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Pressestimmen

Kantersieg des FC Bayern: So kommentieren Medien den Befreiungsschlag des Niko Kovac

Das 5:1 in der Champions League über Benfica Lissabon war für Niko Kovac und den FC Bayern der erhoffte Befreiungsschlag. Das Ergebnis dürfte ihm erst einmal Luft verschaffen, kommentiert auch die Presse.

5:1-Kantersieg: Bayern erreichen Champions-League-Achtelfinale – hässliche Szenen in Athen

War das der Wendepunkt für Niko Kovac und den FC Bayern? Diese Frage stellt sich nach dem klaren 5:1 (3:0), mit dem der deutsche Fußball-Rekordmeister gegen Benfica Lissabon ins Achtelfinale der Champions League stürmte. "Ich hoffe, dass das ein Befreiungsschlag ist", sagte der Bayern-Coach, der in der Nacht zum Mittwoch mit der Gewissheit die Allianz Arena verließ, seinen Job zunächst einmal gesichert zu haben. "Selbstverständlich" werde Kovac auch am Samstag im Bundesligaspiel beim SV Werder Bremen auf der Bank sitzen, sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic: "Das Spiel hat für sich gesprochen."

So kommentieren deutsche Medien das Spiel:

"Kicker": "Der klare Sieg gegen Benfica Lissabon verschafft Trainer Niko Kovac vorerst etwas Luft. Insbesondere auch, weil seine fußballfachlichen, taktischen Änderungen griffen: Durch die Umstellung des Systems auf zwei neue Sechser - Joshua Kimmich mit dem Assistenten Leon Goretzka daneben - machte er Thomas Müller frei für seine Idealposition im offensiven Mittelfeld, die Nummer 25 präsentierte sich dort umtriebig und präsent als Anspielpartner in allen Räumen neben und um Robert Lewandowski."

FCB-Legenden: Uli Hoeneß und Paul Breitner – wie eine Männerfreundschaft zerbrach
Uli Hoeneß (l.) und Paul Breitner beim EM-Finale 1972

Uli Hoeneß und Paul Breitner kennen sich also schon lange, 52 Jahre um genau zu sein. Zu Beginn ihrer Karrieren waren sie enge Freunde, wohnten sogar zusammen in einer WG im Münchner Osten. Den ersten großen Titel mit der Nationalmannschaft holen Hoeneß (l.) und Breitner (daneben) 1972 bei der Europameisterschaft.

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Eurosport: "Wer in der jüngsten Krise der Bayern auf den Selbstzerstörungsmodus gehofft hatte, der wurde dieser Tage eines besseren belehrt. Uli Hoeneß mag am Samstag auf seine Abwehrspieler eingedroschen haben – innerhalb der Mannschaft waren weder gegen Düsseldorf noch gegen Benfica selbstzerfleischende Tendenzen zu erkennen."

Sport1: "Am Samstag müssen die Bayern die Leistung in der Bundesliga bei Werder Bremen bestätigen, ansonsten dürfte die Debatte um Kovac erneut beginnen."

Bayerischer Rundfunk: "Die Bayern können's noch, auch wenn Benfica eine zugegebenermaßen schwache Vorstellung bot. Die Personalie Kovac zumindest dürfte sich in den nächsten Tagen etwas beruhigen. Aber erst das Gastspiel am Samstag in der Bundesliga beim SV Werder Bremen wird zeigen, ob das 5:1 die Wende in der Bayern-Krise oder doch nur eine Eintagsfliege war."

"Bild": "Es rollte endlich mal wieder auf dem Rasen. Gegen die schwachen Portugiesen machte der Rekordmeister schon in der ersten Halbzeit alles klar."

FC Bayern München: Form-Check: So gut (oder so schlecht) haben die Bayern-Stars bislang gespielt
Manuel Neuer im Spiel gegen die TSG Hoffenheim

Manuel Neuer

Der einstige Welttorhüter ist nach seiner langen Verletzung auf Normalmaß geschrumpft - wie die übrigen Bayern im Moment auch. Die fast unterirdischen Werte bei gehaltenen Schüssen und vereitelten Großchancen sowie spielentscheidende Fehler wie gegen Augsburg kratzen stark am Denkmal. Trotzdem glauben Fans wie Verantwortliche, dass der alte Neuer bald wieder im Kasten steht. Das glauben wir auch.

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"Süddeutsche.de": "Manchmal überrascht einen der FC Bayern dann halt doch: indem er in so einem Spiel wie am Dienstagabend einfach das macht, was ja von ihm erwartet wird, was aber in den letzten Wochen fast undenkbar geworden war. Er gewinnt, und am Ende ist die einzige Frage, wie hoch."

"Münchener Merkur": "Kovac lieferte mit seinem Team drei Tage nach der Generalkritik des Präsidenten Uli Hoeneß im Anschluss an das 3:3 gegen Düsseldorf eine starke Reaktion."

"Spiegel online": "Für Münchens Trainer Niko Kovac war es ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis."

"Die Welt": "Die Bayern spielten gegen die harmlose Benfica-Mannschaft vor allem offensiv besser als zuletzt."

Thomas Müller, Joshua Kimmich und Franck Ribéry vom FC Bayern München gehen mit gesenkten Köpfen vom Platz
fin

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