Fan-Randale DFB ermittelt gegen Nürnberg


Nürnbergs Präsident Michael Roth musste die Fans zur Räson bringen: Es waren Feuerwerkskörper aus dem Nürnberger Block auf das Spielfeld geworfen worden. Schiedsrichter Gagelmann unterbrach das Spiel gegen Frankfurt daraufhin für 20 Minuten. Jetzt ermittelt der DFB.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird sich bereits am Montag mit den Vorfällen beim Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Nürnberg (1:3) beschäftigen. Wie der für Rechtsfragen zuständige DFB- Vizepräsident Rainer Koch am Samstag auf der Website des Verbandes mitteilte, wurden die Ereignisse, die zur Unterbrechung des Spiels führten, im Schiedsrichterbericht vermerkt. "Von Bedeutung für die Ermittlung das Kontrollausschusses sind außerdem die Angaben der zuständigen Sicherheitsbehörden und -experten", sagte Koch.

Die Vorfälle seien unter zwei Aspekten zu beurteilen. "Im Mittelpunkt steht natürlich die Haftung des Nürnberger Bundesligisten für seine Anhänger und deren Ausschreitungen. Eine weitere Frage ist, wie die aus dem 'Club'-Block geworfenen Feuerwerkskörper ins Stadion gelangen konnten und ob damit Frankfurt die Platzaufsicht eventuell vernachlässigt hat", meinte der Vizepräsident weiter.

Der Bremer Schiedsrichter Peter Gagelmann hatte die Begegnung am Samstag in der 30. Minute für rund 20 Minuten unterbrochen. Während des Spiels in der Commerzbank Arena waren wiederholt Knall- und Feuerwerkskörper aus dem Nürnberger Fanblock in den Innenraum und auf das Spielfeld geflogen.

DPA DPA

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