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Borussia Dortmund: Doll schmeißt hin

In Dortmund überschlagen sich die Ereignisse. Trainer Thomas Doll hat BVB-Geschäftsführer Watzke und Sportdirektor Zorc seinen Rücktritt angeboten. Die Clubführung nahm sein Angebot an. Der BVB landete am Ende dieser Saison nur auf Platz 13. Ein Nachfolger wird auch schon gehandelt.

Zwei Tage nach dem letzten Saisonspiel in der Fußball-Bundesliga haben sich Borussia Dortmund und Trainer Thomas Doll getrennt. Wie der Verein offiziell erklärte, hat der 42-Jährige nach eingehender Saison-Analyse im Gespräch mit BVB-Geschäftsführer Hanz-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc am Montag selbst seinen Rücktritt angeboten. Dieses Angebot habe man angenommen, so der BVB. "Von seiner Arbeit bleibt, dass Thomas Doll dem BVB im letzten Jahr souverän den Klassenerhalt gesichert hat und dass er durch das Erreichen des DFB-Pokalfinales dem Club für die kommende Saison die Teilnahme am UEFA-Cup ermöglicht hat", sagte Watzke.

Doll war seit dem 13. März 2007 Cheftrainer beim BVB war und besaß noch einen Vertrag bis 2010. Wer in der kommenden Saison Trainer beim BVB wird, ist nicht bekannt. In der vorigen Spielzeit 2006/2007 hatte Doll als Nachfolger von Jürgen Röber, der in der Winterpause Bert van Marwijk abgelöst hatte, vor dem Abstieg gerettet. In dieser Bundesliga-Saison aber blieben die Borussen, die mit 62 Gegentoren die meistem aller Erstligisten kassierten, weit hinter den Erwartungen zurück und kamen am Ende nur auf den 13. Platz.

Den Angaben zufolge soll Doll eine Abfindung von rund 500.000 Euro erhalten. Der ehemalige Trainer des Hamburger SV ist nach Petrik Sander (Energie Cottbus), Ernst Middendorp (Arminia Bielefeld), Hans Meyer (1. FC Nürnberg) und Mirko Slomka (Schalke.04) der fünfte Trainer, der in dieser Saison seinen Stuhl räumte.

In Dortmund verdichten sich unterdessen die Anzeichen, dass möglicherweise Jürgen Klopp das frei gewordene Traineramt übernehmen könnte. Klopp hatte im Fall des Mainzer Nichtaufstiegs angekündigt, den Zweitliga-Club zu verlassen. Die 05-er verpassten am Wochenende trotz eines 5:1-Erfolges über St. Pauli die sofortige Rückkehr ins Oberhaus. DPA/kbe

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