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Bayern München: Betriebsausflug nach Amsterdam

Für die bereits qualifizierten Bayern ging es beim Spiel in Amsterdam nur noch um die Ehre. Nach dem 2:2 sind die Münchener das erste deutsche Team, dass bei Ajax überhaupt einen Punkt holen konnte.

Mit seinem ersten Champions League-Tor der Saison hat Michael Ballack die Niederlagen-Serie deutscher Clubs bei Ajax Amsterdam beendet und dem FC Bayern München 163 000 Euro Weihnachtsprämie beschert. Der Nationalspieler sicherte dem bereits vorher für das Achtelfinale qualifizierten deutschen Rekordmeister am Mittwochabend mit seinem Treffer in der 78. Minute das 2:2 (1:1) und sorgte damit für ein versöhnliches Ende des Betriebsausfluges. Drei Tage vor dem "Endspiel" um die Bundesliga-Herbstmeisterschaft gegen den VfB Stuttgart sah es nach Toren von Tomas Galasek (38.) und Nicolae Mitea (64.) so aus, als würde auch im 15. Anlauf eine deutsche Mannschaft in Amsterdam verlieren. Vor 49 000 Zuschauern hatte Roy Makaay (9.) die Bayern mit seinem siebten Treffer im Wettbewerb in Führung geschossen.

"Leichte Gegner gibt es jetzt nicht mehr"

Bayern-Manager Uli Hoeneß ärgerte sich "maßlos" über die durch Nachlässigkeiten vertane Chance, die Amsterdam-Arena als Sieger zu verlassen: "Denen musst du doch fünf Stück geben." Mit Blick auf die Achtelfinal-Auslosung am 17. Dezember, in der den Bayern auf jeden Fall ein Gruppensieger als Gegner zugelost wird, meinte Hoeneß: "Leichte Gegner gibt es jetzt nicht mehr."

Im Hinblick auf den Bundesliga-Gipfel am Samstag im Olympiastadion war die sportlich bedeutungslose Partie vor allem ein wichtiger Test für Sebastian Deisler, der erstmals seit zwei Monaten wieder in der Anfangsformation der Bayern stand. Der Nationalspieler, von Trainer Felix Magath in seiner Lieblingsposition hinter den Spitzen aufgeboten, war trotz fehlender Spielpraxis noch der eifrigste Bayern-Spieler. Dagegen ließen andere wie Michael Ballack lange Zeit den nötigen Ehrgeiz vermissen. Probleme offenbarten die Münchner auch in der Defensive, in der Tobias Rau seine Bewährungschance eher zu nutzen wusste als Martin Demichelis oder Sammy Kuffour.

Makaay macht seinen Job

Die Bayern begannen konzentriert, als wollten sie alle Befürchtungen zerstreuen, dass sie in Amsterdam nur halbherzig zur Sache gehen könnten. Besonderen Ehrgeiz entwickelte Makaay, der versprochen hatte, seinen "Job zu machen" und erneut zum Schrecken für seine Landsleute wurde. Das bereits im ersten Vergleich drei Mal erfolgreiche "Tor-Phantom" war zur Stelle, als Zdenek Grygera eine Flanke von Sammy Kuffour unterlief, und ließ Hans Vonk im Ajax-Tor mit seinem Volleyschuss keine Chance. Drei Minuten später hätte Claudio Pizarro die Führung per Flugkopfball sogar ausbauen können.

Doch dann begingen die Münchner den Fehler, sich auf dem Vorsprung auszuruhen und bauten den bis dahin in der Abwehr schwachen und im Angriff harmlosen Gegner auf. Die vor allem von Wesley Sneijder angetriebenen Hausherren erkämpften sich Feldvorteile und spielten sich gute Chancen gegen die auf drei Positionen veränderte Bayern- Hintermannschaft heraus. Bei Chancen für Trabelsi (17.) und den erst 17-jährigen Ryan Babel (25.) lag der Ausgleich in der Luft, ehe die zunehmende Sorglosigkeit der Bayern schließlich durch Galasek bestraft wurde.

Mit den Einwechslungen von Paolo Guerrero und Ze Roberto versuchte Magath nach Wiederbeginn frischen Wind in die Aktionen seiner Mannschaft zu bringen. Doch die Vorteile in der nun giftiger werdenden Begegnung lagen weiter auf Seiten von Ajax, das durch Mitea zur verdienten Führung kam. Der Rumäne profitierte von einem Zuspiel von Sneijder. Sechs Minuten zuvor hatte der portugiesische Schiedsrichter Batista einem Kopfballtor von Nigel de Jong wegen vermeintlicher Abseitsstellung die Anerkennung verweigert.

Klaus Bergmann/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(