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Belgien schlägt Irland "3:0 vor der 89. Minute - Das Spiel ist doch gekauft"

Romelu Lukaku erzielte gegen Irland bei der EM 2016 zwei Tore für Belgien.
Romelu Lukaku erzielte gegen Irland bei der EM 2016 zwei Tore für Belgien.
© Vassil Donev/DPA
Vor dem Turnier Geheimfavorit, dann schon nach einem Spiel als Enttäuschung des Turniers abgestempelt: Belgien hat das Gerede kalt gelassen. Im zweiten Spiel schlugen Kevin de Bruyne und Co. Irland deutlich. Die Fans freuen sich über die vielen Tore.

Schon wieder ein 3:0. Nachdem Titelverteidiger Spanien die Türkei am Freitagabend deutlich schlug, gab es am Samstagnachmittag den zweiten deutlichen Sieg bei der EM 2016. Belgien, derzeit immerhin Nummer eins der Fußball-Weltrangliste, hat nach der Auftaktniederlage gegen Italien in die Spur gefunden und mit einer konzentrierten Leistung Irland mit 3:0 besiegt. Romelu Lukaku (2) und Witsel erzielten die Treffer in Bordeaux. Schon bei einem Remis gegen die Schweden zum Abschluss der Vorrunde wäre den Roten Teufeln als Gruppenzweiter der Einzug in die K.o.-Runde sicher.

Vor den Augen des belgischen Königs Philippe bot das Team um Superstar Kevin De Bruyne vor allem in Hälfte zwei eine überzeugende Leistung. Dagegen enttäuschten die Iren über weite Strecken und kamen zu keiner echten Torchance. Mit einem Punkt aus zwei Spielen steht die Mannschaft von Trainer Martin O'Neill vor der Partie gegen die Italiener kräftig unter Druck.

Titel bei der EM 2016: "Belgien ist ein Kandidat"

Für die Fans ist klar, dass Belgien damit doch ein Mitfavorit auf den Titel ist: "Das Spiel zeigt, dass die Abgesänge nach dem ersten Spiel absolut sinnfrei waren. #Bel ist ein Kandidat. Nicht mehr, nicht weniger", schreibt "Jojo Maier" bei Twitter. Einige fragen mit viel Ironie ob der Deutlichkeit des Ergebnisses allerdings skeptisch, ob es auf dem Platz mit rechten Dingen zuging. "3:0 vor der 89. Minute... Das Spiel ist doch gekauft! :)" schreibt "MichaelAusTUT". Bislang waren deutliche Endergebnisse bei dieser Euro schließlich alles andere als die Regel. 

Stimmen und Reaktionen aus den sozialen Netzwerken im Überblick:

feh DPA

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