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Ärger beim FC Bayern: Pikante neue Details im Fall Müller-Wohlfahrt

Zum Rücktritt von Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt sickern nach und nach neue Details durch. Offenbar weigerte sich der ehemalige Bayern-Arzt, einen bestimmten Spieler zu behandeln.

Müller-Wohlfahrt mit Thiago - der Streit um seine Verletzung sorgte für Spannungen

Müller-Wohlfahrt mit Thiago - der Streit um seine Verletzung sorgte für Spannungen

Mitten in der wichtigsten Woche der Saison trat in der vergangenen Woche Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt zurück. Bislang haben sich sowohl der Club als auch Müller-Wohlfahrt bedeckt gehalten, Hintergründe des Eklats sind kaum bekannt. Doch am Tag des Champions-League-Rückspiels gegen Porto (ab 20.45 Uhr im stern-Liveticker) werden neue Details bekannt.

Der "Kicker" berichtet, dass sich Müller-Wohlfahrt seit Beginn des Jahres geweigert haben soll, Bayerns spanischen Mittelfeldstar Thiago zu behandeln. Der Arzt soll "jegliche Verantwortung" für den Zustand des Spielers abgelehnt haben.

Streit um Thiago

An Thiagos Krankenakte hatte sich der Streit zwischen Müller-Wohlfahrt und Pep Guardiola entzündet. Der Spanier hatte sich im März 2014 einen Innenbandriss im Knie zugezogen, ließ sich danach nicht bei Müller-Wohlfahrt, sondern in Barcelona behandeln. Angeblich soll diese Behandlung gegen den Rat von Müller-Wohlfahrt erfolgt sein. Es kam zum Streit. Es soll dabei um die Behandlung mit Cortison und um weitere Behandlungsmethoden gegangen sein.

Thiago kehrte erst in diesem Frühjahr ins Bayern-Mannschaftstraining zurück. Nach der Behandlung war ihm noch zweimal das Innenband gerissen. Seit der letzten Operation im Oktober absolvierte Thiago ein langes Aufbautraining. Gegen Borussia Dortmund feierte er in der Bundesliga vor wenigen Wochen sein Comeback.

Forderung von Guardiola: Ruf mich jeden Tag an

Weiteren Zündstoff lieferte Thiago, weil er zu Beginn des Jahres einen Physiotherapeuten nach München einfliegen ließ. Müller-Wohlfahrt und seine Mitarbeiter sollen den Spanier laut "Kicker" daraufhin nicht mehr behandelt haben. Der "Kicker" schreibt zudem, Guardiola habe gefordert, dass der Arzt ihn vor jedem Training anrufen solle, um zu erklären, wer gesund sei - und wer nicht am Teamtraining teilnehmen könne.

feh

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