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DFB-Pokal-Viertelfinale: Elfmeter-Töter Klewer sichert Club-Sieg

Favoritensiege im DFB-Pokal: Im Viertelfinale gewann Eintracht Frankfurt das hitzige Hessen-Derby gegen Kickers Offenbach, Wolfsburg setzte sich gegen Aachen durch. Irrer Pokal-Fight in Nürnberg: In der Verlängerung wechselte Meyer seinen Stammkeeper aus. Der Ersatzmann wurde dann zum Helden.

Der VfL Wolfsburg, der 1. FC Nürnberg und Eintracht Frankfurt sind am Dienstagabend in das Halbfinale des DFB- Pokalwettbewerbs eingezogen. Die Wolfsburger setzten sich sicher mit 2:0 (2:0) gegen den Liga-Konkurrenten Alemannia Aachen durch, der in der Runde zuvor noch Cupverteidiger FC Bayern München aus dem Wettbewerb geworfen hatte. Die Nürnberger behielten nach einem 0:0 in regulärer Spielzeit und Verlängerung dank des eingewechselten Elfmeter-Helden Daniel Klewer im Elfmeterschießen mit 4:2 gegen Hannover 96 die Oberhand. Und Eintracht Frankfurt kam dank eines 3:0 (1:0)-Erfolgs beim Zweitligisten Kickers Offenbach eine Runde weiter.

Am Mittwoch kommt es noch zum Top-Spiel zwischen dem Bundesliga- Zweiten VfB Stuttgart und Hertha BSC. Das Halbfinale wird am Sonntag in der ARD-Sportschau ausgelost und am 17./18. April ausgespielt. Das Endspiel steigt dann am 26. Mai im Berliner Olympiastadion.

Drei Tage nach der ersten Niederlage des Jahres 2007 in der Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 zog der 1. FC Nürnberg erstmals seit 25 Jahren wieder in die Vorschlussrunde des Pokal-Wettbewerbs ein. Während nach torlosen 120 Minuten beim FCN die Elfmeterschützen Jawhar Mnari, Horacio Pinola, Jan Polak und Dominik Reinhardt trafen, scheiterten auf Seiten der 96er Silvio Schröter und Jiri Stajner an Klewer. Der Elfmeter-Töter, der in der Runde zuvor gegen die SpVgg Unterhaching sogar gleich vier Schüsse abgewehrt hatte, brachte diesmal mit seinen Paraden die Niedersachsen zur Verzweiflung. FCN- Trainer Hans Meyer hatte Klewer extra zum Shoot-Out in der 119. Minute für seinen Stammkeeper Raphael Schäfer eingewechselt.

Im mit Spannung erwarteten Hessen-Derby wurden die Frankfurter ihrer Favoritenrolle gerecht und versetzten dem Nachbarn aus Offenbach den K.o. Michael Fink (11.) und Naohiro Takahara (61./72.) zeichneten sich beim letztjährigen Pokalfinalisten als Torschützen aus. Die Kickers blieben als letzter Zweitliga-Club auf der Strecke.

Beim Pokalspiel in Wolfsburg schossen Torjäger Diego Klimowicz (12.) und Winter-Einkauf Marcelinho (25.) mit seinem ersten Pflichtspiel-Tor im VfL-Trikot die Hausherren vor 14 198 Zuschauern in der Volkswagen Arena eine Runde weiter. Der VfL steht damit zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte im Pokal-Halbfinale.

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