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BUNDESLIGA: Spitzenkrampf und Kölner Hoffnung

Bayer Leverkusen hält weiter Kurs auf den Gewinn der Meisterschaft. Mit dem 2:0 beim VfB Stuttgart behauptete das die Spitzenposition in der Bundesliga.

Bayer Leverkusen hält weiter Kurs auf den Gewinn der ersten deutschen Meisterschaft. Mit dem 2:0 beim VfB Stuttgart behauptete das Team von Klaus Toppmöller am 27. Spieltag die Spitzenposition in der Fußball-Bundesliga. Bayer führt mit 56 Punkten vor Borussia Dortmund (52) und dem FC Bayern München (51), der im Spitzenspiel beim 1. FC Kaiserslautern nicht über ein 0:0 hinauskam. Auf den vierten Platz verbesserte sich am Samstag Hertha BSC dank des 3:0-Sieges bei Werder Bremen. Durch Erfolge in den Sonntags- Spielen können die Dortmunder beim SC Freiburg und der FC Schalke 04 bei 1860 München ihre Positionen in der Spitzengruppe allerdings noch verbessern.

Leverkusen ohne Probleme

Vier Tage nach der Champions League-Gala gegen Juventus Turin ließ sich Bayer Leverkusen auch im Gottlieb Daimler-Stadion nicht vom Erfolgskurs abbringen. Thomas Brdaric und Dimitar Berbatow stellten mit einem Doppelschlag vor der Pause die Weichen auf Sieg. In der 79. Minute erhielt der Stuttgarter Marcelo Bordon wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Müder Kick in Kaiserslautern

Als »Spitzenkrampf« bezeichnete Bayern-Präsident Franz Beckenbauer das Gipfeltreffen auf dem Betzenberg. In einer von vielen Fouls geprägten Partie vergaben die Lauterer ihre größte Chance in der 12. Minute, als Mario Basler mit einem Foulelfmeter am überragenden Nationaltorhüter Oliver Kahn scheiterte. 13 Minuten vor Schluss musste auf Seiten der Gastgeber Dimitrios Grammozis mit der Roten Karte vom Feld.

Bremen von der Rolle

Beim 0:3 gegen Hertha BSC überboten sich die Angreifer des SV Werder Bremen eine Stunde lang im Auslassen von Torchancen. Das erste Bundesliga-Tor von Junioren-Nationalspieler Denis Lapaczinski und die folgenden Treffer des Brasilianers Alex Alves stellten den Spielverlauf im Weserstadion regelrecht auf den Kopf.

Schwache Hamburger

Die angekündigte Wiedergutmachung für das 0:6-Debakel in Berlin ist dem Hamburger SV beim 1:1 im Nord-Derby gegen den VfL Wolfsburg nur halb gelungen. Sergej Barbarez rettete den Hanseaten wenigstens einen Zähler, nachdem Diego Klimowicz die »Wölfe« im Duell der Tabellennachbarn in Führung gebracht hatte. Der Wolfsburger Maik Franz sah wegen einer »Notbremse« Rot.

Dämpfer für die Kiez-Kicker

Durch den fünften Heimsieg in Folge verschaffte sich Energie Cottbus am Tabellenende weiter Luft. Die Lausitzer gewannen das Keller-Duell gegen den FC St. Pauli mit 4:0 und vergrößerten die Distanz zu den Abstiegsrängen auf fünf Zähler. Der Brasilianer Franklin, Marko Topic und Sebastian Helbig trafen gegen die Hamburger.

Im Aufsteigerduell behielt Borussia Mönchengladbach mit 1:0 die Oberhand über den 1. FC Nürnberg. Vom Nürnberger Anthony Sanneh bedrängt brachte Lawrence Aidoo die Elf vom Bökelberg mit seinem ersten Bundesliga-Tor in Führung. Dem stark abstiegsbedrohten »Club« verhalf auch der erwartete Torwartwechsel nicht zum Erfolg. Der für Darius Kampa aufgebotene Debütant Raphael Schäfer konnte die 16. Saisonniederlage der Franken nicht verhindern.

Köln im Torrrausch

Mit dem 4:2 gegen Hansa Rostock feierte Schlusslicht 1. FC Köln seinen ersten Bundesliga-Sieg seit dem 24. November vorigen Jahres. Dirk Lottner, Markus Kurth, Christian Springer und Markus Scherz rissen mit ihren Toren ein schon verloren geglaubtes Spiel noch aus dem Feuer. Der Schwede Magnus Arvidsson hatte die Gäste mit den beiden ersten Auswärtstoren des Jahres in Führung gebracht. Wegen Handspiels außerhalb seines Strafraums sah Hansa-Keeper Perry Bräutigam die Rote Karte.

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