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DAKAR-RALLYE: Im Schlamm stecken geblieben

Bei der Dakar-Rallye ist der Angriff der Vorjahressiegerin Jutta Kleinschmidt auf die Spitze gescheitert. Schwerer Regen machte die Prüfung bei Madrid fast unpassierbar.

Bei der 24. Rallye Dakar ist der Angriff der Vorjahressieger Jutta Kleinschmidt/Andreas Schulz (Köln/München) auf die Spitze gescheitert. Schwerer Regen machte die nur sechs Kilometer lange Prüfung vor den Toren der spanischen Hauptstadt Madrid fast unpassierbar. Im Schlamm verlor Jutta Kleinschmidt mit ihrem Mitsubishi Pajero nicht nur mehr als zwei Minuten auf die Bestzeit des Spaniers Fernando Gil im Seat Cordoba, sondern sie fiel auch vom zweiten auf den sechsten Platz zurück. Die Führung in der Automobilwertung behaupteten die Belgier Grégoire de Mevius/Alain Guehennec mit ihrem Nissan Pick up. Nach drei von insgesamt 14 Prüfungen hatten sie einen Vorsprung von 14 Sekunden auf Fernando Gil/Rafael Tornabell.

Träumen von Afrika

»Die vor uns gestarteten Motorräder hatten den Parcours so stark aufwühlt, dass ein Durchkommen fast unmöglich war«, sagte die 39 Jahre alte Jutta Kleinschmidt. »Ich bin froh, wenn wir morgen endlich in Afrika sind. Dann endlich beginnt die Dakar. Ich denke, dass wir uns auch wieder verbessern können.«

KTM bei den Motorrädern bestimmend

Bei den Motorräder bestimmen nach wie vor die österreichischen KTM-Maschinen das Tempo. Spitzenreiter blieb der Spanier Nani Roma, der elf Sekunden vor seinem französischen Markenkollegen Cyril Despres lag. Andrea Mayer (Kaufbeuren) fuhr mit ihrer KTM vom 33. auf den 27. Platz (Rückstand: 8:15 Minuten) vor.

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