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Champions-League-Viertelfinale: Bayern vor Real-Duell: Wer fehlt, wer wackelt - und wer wieder fit wird

Real Madrid in der Champions League schlagen: Das ist das große Ziel der Bayern. Doch mehrere wichtige Spieler sind vor dem Viertelfinale verletzt oder angeschlagen. Vor allem um einen Spieler dürften sich die Teamärzte intensiv kümmern.

Robert Lewandowski vom FC Bayern München hält sich im Spiel gegen den BVB die rechte Schulter

Robert Lewandowski (M.) hat sich vor dem Spiel gegen Real Madrid die Schulter geprellt. Aber auch David Alaba (l.) ist angeschlagen.

Das Spiel gegen Borussia Dortmund war kaum abgepfiffen, da richtete der FC Bayern München schon den Blick nach vorne. Immerhin erwarten die Bayern am Mittwoch (20.45 Uhr auf Sky und im stern-Liveticker) niemand geringeres als Real Madrid in der Allianz-Arena. "Carlo denkt schon lange an das Spiel, er will unbedingt gewinnen und weiterkommen. Er hat eine schöne Erinnerung, den Champions-League-Sieg in Lissabon", sagte Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge über die Ambitionen von Trainer Ancelotti. "Aber man braucht nicht groß darum herum zu reden: Es wird ein ganz schweres Viertelfinale für uns. Wir werden zwei super Spiele abliefern müssen, um dann die Chance zu haben, ins Halbfinale zu kommen. Wenn es einer schaffen kann, den Running-Champion, den Titelverteidiger, auszuschalten, dann vielleicht wir." Doch dafür können die Bayern nicht auf ihren kompletten Kader setzen.

FC Bayern München ohne Mats Hummels

Abwehrchef Mats Hummels fällt definitv aus. Die Bayern hatten schon vergangene Woche verkündet, dass Hummels mit Sprunggelenksprobleme hat.


Hummels selbst sorgte dafür, dass die Fans sich keine falschen Hoffnungen auf seinen Einsatz gegen Real Madrid machen - zumindest für das Hinspiel. Denn das Rückspiel ist ja erst eine Woche später.


Fraglich: Lewandowski, Alaba und Martinez

Die größten Sorgen dürften sich die Bayern-Verantwortlichen wegen Stürmer Robert Lewandowski machen. Im Spiel gegen den BVB war er nach einem Foul auf die rechte Schulter gestürzt und hielt sie sich, bis Ancelotti ihn Minuten später auswechselte. Die gute Nachricht: Er hat nur eine Schulterprellung. Die schlechte Nachricht: Lewandowski konnte am Montag nicht mit der Mannschaft trainieren, sondern nur individuell im Leistungszentrum. Ob er rechtzeitig wieder fit wird, ist noch nicht klar.

Auch die Abwehrspieler David Alaba und Javi Martínez waren nicht im Mannschaftstraining, sondern absolvierten laut Vereinsangaben eine Einheit im Sand.

Zurück: Manuel Neuer und Thomas Müller

"Manuel Neuer, der vergangene Woche am Fuß operiert wurde, stand wieder mit seinen Kollegen auf dem Platz. Damit stehen die Chancen gut für einen Einsatz gegen den spanischen Rekordmeister", schrieb der FC Bayern auf seiner Homepage. Auch Thomas Müller meldete sich zurück: "Ich habe ganz normal mittrainiert und das ist ein gutes Zeichen", sagte er im Vereins-TV. Bei beiden stellt sich allerdings die Frage, ob sie sofort wieder ihre volle Leistung bringen können.


Das größte und wichtigste Fragezeichen steht also hinter dem Einsatz von Lewandowski der mit seinen bisher 40 Saisontoren in Liga, Pokal und Champions League kaum zu ersetzen ist. Aber die Bayer-Ärzte und Lewandowski selbst werden alles dafür tun, dass er gegen Real Madrid spielen kann.

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tkr mit DPA

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