FC Bayern München Van Bommel und andere Sorgen


Wegen seiner obszönen Geste im Spiel gegen den HSV drohen Mark van Bommel drei Spiele Sperre. Der Niederländer will das Strafmaß aber nicht akzeptieren. Noch weitere Personalsorgen plagen den Rekordmeister: Im Spitzenspiel gegen Schalke werden weitere Stars fehlen.

Van Bommel hat allerdings nicht zugestimmt und über seinen Verein eine weitere schriftliche Stellungnahme angekündigt. Der Strafantrag des Kontrollausschusses wird jetzt dem Einzelrichter beim DFB-Sportgericht vorgelegt, der über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden wird.

Nach Auswertung der Fernsehaufzeichnung wird van Bommel konkret verdächtigt, in der Nachspielzeit der Bundesligapartie am Sonntag zwischen dem FC Bayern und dem Hamburger SV (1:1) eine abfällige Geste in Richtung von Schiedsrichter Lutz Wagner getätigt zu haben. Wagner erklärte gegenüber dem Kontrollausschuss, diesen Vorgang nicht gesehen zu haben. Deshalb konnte der Kontrollausschuss nachträglich ermitteln.

Geste soll nicht dem Unparteiischen gegolten haben

Van Bommel sah bereits unmittelbar vor dem Vorfall die Gelb-Rote Karte und fällt deshalb am Samstag im Spitzenspiel bei Schalke 04 aus. Der 30-Jährige hatte betont, dass die Geste nicht dem Unparteiischen gegolten habe.

Aber die Personalsorgen der Bayern sind noch größer. Trainer Ottmar Hitzfeld muss womöglich gleich auf fünf seiner Profis verzichten. Nationalstürmer Miroslav Klose hat beim Münchner Derby im DFB-Pokal gegen 1860 (1:0 n.V.) einen Schlag auf den Fuß abbekommen und muss im Training ebenso kürzertreten, wie Lucio (Adduktorenprobleme). Außerdem sind Bastian Schweinsteiger, Martin Demichelis und Breno weiter fraglich. Das Trio hat seine muskulären Probleme in der Wade zwar weitgehend überwunden und am Donnerstag wieder voll trainiert. Doch Hitzfeld will erst am Freitag entscheiden, ob alle drei Spieler mit ins Ruhrgebiet fliegen können.

Ribéry in der Startelf

Mittelfeld-Star Franck Ribery steht dagegen erstmals seit seiner Verletzungspause wieder für einen Platz in der Startelf zur Verfügung. "Ich bin sicher, dass ich gegen Schalke von Beginn an spielen kann", sagte der Franzose. Beim Derby war Ribery auf eigenen Wunsch erst zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt worden, weil er sich noch nicht fit genug für 90 Minuten fühlte.

SID SID

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