen ist die sicherste Art zu reisen. Damit das auch wirklich sicher gestellt ist, müssen Flugzeuge etliche zum Teil auch ungewöhnliche Tests über sich ergehen lassen. Sechs unterschiedliche Tests garantieren, dass Flugzeuge zum Verkauf angeboten werden.  1. Biegsamkeit der Flügel: Die Flügel werden bis zu 90° gebogen, danach sogar durchgebrochen. Die Belastungsgrenze soll höher sein als die erwartete Belastung in der Luft. 2. Vogelschlag-Simulation: Turbinen können durch kleine Vögel explodieren. Eine sogenannte „Hühnerkanone“ feuert 2,5kg tote Hühner auf Triebwerke und Windschutzscheiben.  3. Wasseraufnahme: Die Test-Flieger fahren durch einen Wassergraben, um einen sicheren Start und eine sichere Landung bei starkem Regen zu garantieren. Es darf nicht zu viel Wasser in die Triebwerke gelangen. 4. Temperatur- und Höhentests: Flugzeuge werden in extrem heiße und kalte Klimagebiete und in großer Höhe und Tiefe geflogen. 5. Mindestgeschwindigkeit: Ein Pilot schleift das Heck über Boden, um herauszufinden, bei welcher Mindestgeschwindigkeit das Flugzeug abhebt. 6. Bremstest: Ein Flieger beschleunigt mit maximaler Beladung und abgenutzten Bremsen auf Abhebegeschwindigkeit. Danach wird auf der Rollbahn sofort gebremst; Die Reifen werden in der Hitze flach. Notfallteams warten fünf Minuten. Das Feuer darf nicht auf den Rumpf überschlagen. Übersteht die Maschine all die Tests, kann die Reise beginnen!
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Das Fliegen gilt immer noch als sicherste Art zu reisen. Damit Flugzeuge auch wirklich sicher in der Luft bleiben, führen die Hersteller vorher eine Reihe von Tests durch. Übersteht die Maschine alle, können die Flugzeuge verkauft werden. 

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