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Spekulation: Toyota unter Spionageverdacht

Hat Toyota bei Ferrari Spione eingeschleust? Die italienische Polizei nahm drei ehemalige Ferrari-Mitarbeiter wegen Verdachts auf Werkspionage fest. Vor einer Woche war bei Köln der Toyota-Rennstall durchsucht worden.

Die Spionage-Affäre in der Formel 1 weitet sich aus.

Nach Medienberichten in Italien vom Dienstag durchsuchte die italienische Polizei am Montag drei Firmen und eine Privatwohnung in der Umgebung des Ferrari-Werks in Maranello. Im Visier der von der Staatsanwaltschaft Modena beauftragten Fahnder sollen nach Angaben der "La Gazzetta dello Sport" von Dienstag zwei ehemalige Ferrari- Ingenieure sein. Damit werde bereits gegen drei ehemalige Ferrari- Mitarbeiter wegen Werksspionage ermittelt, hieß es.

Durchsuchung in Köln

In Köln hatte bereits Ende letzter Woche Entwicklungslabors des dortigen Toyota-Rennstalls sowie die Privatwohnung eines Mitarbeiters des japanischen Autokonzerns durchsucht. Der festgenommene Italiener war nach Informationen von sport.de festgenommen, aber nach dem Verhör wieder freigesetzt worden.

Staatsanwälte geben sich bedeckt

Die auf Bitte der italienischen Behörden in Köln beschlagnahmten Unterlagen sind nach Angaben der "La Gazzetta dello Sport" noch nicht bei der Staatsanwaltschaft in Modena eingetroffen. Die Staatsanwälte gaben keinen Kommentar zum Stand der Ermittlungen ab.

dpa / DPA

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