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Formel 1: Rosberg - Fünfter Test-Platz und Erkenntnisgewinn

Nach 128 Testrunden in Barcelona war für Nico Rosberg am Ende des Tages zwar nur die fünftbeste Zeit herausgesprungen. Doch Mercedes konnte viele wichtige Erkenntnisse sammeln. Die Hinterräder sind ein Thema.

Der neunte Testtag der Fomel 1-Saison brachte Mercedes zwar erneut keine Bestzeit, doch die sind ohnehin derzeit beim deutschen Rennstall nicht so wichtig. Die Zuverlässigkeit des Autos, darauf kommt es Nico Rosberg und Co. zum jetzigen Zeitpunkt an und um die scheint es gut bestellt zu sein.

Mit zufrieden erhobenem Daumen entstieg Nico Rosberg nach zwei absolvierten Renndistanzen seinem Mercedes. "Alles ist besser als im letzten Jahr. Wir sind viel weiter, wie weit kann man noch nicht sagen. Aber es gab keinerlei Zuverlässigkeitsprobleme, und so konnten wir wieder viel lernen", zeigte er sich gegenüber n-tv.de glücklich.

Gelernt habe man vor allem über die Reifen. Rosberg testete verschiedene Reifenmischungen und ihr jeweiliges Verhalten bei steigender Belastung, wie focus.de berichtet. "Das wird in diesem Jahr generell wieder ein Thema sein“, wird Rosberg dort zitiert.

Tolle Strecke und problematische Hinterreifen

Seine Erkenntnisse der 128 Testrunden brachte er dann gegenüber motorsport-magazin.com zum Ausdruck. "Die Hinterreifen sind immer noch ein großes Thema. Da müssen wir bei den Rennen weiter drauf aufpassen. Aber ich hatte heute ein gutes Gefühl." Neben diesem Lerneffekt sprang für Rosberg und Mercedes die fünfbeste Tageszeit auf dem Circuit de Catalunya heraus. Seine schnellste Runde drehte er in 1:23,992 Minuten.

Ein kleines Haar in der Suppe fand er dann aber doch noch. "Die Strecke hier ist fantastisch. Vielleicht ist sie zum Testen schon ein bisschen zu gut, weil man solche Bedingungen während der eigentlichen Rennen nicht vorfindet", sagte er.

Romain Grosjean fährt Bestzeit im Lotus

Für die Bestzeit hatte überraschen der Franzose Romain Grosjean im Lotus gesorgt, der bei guten äußeren Bedingungen in 1:23,252 Minuten ins Ziel kam und sich damit vor Ex-Weltmeister Jenson Button im McLaren-Mercedes (1:23,510 Minuten), dem Mexikaner Sergio Perez im Sauber und Mark Webber im Red-Bull platzierte.

Titelverteidiger Sebastian Vettel, Rekord-Weltmeister Michael Schumacher und Nico Hülkenberg kamen am ersten Tag nicht zum Einsatz. Das Marussia-Team testet nicht, so dass Timo Glock ohne weitere Praxis beim Großen Preis von Australien am 18. März antreten muss.

sportal.de / sportal

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