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"Herkulesaufgabe" nach Schockstarre: MSV Duisburg kämpft um die dritte Liga

Wenig Geld, kaum Spieler und keine Lizenz: Nach der verweigerten Aufnahme in die zweite Liga muss der MSV Duisburg mit Hochdruck daran arbeiten, zumindest die Drittliga-Lizenz zu bekommen.

Die Schockstarre nach dem besiegelten Absturz aus der zweiten Fußball-Bundesliga ist beim MSV Duisburg einer kräftigen Aufbruchstimmung gewichen. "Wir haben längst damit begonnen, die Planungen für dritte Liga voran zu treiben und erste Gespräche mit Sponsoren geführt", sagte der Vereinsvorsitzende Udo Kirmse am Donnerstag. Das Zittern um die Zukunft geht bei dem von der Insolvenz bedrohten Traditionsclub aber weiter. Die Aufnahmekriterien für die dritta Liga zu erfüllen, bezeichnete der Aufsichtsratschef Jürgen Marbach als "Herkulesaufgabe, die realistisch, aber nicht einfach ist."

Auf die Duisburger warten in den nächsten Tagen gleich mehrere Aufgaben mit höchster Priorität, denn der MSV befindet sich nahe dem Nullpunkt. Nachdem das Ständige Schiedsgericht die Zweitliga-Lizenzverweigerung durch den Ligaverband für den MSV bestätigte, muss der Verein bis zum 5. Juli in einem verkürzten Lizenzierungsverfahren die Teilnahmebedingungen für die dritte Liga beim DFB erfüllen. Die für die zweite Liga gemachten Spieler- und Sponsorenverträge haben für die dritte Liga zumeist keine Gültigkeit.

Vorerst hat der MSV keine Lizenz, wenig Geld und maximal Bruchteile einer Mannschaft. "Wir haben keine Zeit, unsere Wunden zu lecken, der Blick muss nach vorne gehen", meinte Marbach. Die durch die DFL für die Zweitliga-Lizenz beanstandeten Defizite, in denen dem MSV eine unzureichende Liquidität bescheinigt wurde, können für das Aufnahmeverfahren in der dritten Liga korrigiert werden. Allerdings fehlen künftig wichtige Einnahmequellen. In der Drittklassigkeit kann der Club nur mit Fernsehgeldern von rund 700.000 Euro planen, in der zweiten Liga gab es für die TV-Rechte 4,5 Millionen Euro.

"Bei uns stimmt die Chemie"

Marbach ist jedoch zuversichtlich, dass er ausreichend Sponsoren gewinnen und eine Mannschaft aufbauen kann, die in der 3. Liga besteht. Sportdirektor Ivica Grlic habe ihm bereits die Zusage gegeben, dass er zu "150 Prozent Duisburger bleibt". Mit Hilfe des Ex-Profis, der im Umfeld viel Rückhalt genießt, sollen bis zu 15 Spieler aus dem sich auflösenden Zweitliga-Kader gehalten werden. Als erste hatten sich Keeper Roland Müller und Mittelfeldmann Tanju Öztürk bereiterklärt, in der dritten Liga zu bleiben.

"Das ist ein ehrgeiziges Ziel. Wir wollen eine junge Mannschaft mit Perspektive formen. Hinzu kommen erfahrene Spieler, die sich einbringen", erklärte Marbach. Auch die Zusammenarbeit mit Coach Kosta Runjaic soll nach Möglichkeit verlängert werden. "Keiner aus dem Trainerteam hat Abflug-Gedanken geäußert. Bei uns stimmt die Chemie", sagte Marbach. Ein direkter Wiederaufstieg sei für ihn angesichts der erschwerten Bedingungen vorerst jedoch kein Thema: "Die Zeit der großen Versprechungen hat der MSV hinter sich."

Bereits in der kommenden Woche wollen die Clubverantwortlichen erste Fakten schaffen. Mit Gläubigern soll über einen Schuldenschnitt verhandelt werden. Klar sei zudem, dass der MSV die jährliche Stadionmiete von 4,5 Millionen Euro in der dritten Liga erst recht nicht stemmen kann. Der Club hofft auf Unterstützung von der Stadt Duisburg. Für den Fall, dass der DFB dem MSV die Lizenz für die dritte Liga verweigert, seien laut Kirmse die Beantragung der Insolvenz und entsprechend ein weiterer Absturz die zwangsläufige Folge.

cob/Roland Leroi, DPA / DPA

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