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Bundesliga im stern-Check: Nachfolger von Heynckes? So lässig antwortet Streich auf die Frage nach den Bayern

Wer wird Nachfolger von Jupp Heynckes als Bayern-Coach? Es wurden schon viele Namen genannt, jetzt auch der von Christian Streich – doch der blieb auf Nachfragen ziemlich cool. Nicht ganz so cool führten sich die RB-Leipzig-Fans auf.

Christian Streich Jupp Heynckes

Jupp Heynckes (l.) und Christian Streich vor dem Spiel der Bayern in Freiburg

So liefen die Spiele

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Aufreger des Spieltags

Wie war das noch mit der Sau, die durch das Dorf getrieben wird? Der Spruch passt ganz gut auf die Gerüchte, die im Wochentakt durch die Medien geistern, wenn es um den nächsten Bayern-Trainer geht. Der jüngste Kandidat für die Nachfolge von Jupp Heynckes soll also Christian Streich sein, seit über sechs Jahren Trainer des SC Freiburg. Angeblich gebe es einen "ersten Kontakt" schrieb die "Bild"-Zeitung. Zugegeben, es ist ein interessanter Gedanke, sich Streich als Bayern-Coach vorzustellen. Aber viel dran ist an dem Gerücht wohl nicht, dass durch die Lobeshymnen von Jupp Hynckes auf den Freiburger Kollegen befeuert wurde.  Zumindest offiziell. Die lässigste Reaktion zeigte wie so oft Streich selbst, als er vor dem Spiel gegen die Bayern auf das Gerücht angesprochen wurde. Es sei ja so, jede Woche werde ein anderer als Trainer in München gehandelt, sagte er. Thomas Tuchel, Julian Nagelsmann, Nico Kovac: "Ich wäre fast beleidigt gewesen, wenn bei den vielen Namen ich nicht irgendwann auch aufgetaucht wäre", meinte Streich. "Da sind genug Leute, die dort Trainer werden können. Ich bin in Freiburg Trainer, fertig." Das war es. Wir warten derweil auf die nächste Sau.

Dieses Tor sollten Sie (nochmal) sehen

Es war einfach traumhaft. Es war so gut, das Tor, dass es sich nicht verhindern ließ. Weder die Abwehr noch der Torwart hätten gegen diesen satten Strahl aus 27 Metern etwas ausrichten können. Bayern-Profi Corentin Tolisso feuerte ihn im Spiel gegen Freiburg ab, es war das Tor zum 2:0, die Bayern gewannen am Ende 4:0.


Gewinner des Spieltags 

Es gibt sie noch, die schönen Geschichten im Fußball, in denen keiner der Hauptfigur etwas zutraut, und die es dann aber allen Bescheidwissern und Besserwissern mal so richtig zeigt. Tayfun Korkut ist aktuell so eine Figur. Der Trainer des VfB Stuttgarts gewann mit seinem Team am Sonnatg 3:2 in Köln. Korkut  galt eigentlich schon als verbrannt in der Bundesliga. Mit vielen Vorschusslorbeeren ausgestattet hatte er mal Hannover 96 trainiert und war gescheitert, auch in Kaiserslautern und Leverkusen scheiterte er oder wurde als nicht gut genug erachtet. Als der VfB Stuttgart Korkut als Nachfolger von Hannes Baum verpflichtete, staunte die Bundesliga nicht schlecht. VfB-Fans überzogen Korkut im Netz mit Hohn und Spott. Nach fünf Spielen mit vier Siegen und einem Remis ist der VfB unter seiner Regie auf den neunten Tabellenplatz geklettert. Was fällt den ewigen Nörglern jetzt ein? Nicht viel, vermutlich.

Verlierer des Spieltages

Sogar die Gegenspieler trösteten den Mann, der bei Köln zwischen den Pfosten stand. Timo Horn erlaubte sich beim 1:1 einen bitterbösen Patzer bei einem harmlosen Schuss von Stuttgarts Torjäger Mario Gomez, der ihm durch die Arme flutschte. Später sah Horn beim Tor von Andreas Beck ebenfalls nicht gut aus. Köln spielte die beste Halbzeit der Saison – bis Horn daneben griff. Sowohl Mario Gomez als auch Daniel Ginczek trösteten Horn. Natürlich ist der Torwart nicht allein Schuld an der Niederlage, aber er trug maßgeblich dazu bei - und das in dieser Situation. Bei einem Sieg wäre Köln am HSV vorbeigezogen und hätte das erste Mal seit dem dritten Spieltag den letzten Tabellenplatz verlassen - mit Hoffnung auf den Klassenerhalt. So aber fühlt es sich in Köln an wie beim HSV: die Lage scheint aussichtslos.

Bild des Tages


Schon vor dem Anpfiff des Spiels zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund gab es für die Fans reichlich Gesprächsstoff. Die Leipziger Anhänger präsentierten in ihrer Fankurve eine riesige Choreografie. Das Problem: Kaum jemand erkannte so recht, was die Leipziger darstellen wollten. In eine unkoordinierte Masse schwarzer und blauer Transparente zwängten sich undefinierbare graue Kreisel. Am unteren Ende der Tribüne war der Spruch zu lesen: "Leipzig - Rasenballistisch - Intergalaktisch - Gut". Stern.de deckt auf: Es soll sich bei den grauen Kreiseln um Ufos handeln. Manchmal sind Ultras tatsächlich von einem anderen Stern.

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