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Bundesliga-Topspiel: BVB-Trainer Thomas Tuchel - Der Missionar

Thomas Tuchel geht mit einer gestärkten Borussia in das Spitzenspiel beim FC Bayern. Er ist fordernd gegenüber seinen Gegnern und besonders seinen Spielern. Doch mit seinem Einfühlungsvermögen gewinnt er ihr Vertrauen.

Von Mathias Schneider

Thomas Tuchel will eine neue Identität für seine Mannschaft

Der Trainer und die gelbe Wand: Thomas Tuchel, 42, hat die Mannschaft schnell für sich gewonnen.

Er klingt, als sei er verliebt. So verliebt, wie ein Fußballtrainer in seine Spieler sein kann. Sie seien „unglaublich höflich“ , „viele empathische Typen“ . Thomas Tuchel sagt, er brauche das Gefühl, gemocht zu werden, um aus einer Mannschaft seine Mannschaft werden zu lassen. Es hätte auch anders laufen können, er weiß das. Dortmund, das war sieben Jahre lang die Heimat des großen Klopp. „Wir wurden aber total positiv empfangen“ , sagt Tuchel mit ruhiger Stimme an einem Vormittag im September. Das Training liegt gerade hinter ihm, die Herbstsonne hat ihm ein sanftes Braun ins Gesicht gemalt. Er redet gern in der Wir-Form; sie schließt den Assistenztrainer Arno Michels, Fitnesscoach Rainer Schrey und den Videoanalysten Benjamin Weber ein.

Als Tuchel und sein Trupp im Juni beim BVB ankamen, trafen sie auf Spieler, die, wie Tuchel sagt, „mit uns die gleiche Lust hatten, noch mal ein neues Kapitel kennenzulernen und noch einmal neu zu starten“. Er klingt dabei wie ein Missionar, der dankbar ist, dass ihm die einst kloppisierte Gemeinde in eine neue Konfession folgt.

Eltern hielten ihm ihre Kinder entgegen

Tatsächlich umgab Tuchel einige Wochen lang die Aura eines Mannes, bei dem auch Wunderheilungen nicht ausgeschlossen sind. Von Rang 18 zu Jahresbeginn auf Rang 2, das wird vor allem ihm gutgeschrieben. Beim öffentlichen Training hielten Eltern dem Trainer ihre Kinder entgegen, mit zitternder Stimme verkündeten sie: „Die Kleinen wollten nur Sie sehen!“, und erwachsene Männer dankten ehrfurchtsvoll: „Mit Ihnen kam der Erfolg zurück, Herr Tuchel.“

Tuchel antwortet auf derlei Anbetung höflich, leise. Ihm scheint sie unheimlich. Und auch verfrüht. Denn die Flitterwochen sind erst einmal vorbei. Zwar ist die Borussia als Tabellenzweiter noch immer ohne Niederlage in der Liga; doch nach elf Siegen in allen Wettbewerben reichte es zuletzt bei der TSG Hoffenheim und zu Hause gegen den Aufsteiger aus Darmstadt jeweils nur zu einem Unentschieden.

Man muss noch vorsichtig sein mit einem Urteil. Am Sonntag, beim Schlager gegen den FC Bayern München, wird man erfahren, wie stabil der runderneuerte BVB wirklich ist.

Inhaltliche Kritik wird mit Szenen am Bildschirm belegt

Dass Tuchel der Elf eine Frischzellenkur verordnet hat, steht außer Frage. Dortmund schickt wieder eine Mannschaft ins Rennen, die nicht nur durch die technische Beschlagenheit ihrer Spitzenkräfte besticht. Auch ihre Ausgewogenheit genügt höchsten Ansprüchen.

Fragt man Tuchel, wie er Männer wie Weltmeister Mats Hummels für seine Methoden erwärmen konnte, antwortet er: „Inhaltliche Kritik versuchen wir immer mit Szenen am Bildschirm zu belegen. Ich versuche, den Spieler zu überzeugen, dass auch eine kleine Veränderung einer Verhaltensweise auf dem Spielfeld einen großen Sprung nach vorn für ihn bedeuten kann.“ Sein Ansatz gelte natürlich auch für die athletischen Werte.

Nach einem 4:2 Sieg des BVBs gegen Hannover fallen sich die Spieler und der Trainer in die Arme

Kommt in meine Arme: Nach Spielen wie dem 4 : 2 in Hannover sucht Tuchel Körperkontakt zu den Spielern. Es gehört zu seiner Art, so das Vertrauen her zustellen. 

Tuchel’sche Ernährungslehre Thomas Tuchel ist zu höflich, um offen auszusprechen, was die Fitnessdaten vor der Saison belegten: Mancher seiner Schützlinge hatte Speck angesetzt in einem System, in dem die Rollen allzu klar verteilt waren. „Ich glaube, dass ich nicht der Einzige bin in unserer Mannschaft, der Gewicht verloren hat. Bei mir waren es vier Kilo“, sagt Ilkay Gündogan, 24.

Löw halt Spieler Gündogan für kaum ersetzbar

Er steht im Souterrain der Arena von Frankfurt, das T-Shirt spannt nicht mehr, die Wangenknochen zeichnen sich wieder ab. Es ist der Abend, an dem die Nationalelf 3 : 1 gegen Polen gewonnen hat. Gündogan, in der zweiten Hälfte eingewechselt, avancierte zu einem der besten Akteure des Spiels. Drei Tage später wird er im Glasgower Hampden Park den Siegtreffer gegen Schottland erzielen, und Bundestrainer Joachim Löw wird ihn als „kaum zu ersetzen“ einstufen.

Im Vorjahr konnte selbst ein geneigter Betrachter den Verdacht hegen, der einst flinke Techniker werde von einem übergewichtigen Zwillingsbruder vertreten. Jetzt aber, im Herbst 2015, jagt Gündogan wieder im Vollsprint über den Platz und hebelt Abwehrketten mit seinen Pässen aus. „Man müsste sich mal Ein-Kilo-Hanteln an Beine und Arme machen, damit man merkt, was man mit sich geschleppt hat“, sprudelt es an diesem Abend in Frankfurt aus ihm heraus.

Zucker sei wie eine Droge

Dann folgt ein Exkurs in die Geheimnisse Tuchel’scher Ernährungslehre. „Zucker gibt es so in der Form nicht mehr. Nur Fruchtzucker, ansonsten ist er tabu“ , sagt Gündogan. Die Phase des anstrengenden Entzugs hat er schon hinter sich gelassen. „Wenn gewisse Sachen auf dem Tisch fehlen, vermisst man sie auch nicht so sehr. Nur wenn sie dastehen, ist es schwieriger, Nein zu sagen.“ Zucker sei „wie eine Droge“.

Man kann von Pionierarbeit sprechen, die der Trainer bei der Ernährung seiner Mannschaft geleistet hat. Auch Kapitän Hummels und Außenverteidiger Marcel Schmelzer kommen merklich verschlankt daher. Thomas Tuchel hat dafür gesorgt, dass das Essen des BVB-Teams komplett ohne Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe zubereitet wird. Alles frisch, vom eigenen Koch. Zweimal täglich essen sie gemeinsam am Trainingsgelände. „Wenn wir jetzt ins Restaurant gehen“, erzählt Gündogan, „bestellen wir uns nicht mehr einen zweiten oder dritten Dessertgang. Auch die Cola lassen wir weg.“

Im Training wieder bei den Basics angefangen

Nicht nur am Tisch könnten die Ansätze von Tuchel und Klopp kaum unterschiedlicher sein – auch auf dem Platz verbindet die beiden Fußballlehrer offenbar nicht allzu viel. Die Spieler hätten unter Tuchel, sagt Gündogan, wieder bei den Basics angefangen: „Das Training wurde genutzt, um Sachen zu üben, die ein bisschen in Vergessenheit geraten waren, wie das Passspiel. Mit welchem Bein spiele ich den Ball? Mit welchem Fuß nehme ich ihn an?“ Außerdem stünden auf der Agenda: Wie sind die Laufwege? Wie behalte ich meine Position bei und versuche dadurch meinen Mitspielern viel Platz zu geben und auch den Gegner vor schwierige Aufgaben zu stellen? Gündogan sagt: „Wenn man sieht, wie einzelne Spieler, die untergegangen sind, obwohl sie enorm viel Potenzial haben, jetzt aufblühen – mich eingeschlossen –, dann macht das gesamte Trainerteam alles richtig.“ Er ist sichtlich zufrieden.

Beobachtet man Tuchel beim Training, wie er die Begrenzungsfahnen zentimetergenau absteckt, sie immer wieder nachjustiert, so könnte man glauben, da kreise ein Mann um seine sehr eigene Akribie. Selbst bei Freundschaftsspielen wartet er mit einer ausgeklügelten Gegnerbeobachtung auf. Seine Botschaft: Seht her, ich überlasse nichts dem Zufall, ich lasse nie nach – tut ihr es auch nicht!

Tuchel will das eigene Handeln immer mit einer Haltung versehen – auf dass sich diese Haltung auf den Platz übertrage. Er predigt „Aufmerksamkeit“, „Offenheit“, „Beharrlichkeit“. Früher hat er in der Zweiten Liga gespielt. Nach seiner aktiven Zeit trainierte er die Jugend in Stuttgart und Augsburg und wurde schließlich in Mainz, inzwischen studierter Betriebswirt, fast über Nacht in die Bundesliga befördert. Da war er 35.

Er ist gegenüber allen sehr fordernd

Sechs Jahre später verließ er den Fußballbetrieb für ein Jahr und entschied sich schließlich für Dortmund. Es war ihm wichtig, dass seine Familie, Frau Sissi und die beiden kleinen Töchter Emma und Kim, schon vor dem ersten Training in ein großes Haus im Süden der Stadt zog. Tuchel sagt, ohne sie sei es für ihn nicht vorstellbar, sich mit Haut und Haaren einer Sache wie dem BVB zu verschreiben.

Trotz seiner bisweilen esoterisch anmutenden Metaphorik ist er alles andere als ein vergeistigter Theoretiker. Der Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagt: „Er ist gegenüber allen sehr fordernd und auch in negativen Dingen sehr klar in seiner Ansprache.“

In der Partie gegen Bayer Leverkusen konnte man schnell erkennen, was Watzke meint: In den ersten sieben Minuten brüllt Tuchel immer wieder auf seinen Mittelfeldspieler Jonas Hofmann ein, der sich auf der rechten Außenbahn etwa zehn Meter zu weit vorn herumtreibt. Hofmann vernachlässigt damit die „Positionsdisziplin“ – eines von Tuchels Lieblingsthemen. Fassungslos dreht sich der Trainer immer wieder zur Bank um. Kann der Hofmann nicht? Will er nicht?

Als 25 Minuten später halbhohe Pässe von der Verteidigung über das Mittelfeld hinwegsegeln, zuckt Tuchel, als durchstießen ihn Stromschläge. Das alte Muster im Spielaufbau, wie es unter Klopp lange üblich war – er kann es kaum ertragen.

Ein Team braucht Schlüsselmomente 

Tuchel wird gallig, wenn einzelne Spieler ausscheren. Nach der Partie aber zieht er jeden Einzelnen sogleich fest an seine Brust: Vertrau mir, auch wenn es mal wehtut. In dieser Hinsicht führt er seine Mannschaft wie FC-Bayern-Trainer Pep Guardiola, den er sehr schätzt. Und wie bei Guardiola, so entschied auch bei Tuchel nicht allein die Akribie im Trainingsalltag darüber, wie glaubwürdig er für seine Mannschaft am Ende sein würde. Ein Team braucht Schlüsselmomente, um mit seinem Trainer zusammenzuwachsen.

Bei Guardiola geschah dies im August 2013 im Supercup gegen Chelsea. Er war erst wenige Wochen im Amt, die Elf siegte im Elfmeterschießen. Tuchels Stresstest ereilte ihn in Norwegen. Halbzeitpause des Qualifikationsspiels für die Europa League gegen Odds BK. Tuchel hatte den Nationalspieler Marco Reus zu Hause gelassen, Neuzugang Gonzalo Castro als rechten Verteidiger aufgeboten und Roman Weidenfeller anstelle des neuen Stammtorhüters Roman Bürki ins Tor gestellt. Nun lag der BVB mit 1 : 3 zurück. Bei einem Zwerg im internationalen Fußball. Castro spielte katastrophal, Weidenfeller verschuldete einen Gegentreffer.

„Wir haben gedacht, jetzt wird es laut in der Kabine“, erzählt später einer, der dabei war. Doch Tuchel blieb ruhig. Kein Gebrüll, kein Gefuchtel. Stattdessen stellte der Trainer seine Abwehr um und schickte die Elf mit den Worten zurück aufs Feld: Wer das erste Tor nach der Pause schießt, gewinnt das Spiel. Am Ende stand es 4 : 3 für Dortmund.

BVB Trainer Thomas Tuchel schwärmt von seiner Mannschaft

Thomas Tuchel traf bei seiner Ankunft beim BVB auf eine Truppe, die gleiche Lust hatte, ein neues Kapitel aufzuschlagen.

Tuchel will neue Identität für seine Elf

Ein Sieg mit Signalwirkung. Ein Sieg mit der Botschaft, sich weiter auf den neuen Ansatz einzulassen. Tuchel will nichts weniger als eine neue Identität für seine Elf. Zwar sieht auch sein System die frühe Attacke zur Balleroberung vor. Der neue Ansatz schließt allerdings ein noch offensiveres Verteidigen als unter Klopp ein – mit weit vorn postierten Außenverteidigern. Das macht die Mannschaft anfällig für Konter. Ein Wachstumsschmerz der frühen Tuchel-Monate.

Hieß es unter Klopp nach gewonnenem Ball: ab nach vorn, Überfall aufs Tor! – möchte Tuchel, dass durch planvolles Kurzpassspiel die Tore herauskombiniert werden. „Wir haben gemerkt, dass die Spieler Lust auf diese Erweiterung haben“, sagt Tuchel. Er spricht von einer „wahnsinnig steilen Lernkurve“.

Doch für eine solch explosionsartige Leistungssteigerung musste Tuchel nicht nur durch Sachverstand überzeugen, sondern auch durch Zuneigung und Einfühlungsvermögen. Er musste Spieler erreichen, die mehr brauchen als einfache Wahrheiten, Spieler wie den Armenier Henrikh Mkhitaryan, den sie im Klub als selbstzweiflerisch, perfektionistisch, aber auch bescheiden und höflich beschreiben. Dass Mkhitaryan unter anderem Schach und Literatur als seine Interessen angibt, rückte ihn in den Rang eines melancholischen Intellektuellen. Brillant, aber kompliziert. 27,5 Millionen Euro hatte der BVB vor zwei Jahren für den Offensivspieler überwiesen. Dann aber schien Mkhitaryan zunehmend erdrückt zu werden vom eigenen Anspruch und dem seiner Umgebung.

Mkhitaryan spürte Tuchels Vertrauen in ihn

Drei Monate, drei Tore und drei Vorlagen in sieben Ligaspielen später sitzt Mkhitaryan im Pressecontainer seines Klubs, schaut einen aus dunklen, warmen Augen an und sagt mit weicher Stimme: „Ich spürte das Vertrauen von Thomas Tuchel in mich, schon beim ersten Gespräch. Er sagte: Du wirst sehen, wir werden als Mannschaft einen sehr attraktiven Fußball spielen, und dadurch wirst auch du mit deinen Qualitäten glänzen, glaub mir.“ Und er vertraute ihm – „zumindest 90 Prozent von mir. Zehn Prozent aber fragten sich nach der katastrophalen letzten Saison, wie er das hinbekommen will“ . In mentaler Hinsicht habe ihm Tuchel immens geholfen. Gerade liest Mkhitaryan „The Inner Game of Tennis“ . Ein Buch über mentales Training. Ein Geschenk seines Trainers.

Spieler Henrikh Mkhitaryan fühlt das Vertrauen seines Trainers Tuchel

Der Mann fürs Feine: Henrikh Mkhitaryan, 26, besticht durch Eleganz wie Dynamik. Unter Tuchel lernte er, seine Selbstzweifel zu besiegen.

Mkhitaryan spielt jetzt im linken Mittelfeld, mit allen Freiheiten. Es ist eine Rolle, wie auf den Leib geschneidert für einen Spieler, der am liebsten den Ball am Fuß führt, wenn er dem Strafraum entgegenstrebt. Bei seinem vorherigen Verein Schachtjor Donezk erzielte er in ähnlicher Rolle 25 Tore in einer Saison. Beim BVB aber versuchte er plötzlich, mit Gewalt dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Und zerfleischte sich nach Fehlern. Heute scheinen diese Probleme Vergangenheit. „Thomas Tuchel sagt mir immerzu: Wenn dir etwas misslingt, beiß dich nicht daran fest, es ist ja längst vorbei. Halte dich lieber locker und bereit für das, was da kommt.“

Tuchel hatte schon immer einen Faible für Mkhitaryan

Als Schlüsselmoment beschreibt Mkhitaryan die Partie in der Europa-League-Qualifikation gegen Wolfsburg. Drei Treffer erzielte er, mit drei Schussversuchen. Er sagt: „Das hatte ich nicht von mir erwartet.“ Er fühle sich wie befreit. Wenige Wochen später, beim 3 : 0-Sieg gegen Leverkusen, avancierte er zum besten Mann. Das Publikum verabschiedete ihn mit Standing Ovations.

Thomas Tuchel erzählt, er habe bereits als Trainer des FSV Mainz ein Faible für diesen Spieler gehabt, dessen „Eleganz, Geschmeidigkeit und total ehrliche Ausstrahlung“ er schätze. Er wünsche sich, dass Mkhitaryan „voller Selbstvertrauen bleibt. Wie fleißig und bescheiden er ist, wie mannschaftlich er denkt. Es ist wichtig, dass Miki einen Wert in diesen Attributen erkennt, die er uns gibt. Und dass diese Erkenntnis zu einer Entspannung bei ihm führt.“ Für einen wie ihn müsse man ein Umfeld schaffen.

Das richtige Umfeld finden – das galt monatelang auch für Tuchel selbst. Er hatte mit vielen Klubs verhandelt, bevor er sich für die Borussia entschied. Er sagt, er habe sich schnell in der BVB-Welt zurechtgefunden. Er erkenne sich wieder in der Emotionalität rund um den Klub. „Meine Leidenschaft für dieses Spiel, die saugt mich auf und ein – nicht aus. Es ist für mich nicht die Option, sich etwas aufzusparen.“

Ist der BVB schon ein Teil von ihm geworden? Kurze Stille. „Wir stehen erst am Anfang“, sagt er schließlich. „Ich habe mich aber schon bei dem Gedanken ertappt: Wenn sie mich hier ein paar Jahre sein lassen, glaube ich, dass die Borussia am Ende schon so etwas wie mein Verein wird, auf den ich ein Leben lang schauen werde.“

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(