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News des Tages: Französischer Ski-Rennfahrer David Poisson in Kanada tödlich verunglückt

Eagles of Death Metal geben Überraschungskonzert im Bataclan +++ 13 Jahr Haft wegen tödlichen Messerangriffs auf Therapeuten +++ Müller-Wohlfahrt wieder Bayern-Doc +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Ski-Rennfahrer David Poisson in Kanada tödlich verunglückt

Der glücklichste Moment seiner Karriere: David Poisson mit seiner Bronzemedaille bei der Ski-WM 2013. In Kanada ist der 35-Jährige nun tödlich verunglückt.

Die Nachrichten des Tages im -Ticker:

+++ 22.41 Uhr: 0:0 - Fußball-WM in Russland ohne Italien +++

Der vierfache Weltmeister Italien wird nicht an der Fußball-Wm in Russland teilnehmen. Im Relegationsrückspiel in Mailand reichte es für die Squadra Azzura nur zu einem 0:0 gegen Schweden, das das Hinspiel mit 1:0 gewonnen hatte. Es ist die erste WM seit 1958, an der die italienische Mannschaft nicht teilnimmt.


+++ 21.57 Uhr: Ski-Rennfahrer David Poisson verunglückt tödlich +++

Der französische Skirennfahrer David Poisson ist nach einem Trainingssturz in Kanada gestorben. Dies teilte der französische Skiverband FFS in Paris mit, ohne Einzelheiten von dem tödlichen Unfall im kanadischen Skiressort Nakiska bekannt zu geben. Der 35 Jahre alte Poisson wollte sich dort auf die Weltcuprennen in Nordamerika vorbereiten. Bei der Ski-Weltmeisterschaft 2013 in Schladming gewann der Franzose Bronze in der Abfahrt. 2010 wurde er bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver in der gleichen Disziplin Siebter. Im Weltcup stand Poisson, der aus der Region Annecy nahe der Schweizer Grenze stammte, nur einmal auf dem Podest: Ende Dezember 2015 wurde er in Santa Caterina Dritter.  

+++ 19.06 Uhr: Tödlicher Schuss in Hamburg - Festnahme in den Niederlanden +++

Nach einem tödlichen Schuss auf einen Mann in Hamburg-Eppendorf im Sommer ist einer der mutmaßlichen Täter in den Niederlanden festgenommen worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde der 38 Jahre alter Albaner nach Hamburg überstellt. Der Haftbefehl wurde bereits am 30. August in Rotterdam vollstreckt. Nach dem zweiten Täter wird mit einem Phantombild gefahndet. Die weiteren Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt für deliktübergreifende organisierte Kriminalität übernommen.

Das Opfer war am 20. August gegen 4.30 Uhr im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses erschossen worden, nachdem es in Begleitung eines Bekannten auf zwei Männer getroffen war. Die beiden mutmaßlichen Täter ergriffen die Flucht. Rettungskräfte versuchten vergeblich, das Opfer wiederzubeleben. Der Bekannte des Opfers blieb unverletzt.

+++ 18.37 Uhr: Russland droht Deutscher Welle und US-Auslandsmedien +++

Die Deutsche Welle und staatliche US-Auslandsmedien wie Radio Liberty und Voice of America könnten in Russland künftig als ausländische Agenten eingestuft werden. Das sagte der Fraktionsvize der Regierungspartei Geeintes Russland, Andrej Issajew, in Moskau. In der Staatsduma wurde in aller Eile eine Gesetzänderung vorbereitet, um die Kontrolle über ausländische Medien zu verstärken.

Dies gilt als Vergeltung dafür, dass die US-Justiz den staatlichen russischen Sender RT in Amerika zu einer Registrierung als ausländischer Agent gezwungen hat. RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan teilte ihrer Webseite mit, der Sender habe sich inzwischen als ausländischer Agent in den USA registriert. "Damit gratulieren wir der amerikanischen Meinungsfreiheit und allen, die noch immer an sie glauben", schrieb Simonjan.

+++ 18.07 Uhr: Mindestens 21 Menschen sollen bei Luftangriffen in Syrien getötet worden sein +++

Mindestens 21 Zivilisten sind im Nordwesten Syriens nach Angaben von Aktivisten bei Luftangriffen getötet worden. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, waren unter den Opfern auch fünf Kinder. Demnach wurden dutzende Menschen bei dem Angriff auf den Markt der Stadt Atareb in der Provinz Aleppo verletzt, zahlreiche würden vermisst. Die Zahl der Toten könne deshalb weiter steigen. 

+++ 17.46 Uhr: Plünderer vom G20-Gipfel zu Jugendstrafe verurteilt +++

In Hamburg ist nach den Ausschreitungen beim G20-Gipfel erstmals ein Plünderer verurteilt worden. Das Hamburger Amtsgericht verurteilte den zur Tatzeit 18-Jährigen, inzwischen 19 Jahre alten Mann unter Ausschluss der Öffentlichkeit wegen schweren Landfriedensbruchs. Dabei machte das Gericht aber von der Möglichkeit des Jugendstrafrechts Gebrauch, die Entscheidung über eine Strafe für zwei Jahre zur Bewährung auszusetzen.

+++ 17.43 Uhr: Nato-Kampfjets reagierten auf russische Flugzeuge im Baltikum +++

Nato-Kampfjets sind bei Flugmanövern der russischen Luftwaffe an den Grenzen der baltischen Staaten in der vergangenen Woche zu sechs Einsätzen aufgestiegen. Dabei seien 18 Flugzeuge gesichtet worden, teilte das litauische Verteidigungsministerium am Montag mit.

Die russischen Militärmaschinen seien im internationalen Luftraum über der Ostsee identifiziert worden. Dabei habe es sich zumeist um Transportflieger und diese begleitende Kampfjets gehandelt. Bei den meisten davon sei die elektronische Kennung abgeschaltet gewesen, hieß es in der Mitteilung. 


+++ 16.47 Uhr: Apotheker wegen gestreckter Präparate in Essen vor Gericht +++

 Mit Kritik von Nebenklägern an der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft hat am Montag in Essen einer der größten Arzneimittelprozesse der vergangenen Jahrzehnte begonnen: Wegen fast 62.000 Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz muss sich ein Apotheker aus Bottrop vor einer Wirtschaftsstrafkammer des Essener Landgerichts verantworten. Der 47-Jährige soll unter anderem in großem Stil Krebspräparate gestreckt haben.

+++ 16.36 Uhr: Prozess um Schwangernmord - Polizisten schildern Einsatz +++

 Der Prozess um die tödliche Messerattacke auf eine Schwangere im bayerischen Kirchroth hat mit Zeugenaussagen von vier Polizisten begonnen. Der Angeklagte, der ehemalige Geliebte des Opfers, schwieg am Montag vor dem Landgericht Regensburg. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 40 Jahre alten Mann Mord und Schwangerschaftsabbruch vor.

Die Beamten schilderten den Einsatz Mitte September 2016: Als die Polizei eintraf, hätten die Rettungskräfte das Opfer bereits abtransportiert. Im Haus habe die Polizei den Ehemann angetroffen, dessen Hände und Kleidung blutbesudelt gewesen seien. Der Ehemann habe nach Aussage der Beamten sofort vermutet, dass es sich bei dem Täter um den Angeklagten handelte, da es "in letzter Zeit immer wieder Stress" gegeben habe, zitierte ein Beamter den Ehemann.

Das Opfer sei im Haus noch bei Bewusstsein gewesen, habe die Polizei vom Ehemann der Frau erfahren. Sie habe nichts zum Tatablauf gesagt, sondern immer wieder um Hilfe gebettelt. Die Frau erlag später in einem Krankenhaus ihren Verletzungen, das ungeborene Kind war unmittelbar nach der Attacke gestorben. Ihr Ehemann hatte die Frau gefunden und den Notarzt gerufen.

Insgesamt sind in dem Prozess zehn Verhandlungstage angesetzt.
Am Donnerstag sollte die Verhandlung fortgesetzt werden.

+++ 16.23 Uhr: Australischer Verlag zieht Buch aus Furcht vor Peking zurück +++

Ein australischer Verlag liefert ein Buch über Einmischung chinesischer Stellen in Politik und Gesellschaft Australiens aus Furcht vor rechtlichen Schritten Pekings nicht aus. Wie Clive Hamilton, der Autor des Buchs "Silent Invasion" (Stille Invasion), am Montag mitteilte, zog der Verlag Allen & Unwin die Publikation vergangene Woche kurz vor Drucklegung zurück.

Zur Begründung führte der Verlag demnach an, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit eine "schikanöse Klage" aus China drohe. Das wiederum könne heißen, dass das Buch aus den Verkaufsregalen genommen werden müsse. Der Rechtsstreit könne sich in die Länge ziehen und für Verlag und Autor teuer werden, heißt es einer E-Mail-Korrespondenz des Verlags mit Hamilton.

+++ 16.23 Uhr: Mutmaßlicher Paris-Terrorist soll in Ungarn Neonazis getroffen haben +++

Der mutmaßliche Helfer der Terroranschläge von Paris im November 2015, Salah Abdeslam, soll sich wenige Wochen nach der Bluttat mit Neonazis in Ungarn getroffen haben. Das berichtete das ungarische Portal "zoom.hu" am Montag unter Berufung auf Quellen in der Budapester Regierung, die nicht genannt werden wollten. Abdeslam soll demnach im Januar 2016 mit Mitgliedern der militant rechtsextremen Ungarischen Nationalen Front (MNA) zusammengetroffen sein.

Wie das Portal weiter ausführte, wurde Abdeslam während seines Aufenthalts in Ungarn vom ungarischen Geheimdienst observiert. In Absprache mit den französischen und belgischen Behörden habe man aber von seiner Festnahme abgesehen, um herauszufinden, mit wem er sich treffen würde. Eigentlich war er international zur Fahndung ausgeschrieben. Der Mann, der als einziger Überlebender der Pariser Terrorzelle gilt, wurde im März 2016 in Brüssel verhaftet.

+++ 16.05 Uhr: Liebespaar kapert Gondel in Venedig und muss gerettet werden ++++

Was gibt es romantischeres, als eine nächtliche Gondel-Fahrt durch die Wasserstraßen von Venedig? Ein französisches Liebespaar ist italienischen Medienberichten zufolge bei diesem Vorhaben kläglich gescheitert: Die 29-Jährige und ihr 41 Jahre alter Begleiter kletterten Sonntagnacht auf eigene Faust in eine Gondel, setzten das Boot in Bewegung - und gerieten sofort in Schwierigkeiten, weil sie es nicht steuern konnten. Die Gondel prallte erst gegen eine Uferbefestigung und gegen andere Boote. Starker Regen, Wind und die Strömung taten ihr Übriges. Ein Venezianer beobachtete die Situation und verständigte die Polizei. Die durchnässten und unterkühlten Touristen wurden gerettet und wegen schweren Diebstahls angezeigt. Wie viel Schaden an der Gondel entstanden ist, war zunächst unklar.

+++ 16.02 Uhr: Drohung mit Bombenexplosion in einer Bank - Rollstuhlfahrer muss in Psychiatrie +++

Für seine Bombendrohung in einer bayerischen Bankfiliale ist ein im Rollstuhl sitzender, psychisch kranker Mann zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sah es am Montag als erwiesen an, dass der unter Betreuung stehende 52-Jährige mit der Drohung die Herausgabe von 15.000 Euro erpressen wollte. Das noch nicht rechtskräftige Urteil lautet auf versuchte räuberische Erpressung. Wegen verminderter Schuldfähigkeit wurde der Mann statt ins Gefängnis in die geschlossene Abteilung einer psychiatrischen Klinik eingewiesen.

+++ 15.44 Uhr: Eagles of Death Metal geben Überraschungskonzert im Bataclan +++

Mitglieder der Band Eagles of Death Metal haben zum zweiten Jahrestag des Angriffs auf die Konzerthalle Bataclan in Paris ein Überraschungskonzert gegeben. Sänger Jesse Hughes und Gitarrist Dave Catching traten am Montag bei der Gedenkveranstaltung auf, die von Überlebenden des Angriffs organisiert wurde. Die Musiker spielten zwei Lieder und warfen weiße Rosen in die Menge, die sich vor dem Rathaus des 11. Arrondissements versammelt hatte.

Hughes, sichtlich bewegt, warf Küsse in das Publikum, bevor er gemeinsam mit Bandkollege Catching das Lied "Save a Prayer" anstimmte - den Song, den die Band vor zwei Jahren kurz vor dem Terroranschlag gespielt hatte.

+++ 15.39 Uhr: 13 Jahr Haft wegen tödlichen Messerangriffs auf Therapeuten +++

Rund fünf Monate nach dem tödlichen Messerangriff auf einen Therapeuten in einem Beratungszentrum für Flüchtlinge in Saarbrücken ist der Angeklagte zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Saarbrücken sprach den 27-jährigen Syrer am Montag des Mordes schuldig, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Die Richter gingen von einer verminderten Schuldfähigkeit des Manns aus und verhängten deshalb keine lebenslange Freiheitsstrafe.

+++ 15.32 Uhr: Neue Korruptionsermittlungen gegen Parteichef der rumänischen Sozialdemokraten +++

In Rumänien gibt es neue Korruptionsermittlungen gegen den Parteichef der regierenden Sozialdemokraten. Wie die rumänische Antikorruptionsbehörde DNA mitteilte, wird PSD-Chef Liviu Dragnea der Veruntreuung von EU-Geldern verdächtigt. Dabei geht es um Mittel, die für Infrastrukturprojekte in Rumänien bestimmt waren und die Dragnea Verwaltungschef der Region Teleorman in Südrumänien zwischen 2000 und 2012 unterschlagen haben soll.

+++ 15.02 Uhr: Verwirrter richtet in Göttingen Schaden von zehntausenden Euro an +++

 Einen Sachschaden von schätzungsweise mehreren zehntausend Euro hat ein randalierender Göttinger angerichtet. Der offensichtlich psychisch kranke 34-Jährige zog am Samstagabend durch die Straßen und beschädigte zahlreiche Fensterscheiben, wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt mitteilte. Betroffen waren Geschäfte, ein Finanzamt sowie ein Amtsgericht.


+++ 14.49 Uhr: Stadtbäume weltweit wachsen schneller +++

Bäume wachsen in Großstädten schneller in den Himmel. Seit den 1960er-Jahren sei dieses Phänomen weltweit zu beobachten, teilte die Technische Universität München mit. Das belege eine Studie unter Leitung der TUM. Stadtbäume waren bei gleichem Alter im Durchschnitt größer als Bäume auf dem Land. Die Ursache für das beschleunigte Wachstum sehen die Forscher im sogenannten Wärmeinseleffekt. Er führt in Stadtzentren zu einer stärkeren Aufheizung und höheren Temperaturen. Verglichen mit dem Land kann es drei bis zehn Grad wärmer sein. Die höheren Temperaturen regen zum einen die photosynthetische Aktivität an. Zudem verlängern sie die Vegetationsperiode - die Bäume können also übers Jahr gesehen länger wachsen. Dafür altern sie auch schneller. Möglicherweise müssten Stadtverwaltungen künftig früher für den Ersatz alter Bäume sorgen, hieß es vom Lehrstuhl für Waldwachstumskunde. Die vom bayerischen Umweltministerium sowie von der Audi Stiftung für Umwelt unterstützte Studie ist im Fachmagazin "Nature Scientific Reports" veröffentlicht.

+++ 14.37 Uhr: Autofahrer nach 30 Meter Absturz nur leicht verletzt +++

Glück im Unglück für einen Autofahrer in Baden-Württemberg: Auf schneeglatter Fahrbahn stürzte er mit seinem Fahrzeug nach einer Rutschpartie bei Mahlstetten 30 Meter in die Tiefe. Bei dem Sturz prallte sein Wagen gegen mehrere Bäume und Sträucher, bis er kurz vor einem Bachbett zum Stillstand kam. Laut Polizeiangaben überstand der 31 Jahre alte Mann den Unfall mit leichten Verletzungen. Grund für das Unglück sei der unwetterartige Wintereinbruch am Sonntagnachmittag gewesen - der Fahrer war auf einer Kreisstraße mit Sommerreifen unterwegs.

+++ 14.13 Uhr: Papst-Spende erreicht 30.000 Hungerleidende im Südsudan +++

Dank einer Spende von Papst Franziskus müssen den Vereinten Nationen zufolge 30.000 Menschen nicht länger Hunger leiden. Mit 25.000 Euro, die der Argentinier der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation gespendet hatte, sei Saatgut für schnell wachsendes Gemüse finanziert worden, wie die FAO in Rom mitteilte. Die Gemüsesets wurden an Familien in Yei im südsudanesischen Bundesstaat Central Equatoria verteilt. Die Region galt früher als die Kornkammer des Südsudans. Seit Mitte 2016 hatten Kämpfe dazu geführt, dass in der fruchtbaren Region "Existenzgrundlagen wie die Landwirtschaft ausgelöscht wurden", erklärte die FAO. "Dank der Spende von Papst Franziskus wird es mehr Menschen in Yei möglich sein, ihr eigenes Essen anzubauen und die verheerenden Auswirkungen des Hungers abzuwehren", sagte der FAO-Vertreter im Südsudan.

In dem bitterarmen Land brachen nach einem Machtkampf an der Staatsspitze Ende 2013 Kämpfe aus. Der teils ethnisch geprägte Konflikt forderte Zehntausende Menschenleben, fast vier der zwölf Millionen Einwohner sind geflohen. Den Vereinten Nationen zufolge droht bis Ende des Jahres rund 1,25 Millionen Menschen eine Hungersnot - fast doppelt so vielen wie im vergangenen Jahr.

+++ 14.04 Uhr: Norwegische Studenten feiern in Nazi-Uniformen +++

SS-Uniformen, Spielzeuggewehre und Stacheldraht an der Wand - so wurden Gäste einer Studentenbar am Wochenende im norwegischen Trondheim empfangen. Mehrere Besucher verließen das Lokal entsetzt und geschockt, wie norwegische Medien berichteten. Es seien sogar "Visa" mit dem Konterfei Adolf Hitlers ausgeteilt worden. Die Studentengesellschaft entschuldigte sich später auf Facebook: Bei der Mottoparty "politisch unkorrekt" sei man übers Ziel hinausgeschossen.

Eigentlich, so die Studenten, hätten sie den Nationalsozialismus mit dem Fest verhöhnen wollen. Die Anti-Nazi-Plakate an den Wänden hätten augenscheinlich nicht ausgereicht, um die Intention klar zu machen. Das Fest sei am Abend abgebrochen worden. "Es ist uns wichtig, zu betonen, dass dies in keiner Weise die Meinung der Studentengesellschaft reflektiert, und wir haben klare Regeln, dass Nazis bei uns keine Mitglieder sein dürfen", so die Organisatoren. 

+++ 13.56 Uhr: Lottospieler in NRW knackt den Super-Jackpot +++

Riesiges Glück für einen Lottospieler aus dem Kreis Soest in Westfalen: Sechs Richtige plus Superzahl sicherten ihm den mit fast 18 Millionen Euro prall gefüllten Super-Jackpot. Der Superzahl war es zu verdanken, dass er sich nun zu den Multimillionären zählen darf: Wie die Gesellschaft WestLotto mitteilte, hatten zehn Tipper die Gewinnzahlen 1, 7, 11, 16, 19 und 37 richtig gekreuzt - nur der Soester kam aber auch auf die Superzahl 7. Den bis dato höchsten Lottogewinn 2017 gab es in NRW im Sommer: Anfang Juni hatte sich ein Düsseldorfer Spieler mehr als 29 Millionen Euro gesichert.

+++ 13.24 Uhr: Reptil aus Kunststoff sorgt für Polizeieinsatz in Baden-Württemberg +++

Aufregung und einen Polizeieinsatz hat auf einem Spielplatz im baden-württembergischen Durmersheim ein auf den ersten Blick gefährlich wirkendes Tier verursacht. Wie die Polizei in Offenburg jetzt berichtete, rief eine Passantin am Freitagnachmittag die Ordnungshüter zu Hilfe, als sie die rund 20 Zentimeter lange Echse sichtete. Die Beamten konnten aber bald Entwarnung geben. "Das wechselwarme Tier mit mutmaßlich exotischen Wurzeln entpuppte sich als täuschend echt in Fernost hergestellte Kunststoffreplik", hieß es im Polizeibericht. "Nach ersten Ermittlungen dürfte das vermutlich als Spielzeug genutzte Tiermodell von seinem jungen Besitzer in Vergessenheit geraten sein und wartet bei den Beamten des Polizeipostens Bietigheim behütet und umsorgt auf Abholung."

+++ 12.54 Uhr: Spaziergängerin findet toten Säugling in Wuppertaler Wald +++

In einem Wald im nordrhein-westfälische Wuppertal hat eine Spaziergängerin einen toten Säugling entdeckt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, fand die Frau das leblose Baby am Sonntagnachmittag in der Nähe des Fußwegs gegenüber einer Bushaltestelle. Die Hintergründe und die Todesursache seien unklar. Der Leichnam werde rechtsmedizinisch untersucht, erklärten die Beamten. Staatsanwaltschaft und Polizei übernahmen die Ermittlungen. Mögliche Zeugen wurden aufgerufen, Beobachtungen zu melden.

+++ 12.32 Uhr: Dreijähriges Kind auf Spielplatz erstochen - Vater verdächtig +++

Ein drei Jahre altes Kind ist auf einem Spielplatz im südfinnischen Parvoo erstochen worden. Der Vater werde der Tat verdächtigt, erklärte die Polizei. Er sei festgenommen worden. Das schwer verletzte Kind wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen, überlebte den Angriff aber nicht. Der Vater habe sein Kind voraussichtlich ohne Erlaubnis der Mutter von zu Hause abgeholt, zum Spielplatz nahe einer Schule gebracht und aus bisher unbekanntem Grund attackiert, sagte ein Polizeisprecher dem finnischen Rundfunk YLE. Als die Polizei gegen 8.00 Uhr zum Tatort kam, habe sie den Angriff noch mitbekommen und eingreifen müssen.

Ob das Opfer ein Junge oder ein Mädchen war, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Die Polizei ermittelt wegen Totschlags. Mehrere Schüler der nahegelegenen Schule hatten den Angriff mitbekommen und sollten psychologisch betreut werden. Zur Nationalität des Mannes gab es keine Angaben. 

+++ 12.26 Uhr: 23 EU-Staaten bringen Verteidigungsunion auf den Weg +++

Deutschland und 22 andere EU-Staaten haben sich zu einer weitgehenden militärischen Zusammenarbeit verpflichtet. In Brüssel unterschrieben am Montag Außen- und Verteidigungsminister der Länder ein Dokument, das den Grundstein für eine europäische Verteidigungsunion legen soll.

+++ 12.04 Uhr: 39-Jähriger zündet sich in Thüringen selbst an +++

Im thüringischen Gera hat sich ein 39-jähriger Mann mit Benzin übergossen und selbst angezündet. Herbeieilende Passanten konnten das Feuer mit Decken löschen, wie die Polizei mitteilte. Der 39-Jährige wurde mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Auch die Helfer kamen zur ärztlichen Betreuung in eine Klinik. Vorausgegangen war dem Vorfall am Sonntagnachmittag offenbar ein Familienstreit, wie Polizei weiter mitteilte. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen dauerten noch an.

+++ 11.47 Uhr: Polizei verhindert rechtsextremes Konzert in Mecklenburg-Vorpommern +++

Mit einem Großaufgebot hat die Polizei in Neustadt-Glewe in Mecklenburg-Vorpommern ein Konzert der rechtsextremen Szene verhindert. Die Beamten kontrollierten am Sonnabend 44 potenzielle Besucher der konspirativ als "Geburtstagsfeier" vorbereiteten Veranstaltung, wie die Polizei in Ludwigslust heute mitteilte. Gegen 17 verhinderte Konzertbesucher wurden Platzverweise verhängt. Sie waren aus Brandenburg, dem Großraum Hamburg und Westmecklenburg in die Kleinstadt angereist. Auf einem barackenähnlichen Gelände fand die Polizei eine aufgebaute Bühne und mehrere Musikinstrumente. Wer dort hätte auftreten sollen, teilte die Behörde nicht mit. An gleicher Stelle hatte die Polizei bereits vor zwei Jahren ein Konzert der rechten Szene verhindert.

+++ 11.39 Uhr: Mann schaut auf Handy  und fällt in Fluss +++

Ein 36-Jähriger ist in einen Fluss gefallen, weil er statt auf den Weg nur auf sein Handy geachtet hat. Der Mann war am frühen Samstagmorgen in Elmshorn in Schleswig-Holstein zu Fuß auf dem Weg nach Hause, wie die Polizei jetzt mitteilte. Da er aber seine gesamte Aufmerksamkeit seinem Mobiltelefon gewidmet habe, sei er ohne es zu merken auf den Fluss Krückau zugelaufen und schließlich hineingefallen. Ernsthafte Verletzungen habe sich der durchnässte Mann nicht zugezogen. Sein Mobiltelefon sei jedoch im Fluss verloren gegangen.

+++ 11.05 Uhr: +++ Lebensmittelsteuern könnten laut Studie starkes Übergewicht stoppen +++

Eine unterschiedlich hohe Besteuerung von gesunden und ungesunden Lebensmitteln könnte die Zunahme von starkem Übergewicht in Deutschland stoppen helfen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Hamburg, die unter anderem von der Deutschen Adipositas Gesellschaft (DAG) und der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Auftrag gegeben wurde. Am wirkungsvollsten sei eine Staffelung der Mehrwertsteuer, die sich an der sogenannten Lebensmittelampel orientiert. Demnach sollten gesunde Produkte wie Obst und Gemüse mit null Prozent, Lebensmittel wie Nudeln oder Fleisch weiter mit sieben Prozent und besonders zuckerhaltige oder fettige Produkte mit mindestens 19 Prozent besteuert werden.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin ist inzwischen etwa jeder vierte bis fünfte Deutsche stark übergewichtig. Damit geht ein höheres Risiko etwa für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs einher.

+++ 11.03 Uhr: Umfrage sieht CSU im Sinkflug +++

Die CSU rutscht in der Wählergunst weiter ab. Nach einer heute veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL würden derzeit nur noch 36 Prozent der Bayern ihre Stimme der Partei von Horst Seehofer geben. Im Vergleich zur Bundestagswahl vor knapp sieben Wochen bedeutet dies ein Minus von fast drei Prozentpunkten. Ende September erreichte die CSU noch 38,8 Prozent der Stimmen - ein bereits historisch schlechter Wert.

Bundesweit sinkt die Union laut Forsa auf 32 Prozent (Bundestagswahl 32,9 Prozent), die SPD landet bei 20 Prozent (20,5), die FDP bei 12 Prozent (10,7), die Grünen bei 10 Prozent (8,9), die Linke bei 9 Prozent (9,2) und die AfD bei 12 Prozent (12,6). Demnach verlieren die Parteien, die derzeit in Berlin die Chancen für eine mögliche Jamaika-Koalition sondieren, nur leicht in der Wählergunst - gemeinsam kommen Union, FDP und Grüne auf 54 Prozent, bei der Wahl waren es 52,6 Prozent.

+++ 10.21 Uhr: EU verhängt Sanktionen gegen Venezuela +++

Die Europäische Union hat Sanktionen gegen Venezuela verhängt. Die Außenminister der Mitgliedstaaten beschlossen einstimmig ein Waffenembargo sowie die Vorbereitung von EU-Einreiseverboten und Vermögenssperren. Die EU wirft dem sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro eine Verletzung demokratischer Prinzipien und Grundsätze vor. "Die EU ruft die Regierung dazu auf, die demokratische Legitimität unverzüglich wieder herzustellen (...)", heißt es in dem Sanktionsbeschluss.

+++ 10.08 Uhr: Tausende Migranten kehren aus Griechenland in ihre Heimat zurück +++

Seit Anfang des Jahres sind Tausende Migranten aus Griechenland zurück in ihre Heimat gereist. 16.003 Asylsuchende hätten das Land mit Unterstützung der Internationalen Organisation für Migration wieder verlassen, teilte die griechische   mit. Die meisten davon stammten aus Albanien, Pakistan, Bangladesch, Afghanistan sowie den nordafrikanischen Staaten. "Es handelt sich um Menschen, die es einsehen, dass sie keine Chance haben, Asyl in der EU zu bekommen und freiwillig und sicher zurückkehren wollen", sagte ein Sicherheitsoffizier.

Die IOM bietet den eine Rückreise unter dem Schutz der Sicherheitsbehörden. Bevor sie ins Flugzeug steigen, bekommen sie zwischen 500 Euro und 1500 Euro Starthilfe für das Leben in ihrer Heimat. Zurzeit sind in Griechenland etwa 60.000 Migranten registriert. Sie wohnen meist in Flüchtlingslagern.

+++ 10.04 Uhr: Ermittler vermuten RAF-Trio im Mittelmeerraum +++

Drei nach einer Überfallserie gesuchte Ex-RAF-Terroristen halten sich eventuell im Mittelmeerraum auf. Es sei nicht auszuschließen, dass die seit Jahrzehnten untergetauchten (63), Burkhard Garweg (49) und Daniela Klette (59) in Italien, Spanien oder Frankreich Unterschlupf gefunden haben, teilte das LKA Niedersachsen mit. Möglicherweise können die früheren Linksterroristen auf alte Netzwerke wie die baskische Eta oder die Roten Brigaden in Italien zurückgreifen. Staub wurde angeblich auch auf einem Campingplatz in Norditalien gesehen, eindeutig identifiziert wurde er den Fahndern zufolge aber nicht. Außerdem könnten die drei sich nach LKA-Angaben in den Niederlanden aufhalten, wo bereits umfangreicher nach ihnen gefahndet wurde.

Mit bislang unveröffentlichten Tatvideos startete das LKA heute einen neuen Fahndungsaufruf. Die Polizei verdächtigt die Gesuchten, mindestens neun Raubüberfälle in Norddeutschland begangen zu haben. Eine Videosequenz zeigt Staub und bei einem Überfall in Hildesheim, auf einer zweiten sind die beiden in einem Bus in Osnabrück zu sehen. Die Beute aller Überfälle soll insgesamt etliche hunderttausend Euro betragen haben.

+++ 9.47 Uhr: Krebsmedikamente gestreckt - Prozess gegen Apotheker hat begonnen +++

Unter großem Medienandrang hat vor dem Essener Landgericht der Prozess um angeblich gestreckte Krebsmedikamente begonnen. Angeklagt ist ein Apotheker aus Bottrop. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 47-Jährigen vor, Krebsmedikamente zu gering dosiert, bei den Krankenkassen aber voll abgerechnet zu haben. Betroffen sind mutmaßlich mehr als 1000 Patienten aus sechs Bundesländern. Den gesetzlichen Krankenkassen soll ein Schaden von rund 56 Millionen Euro entstanden sein. Im Prozess geht es um fast 62.000 Medikamente, die in der Apotheke des Angeklagten zwischen 2012 und 2016 individuell zubereitet worden sind.

Zum Prozessauftakt kamen auch viele Betroffene. Sie erwarten vor allem Antworten nach dem Warum. Eine 56-jährige Frau aus Bottrop, die an Krebs erkrankt ist und vom angeklagten Apotheker Medikamente bezogen hat, sagte vor Prozessbeginn: "Ich möchte leben und kämpfe dafür, dass es ein gerechtes Urteil geben wird."

+++ 9.35 Uhr: Mehr als 320 Tote nach Erdbeben in Kurdengebieten +++

Nach dem schweren Erdbeben in den südlichen Kurdengebieten in der Grenzregion zwischen dem Iran und dem Nordirak ist die Zahl der Toten auf mehr als 320 gestiegen. Dem iranischen Innenministerium zufolge gab es am Montag 328 Tote und 2530 Verletzte. Das Erdbeben der Stärke 7,3 hatte die Region am Sonntagabend erschüttert. Laut dem Geoforschungszentrum Potsdam lag das Zentrum des Bebens in etwa 34 Kilometern Tiefe in der iranischen Provinz Kermanschah. Die abgelegene Bergregion ist relativ dünn besiedelt.

+++ 9.17 Uhr: Feuerwehr muss Sechsjährigen aus hohem Baum retten +++

Missliches Ende einer Kletterpartie: Feuerwehrleute haben in Erkrath einen kleinen Junge aus einem Baum gerettet. Der Sechsjährige saß in rund zehn Metern Höhe fest, wie die Feuerwehr in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte. Erst nach fast eineinhalb Stunden konnten Höhenretter ihn unverletzt abseilen. Insgesamt waren 42 Rettungskräfte im Einsatz.

Aufwendige Rettungsaktion in Erkrath: Feuerwehrleute sind auf einer Leiter zu dem Jungen hochgeklettert

Aufwendige Rettungsaktion in Erkrath: Feuerwehrleute sind auf einer Leiter zu dem Jungen hochgeklettert

Den Angaben der Retter zufolge hatten Spaziergänger den Knirps in seiner prekären Lage bemerkt und Hilfe geholt. Einsatzkräfte aus Erkrath begannen damit, Äste der großen Tanne mit einer Motorsäge zu entfernen. Ein Retter stieg auf einer Leiter zu dem Jungen hinauf, um ihn zu sichern und zu betreuen. Parallel wurden speziell ausgebildete Höhenretter der Feuerwehr Düsseldorf alarmiert. Diese übernahmen die weitere Rettung und seilten das Kind schließlich in einem Rettungsgurt "schonend" ab. Nach einer medizinischen Untersuchungen wurde der Junge unverletzt seinen Eltern übergeben. Mehr als einen Schnupfen werde er sich nicht zugezogen haben", hieß es von der Feuerwehr. Dort erntete der Sechsjährige auch Verständnis: "Man ist ja froh, wenn Kinder heute noch auf Bäume klettern."

+++ 9.07 Uhr: "Den Laden abbrennen" - Mann drohte mit Sprengstoffanschlag +++

Um Geld zu erpressen, soll ein Mann aus Osthessen Ladeninhabern mit Anschlägen gedroht haben. Wie die Staatsanwaltschaft Fulda und das Polizeipräsidium Osthessen am Morgen berichteten, sitzt der 47-Jährige aus Bad Hersfeld nun in Untersuchungshaft. Ihm wird die mehrfache Ankündigung einer Sprengstoffexplosion und räuberische Erpressung vorgeworfen.

Der Mann soll im Oktober in einer Nacht dreimal beim Polizei-Notruf angerufen und erklärt haben, er habe zwei Taschen mit Bomben vor zwei Gaststätten deponiert. Anfang November soll er auch Briefe vor einer dieser Gaststätten abgelegt und die Tageseinnahmen gefordert haben, andernfalls "würde der Laden abbrennen". Am vergangenen Donnerstag soll er einen solchen Brief vor einem Friseursalon abgelegt haben. Kurz darauf konnte die Polizei den Tatverdächtigen ausfindig machen und festnehmen. Die Haftrichterin erließ Haftbefehl.

+++ 9.06 Uhr: Nordkoreanischer Soldat bei Flucht in den Süden angeschossen +++

Ein nordkoreanischer Soldat ist nach Südkorea geflüchtet. Er wurde bei seiner Flucht von einem anderen nordkoreanischen Soldaten angeschossen und verletzt ins Krankenhaus gebracht, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf den Generalstab in Seoul meldete. Der flüchtige Soldat kam demnach über die schwer bewachte, demilitarisierte Zone, durch die die beiden verfeindeten Nachbarstaaten getrennt sind. Das international isolierte Nordkorea ist wegen seines Raketen- und Atomprogramms stark unter Druck. Trotz einer Serie von Sanktionen hält Pjöngjang aber an seinem Militärprogramm fest und bedroht regelmäßig auch Südkorea mit seinen Streitkräften.

+++ 8.54 Uhr: Hund beißt zu - Frau und Hund schwer verletzt +++

Eine 69 Jahre alte Hundebesitzerin und ihr Vierbeiner sind in Magdeburg von einem anderen Hund gebissen und schwer verletzt worden. Die Frau sei am Sonntagnachmittag mit ihrem Hund spazieren gegangen, teilte die Polizei in Magdeburg am Morgen mit. Aus einem Hauseingang sei dann das Tier einer 29-Jährigen gekommen und habe den ersten Hund in den Bauch gebissen. Als die 69-Jährige dazwischen gehen wollte, sei auch sie gebissen worden. Das Tier musste von der Tierrettung versorgt werden. Die Frau wurde in die Notaufnahme eines Krankenhauses gebracht.

+++ 8.52 Uhr: ADAC muss angeblich fast 90 Millionen Steuern nachzahlen +++

Der ADAC muss einem Zeitungsbericht zufolge Steuern in Millionenhöhe nachzahlen. Allein für die Jahre 2014 und 2015 müsse der Automobilclub rückwirkend knapp 90 Millionen Euro an den Fiskus überweisen, berichtete die "Süddeutsche Zeitung". Grund dafür sei, dass der ADAC künftig Versicherungssteuer zahlen muss. Das Bundeszentralamt für Steuern habe im Juli einen entsprechenden Bescheid erlassen und damit eine jahrzehntelange Großzügigkeit der bayerischen Finanzbehörden beendet.

Der ADAC habe die Forderung akzeptiert und fristgerecht bezahlt, schreibt die Zeitung unter Berufung auf einen Sprecher des Automobilclubs weiter. Auch für die Jahre ab 2016 müsse der ADAC jährlich mit Versicherungssteuer in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe rechnen, welche die Finanzverwaltung auf Teile der Beitragseinnahmen erhebe. Die Steuerbehörde argumentierte demnach, dass der ADAC mit der Mitgliedschaft wie jedes Versicherungsunternehmen Pannen- und Unfallhilfeleistungen verkaufe. Die bayerische Finanzverwaltung hatte auf die Versicherungssteuer beim ADAC viele Jahre verzichtet.

+++ 8.47 Uhr: Saudi-Arabien will Blockade im Jemen beenden +++

Eine Woche nach Beginn einer Blockade hat Saudi-Arabien die Öffnung der Flug- und Seehäfen im Bürgerkriegsland Jemen angekündigt. Es würden weiterhin alle Schritte unternommen, um das Leiden der jemenitischen Bevölkerung zu lindern, teilte die saudische Vertretung bei den Vereinten Nationen über Twitter mit. Als erster Schritt würden innerhalb von 24 Stunden die Häfen unter Kontrolle der jementischen Regierung wieder geöffnet, darunter der Hafen in der südjemenitischen Stadt Aden. Wann der Flughafen in Jemens Hauptstadt Sanaa sowie der Seehafen in Hudaida geöffnet werden, ging aus der Erklärung nicht hervor. Beide sind für humanitäre Hilfe wichtig, stehen aber unter Kontrolle der Huthis.

Ein von Saudi-Arabien geführtes Bündnis fliegt im Jemen Luftangriffe gegen Huthi-Rebellen. Die Koalition hatte am vergangenen Montag die Flug- und Seehäfen geschlossen. Es reagierte damit auf einen Angriff der schiitischen Huthis auf die saudische Hauptstadt Riad mit einer Rakete.

+++ 8.45 Uhr: Zahlreiche Unfälle bei Schnee und Glatteis +++

Wintereinbruch zum Wochenauftakt: Schneefälle und überfrierende Nässe haben im Süden und Norden Deutschlands wieder zu etlichen Verkehrsunfällen geführt. Die meisten Karambolagen gingen glimpflich aus. Bei einem Unfall auf der Autobahn 3 zwischen Kitzingen und Wiesentheid in Nordbayern erlitt am Morgen allerdings ein 41 Jahre alter Mann lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde eingeklemmt, als ein Transporter auf einen Lastwagen auffuhr, wie die die Polizei mitteilte. Die Ursache war zunächst unklar. 

+++ 08.36 Uhr: Zwei Menschen sterben nach Erdbeben in Costa Rica an Herzinfarkt +++

Nach dem schweren Erdbeben in Costa Rica sind zwei Menschen an Herzinfarkten gestorben. Das berichtete die örtliche Zeitung "La Nación". Bei den Toten handele es sich um eine 55 Jahre alte Frau und einen Mann unbekannten Alters. Berichte über weitere Opfer giebt es bisher nicht. Das Zentrum des Hauptbebens der Stärke 6,4 lag 23 Kilometer südöstlich des Badeortes Jacó im Pazifik, vor der Westküste des mittelamerikanischen Landes, wie die nationale seismologische Beobachtungsstelle mitteilte.

+++ 08.26 Uhr: Müller-Wohlfahrt kehrt laut "Bild" als Teamarzt zum FC Bayern zurück +++

Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt kehrt der "Bild"-Zeitung zufolge als verantwortlicher Mannschaftsarzt zum FC Bayern München zurück. Der 75-Jährige habe sich mit Präsident Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge "auf ein zukunftsfähiges Konzept für die medizinische Abteilung" des Fußballrekordmeisters geeinigt, schreibt die Zeitung. Die Bayern hatten sich vor einer Woche von Mannschaftsarzt Volker Braun getrennt. Der Orthopäde und Unfallchirurg war seit 2015 verantwortlicher Mediziner an der Säbener Straße. Damals hatte er die Nachfolge von Müller-Wohlfahrt angetreten, der nach einem internen Zwist mit Trainer Pep Guardiola den Verein verlassen hatte.

Müller-Wohlfahrt gilt als Vertrauter von Vereinspräsident Hoeneß - der zum Zeitpunkt der Trennung von Arzt und Verein 2015 noch eine Haftstrafe im offenen Vollzug abgesessen hatte - und Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Müller-Wohlfahrt soll nach Angaben der "Bild" Chef des Ärztestabes werden. Die Tagesarbeit beim Training und den meisten Spielen übernehmen demnach drei Kollegen Müller-Wohlfahrts. 

+++ 07.25 Uhr: Christiano Ronaldo ist erneut Vater geworden +++

Weltfußballer Christiano Ronaldo (32) ist zum vierten Mal Vater geworden. "Alana Martina ist gerade geboren. Beiden, Geo und Alana, geht es sehr gut", twitterte der Portugiese am Sonntagabend. "Wir sind alle sehr glücklich!" Dazu postete er ein Foto aus dem Krankenhaus, das neben ihm Freundin Georgina Rodriguez (22) und seinen ältesten Sohn Cristiano Jr. zeigt. Für das Paar ist es das erste gemeinsame Kind. Neben seinem siebenjährigen Sohn hat der Superstar von Real Madrid noch die fünf Monate alten Zwillinge Eva und Mateo. Über die Mütter ist öffentlich nichts bekannt.

+++ 07.10 Uhr: Schon Mehr als 200 Tote nach Erdbeben in Kurdengebieten +++

Nach dem schweren Erdbeben in den südlichen Kurdengebieten in der Grenzregion zwischen dem Iran und dem Nordirak ist die Zahl der Toten auf mehr als 200 gestiegen. Dem iranischen Innenministerium zufolge gab es 207 Tote und 1700 Verletzte. Weitere Opfer werden befürchtet. Das Erdbeben der Stärke 7,3 hatte die Region am Sonntagabend erschüttert. Laut dem Geoforschungszentrum Potsdam lag das Zentrum des Bebens in etwa 34 Kilometern Tiefe in der iranischen Provinz Kermanschah. Die abgelegene Bergregion ist relativ dünn besiedelt.

+++ 6.47 Uhr: Bob Geldof gibt Auszeichnung aus Protest gegen Aung San Suu Kyi zurück +++

Der irische Rockmusiker und Live.Aid-Gründer Bob Geldof (66) gibt aus Protest gegen Aung San Suu Kyi und die "ethnischen Säuberungen" gegen die Rohingya-Minderheit in Myanmar eine Auszeichnung zurück. Er wolle den Ehrenpreis der Freiheit der Stadt Dublin heute bei der Verwaltung einhändigen, sagte Geldof in einer Stellungnahme. Er sei zwar stolz darauf, Dubliner zu sein, wolle aber nicht den gleichen Titel tragen wie Suu Kyi. Die Assoziation der Friedensnobelpreisträgerin mit der irischen Hauptstadt "beschämt uns alle". Sie habe sich zur "Dienerin des Genozids" gemacht. Allerdings hofft Geldof darauf, den Ehrentitel zukünftig wieder tragen zu dürfen. Sobald Suu Kyi die Freiheit Dublins aberkannt werde, werde er den Titel mit Stolz zurücknehmen.

+++ 06.39 Uhr: Holzkohlegrill im Wohnzimmer: Drei Menschen verletzt +++

Im hessischen Flörsheim haben drei Menschen bei dem Versuch, ihre Wohnung mit einem Holzkohlegrill zu heizen, eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten. Weil die Zentralheizung ausgefallen war, hatten sie den Grill in ihrem Wohnzimmer aufgestellt, wie die Polizei Wiesbaden mitteilte. Wegen der steigenden Kohlenmonoxidwerte wurde daraufhin einem Bewohner schlecht, er klagte über starke Kopfschmerzen, die Rettungsleitstelle wurde verständigt. Die Feuerwehr evakuierte das Gebäude und brachte die insgesamt 14 Hausbewohner ins Freie. Die drei Mieter der Wohnung wurden in ein Krankenhaus gebracht, die übrigen Hausbewohner konnten nach kräftigem Lüften in das Haus zurückkehren.

+++ 05.47 Uhr: Diebe fluten Einkaufszentrum in Neubrandenburg +++ 

Einbrecher haben in Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern ein Einkaufszentrum unter Wasser gesetzt. Die Täter brachen in der Nacht in einen Handyladen ein, wie die Polizei mitteilte. Beim Einsteigen über das Dach des Centers beschädigten sie demnach ein Rohr der Sprinkleranlage. Gut 30.000 Liter Wasser fluteten den Angaben zufolge das Einkaufszentrum. Mehrere Geschäfte und die Ladenzeile standen unter Wasser. Die Höhe des Schadens ist noch unklar. Die Diebe hätten eine größere Menge Handys erbeutet und seien unerkannt entkommen, hieß es. 

+++ 05.32 Uhr: Duterte empfängt Trump zu Gipfel auf Philippinen +++

Anlässlich des Asean-Gipfels ist US-Präsident Donald Trump vom umstrittenen philippinischen Staatschef Rodrigo Duterte empfangen worden. Trump und Duterte schüttelten sich vor den Kameras die Hände. Menschenrechtler hatten Trump aufgefordert, eine klare Botschaft gegen den brutalen Drogenkrieg Dutertes auszusenden. Duterte hatte gestern gesagt, er gehe nicht davon aus, dass Trump das Thema ansprechen werde. Das Treffen der beiden im Vorfeld der offiziellen Gespräche schien Dutertes Einschätzung zu bestätigen: Vor den Kameras sprachen beide rund 30 Sekunden miteinander, schüttelten sich die Hände, Duterte lächelte in die Kameras. Bei einem Staatsbankett am Sonntag hatten beide nebeneinander gesessen, gelächelt und mit Champagnergläsern angestoßen. Trump hatte Duterte in der Vergangenheit überdies für das harte Vorgehen gelobt und von einem "tollen Job" gesprochen.

Seit Dutertes Präsident ist, wurden tausende angebliche Drogenkriminelle getötet, er lässt den Sicherheitskräften dabei weitgehend freie Hand. Menschenrechtsgruppen sprechen von einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit. 

+++ 04.27: Fast 10 Prozent der Beschäftigten von Armut bedroht +++

Die Armutsgefährdung von Beschäftigten in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich angestiegen. Zuletzt ist sie aber etwas gesunken. Aktuell ist fast jeder zehnte Erwerbstätige armutsgefährdet. Das geht aus aktuellen Daten des Europäischen Statistikamts Eurostat hervor, auf die die Linken im Bundestag aufmerksam gemacht haben. Waren im Jahr 2006 noch 5,5 Prozent der Erwerbstätigen von Armut bedroht, sind es im vergangenen Jahr 9,5 Prozent gewesen. 2015 waren es 9,7 Prozent, 2014 noch 9,9 Prozent.

+++ 03.58 Uhr: Starkes Erdbeben erschüttert Costa Rica +++

Ein starkes Erdbeben hat Costa Rica erschüttert. Wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte, erreichten die Erdstöße eine Stärke von 6,5. Das Beben ereignete sich 16 Kilometer südöstlich des bei Touristen beliebten Badeortes Jaco in einer Tiefe von 19,8 Kilometern. In der Hauptstadt San José wackelten Gebäude mehrere Minuten lang. Örtlichen Medienberichten zufolge war das Beben in weiten Teilen des Landes zu spüren. Berichte über mögliche Schäden oder Opfer liegen bislang nicht vor. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben.

+++ 03.45 Uhr: Achtjährige stirbt bei Motorsportrennen in Australien +++

In Australien ist ein achtjähriges Mädchen bei einem Motorsportrennen ums Leben gekommen. Das Kind war bei einem Testrennen in der Stadt Perth in seinem Rennwagen "Pony Power" unterwegs, als es gegen eine Betonmauer raste, wie die Polizei mitteilte. Bei dem Unglück am Sonntag wurde sie demnach schwer verletzt und starb später im Krankenhaus. Die Polizei erklärte, die Unfallursache werde untersucht. Der Vater des Mädchens schrieb auf Facebook: "Mein Herz ist in tausend Teile gebrochen".    

+++ 02.12 Uhr: Hunderte gedenken in Texas Opfern von Gewalttat +++

Eine Woche nach der Gewalttat in einer Kirche im US-Bundesstaat Texas haben sich hunderte Menschen zu einem Gottesdienst in der Nähe der Kirche versammelt. Rund 700 Menschen nahmen am Sonntag an dem Gottesdienst teil, der in einem großen weißen Zelt unweit der First Baptist Church im Ort Sutherland Springs abgehalten wurde, wie örtliche Medien berichteten. "Ich kannte jeden, der an diesem Tag sein Leben gab", sagte Pastor Frank Pomeroy in seiner Ansprache an die Gläubigen, wie die Zeitung "San Antonio Express-News" berichtete. "Einige von ihnen waren meine besten Freunde. Und meine Tochter." Pomeroys 14 Jahre alte Tochter war eines der 26 Todesopfer. Nach dem Gottesdienst wurde in der von Freiwilligen renovierten Kirche eine provisorische Gedenkstätte eröffnet. Darin befanden sich 26 leere Stühle mit dem jeweiligen Namen des Opfers sowie einer Rose darauf.

Der 26-jährige Ex-Soldat und Sicherheitsmann Devin Kelley hatte am 5. November auf die Kirchgänger in Sutherland Springs geschossen. Derzeit wird untersucht, warum eine Verurteilung des Mannes wegen häuslicher Gewalt nicht in die zentrale Datenbank zur Überprüfung von Schusswaffenkäufern eingetragen wurde. 

+++ 00.40 Uhr: Erdbeben in Kurdengebieten: 71 Tote und über 1000 Verletzte +++

Nach dem schweren Erdbeben in den südlichen Kurdengebieten in der Grenzregion zwischen dem Iran und dem Nordirak ist die Zahl der Toten auf mindestens 71 gestiegen. Wie die iranische Nachrichtenagentur Isna in der Nacht weiter berichtete, wurden zudem mindestens 1000 Menschen verletzt. Das Erdbeben der Stärke 7,3 hatte die Region am Sonntagabend erschüttert. Nach Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam lag das Zentrum des Bebens in etwa 34 Kilometern Tiefe in der iranischen Provinz Kermanschah. Die abgelegene Bergregion ist relativ dünn besiedelt.

+++ 00.19 Uhr: Zahl der dauerhaft auf Hartz IV angewiesenen Kinder weiter gestiegen +++

Immer mehr Kinder leben nach einem Medienbericht quasi dauerhaft von Hartz-IV-Leistungen. Zur Jahresmitte hätten 526.127 unter 15-Jährige seit mindestens vier Jahren entsprechende Sozialleistungen bezogen. Das sind 14.256 oder 2,8 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahrs, wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit berichtet. Dabei sei die Gesamtzahl der Dauer-Hartz-Bezieher um 4,2 Prozent gesunken: von 2,624 Millionen auf 2,519 Millionen. Besonders stark von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind aber Alleinerziehende: Ihre Zahl stieg von 629.823 auf 648.781.

+++ 00.07 Uhr: Lufthansa kündigt 1000 neue innerdeutsche Flüge pro Monat an +++

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat ab Januar 1000 weitere innerdeutsche Flüge pro Monat angekündigt. Damit soll der Kapazitätsengpass behoben werden, der durch den Wegfall der Flüge der insolventen Air Berlin entstanden war und zu hohen Ticketpreisen auf gefragten Strecken wie Berlin-München oder Berlin-Köln geführt hatte. Spohr sagte der "Bild"-Zeitung: "Ich kann versprechen, dass mit neuen innerdeutschen Flügen wieder stabile Preise kommen."

pg/AFP/DPA

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