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Formel-1-Saison 2014 Das sind die neuen Autos für Vettel und Rosberg


Mit Beginn der ersten Testfahrten haben die Formel-1-Teams Red Bull und Mercedes ihre Boliden für die Saison 2014 präsentiert. Die Frontpartie fällt nicht so rüsselartig aus wie bei der Konkurrenz.

Um 08.37 Uhr hat die Mission "Titel Nummer fünf" für Sebastian Vettel richtig begonnen. Der viermalige Formel-1-Champion enthüllte kurz vor dem Start in die offizielle Testphase zusammen mit seinem neuen Teamkollegen Daniel Ricciardo seinen neuen Red Bull. In der Boxengasse des Circuito de Jerez in Andalusien präsentierte das hessisch-australische Duo nur Minuten nach Herausforderer MercedesAMG den neuen Wagen.

Auch am RB10 fällt die regelbedingt tiefe Nase auf, die eher spitz zuläuft und flach wirkt, aber genau wie beim Silberpfeil nicht ganz so rüsselartig wie einigen Konkurrenz-Boliden ausfällt. Angetrieben wird das Auto, mit dem Red Bull in seine zehnte Formel-1-Saison startet, wie in die vergangenen Weltmeister-Jahren von einem Renault-Motor. Statt mit den 2,4-Liter-Saugmotoren sind die Wagen ab dieser Saison mit 1,6-Liter-Turbotriebwerken unterwegs.

Vettel ist seit neun Rennen ungeschlagen. Der 26 Jahre alte Heppenheimer kann mit dem fünften Titel in Serie eine weitere Bestmarke von Rekordweltmeister Michael Schumacher einstellen. Neu an seiner Seite ist im Red-Bull-Team der zwei Jahre jüngere Ricciardo.

Der Australier stieg vom Red-Bull-Nachwuchsteam Toro Rosso auf und ist Nachfolger des langjährigen Vettel-Stallrivalen Mark Webber. Ricciardo wird die Nummer 3 haben, Vettel wie in den vergangenen drei Jahren die 1 des Titelverteidigers.

Auch Mercedes enthüllte mit Beginn der Testfahrten den Boliden für 2014. Lewis Hamilton und sein deutscher Teamkollege Nico Rosberg präsentierten ein Auto, bei dem neben der neuen Nase auch der neue Sound auffällt bedingt durch die neuen Turbotriebwerke. Gleich danach eröffnetete Lewis Hamilton die Testfahrten. Pünktlich um 09.00 Uhr mit Freigabe der Strecke in Jerez de la Frontera drehte der britische Ex-Weltmeister die erste Runde. Ein paar Tage zuvor hatte Nico Rosberg schon einmal im britschen Silverstone für Filmarbeiten eine erste Asufahrt absolviert und 40 Kilometer gefahren.

tis/DPA DPA

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