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2. Bundesliga: Union Berlin schließt zu Fürth auf

Den sechsten Sieg erkämpft sich Union Berlin, Kaiserslautern bestätigt den Aufwärtstrend - und St. Pauli muss die dritte Saisonniederlage verkraften.

Union Berlin hat in der 2. Fußball-Bundesliga vorgelegt und nach Punkten zum Tabellenführer SpVgg Greuther Fürth aufgeschlossen. Die Köpenicker feierten am Freitagabend mit dem 3:0 (1:0) gegen den SV Sandhausen bereits ihren sechsten Sieg und untermauerten den beeindruckenden Start in die neue Saison. Der 1. FC Kaiserslautern bestätigte dank eines ungefährdeten 3:0 (2:0)-Erfolgs bei Arminia Bielefeld seinen Aufwärtstrend nach der Anstellung von Trainer-Hoffnungsträger Kosta Runjaic. Die Pfälzer schoben sich vorübergehend auf Rang vier vor und verdrängten damit auch den FC St. Pauli, der dem SC Paderborn überraschend mit 1:2 (0:0) unterlag.

Die Berliner Schnellstarter erarbeiteten sich auch gegen Sandhausen eine erstaunliche Überlegenheit. Der Langzeit-Berliner Torsten Mattuschka (25. Minute) sorgte an seinem 33. Geburtstag für die schnelle Führung. Eine Kombination über Simon Terodde und Benjamin Köhler schloss der Mittelfeldprofi mit einem Schlenzer neben den rechten Pfosten ab. Unmittelbar nach der Pause präsentierte sich Mattuschka dann als perfekter Vorbereiter: Nach seiner gescheiten Hereingabe von links entschied Terodde (47.) schon das Spiel, später besorgte Sören Brandy (66.) noch das dritte Berliner Tor und gab den endgültigen Startschuss für die abendliche Siegerparty.

Vorerst trennt die Hauptstädter damit nur noch die etwas schlechtere Tordifferenz von den punktgleichen Fürthern (20 Zähler), die am Montag bei Fortuna Düsseldorf ran müssen.

Trainerwechsel tut Kaiserslautern gut

Nur drei Punkte vom Spitzenduo entfernt ist Kaiserslautern - nach dem Trainerwechsel läuft es unter Runjaic auch sportlich wieder bestens in der Pfalz. Olivier Occean (9.) und Mohamadou Idrissou (45.) münzten den spielerisch reifen Auftritt in Bielefeld in Tore um. Nach der Pause verpassten es die Gäste gleich mehrfach, noch nachzulegen; Karim Matmour (46.) und Occean (59.) zielten zu ungenau. Erst wiederum Idrissou (79.) per Foulelfmeter ließ das 3:0 folgen.

Am Hamburger Millerntor bewahrte auch der zwischenzeitliche Ausgleich von Christopher Nöthe St. Pauli nicht vor der dritten Saisonniederlage. Der frühere Paulianer Mahir Saglik (49.) und Johannes Wurtz (78.) sorgten für den ostwestfälischen Überraschungserfolg beim Hamburger Stadtteilclub. Nöthes Tor (66.) ließ die Anhänger der Kiezkicker nur ganz kurz jubeln.

anb/DPA / DPA

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