HOME

Bundesliga-Freitagsspiel: HSV will Jubiläumssieg gegen "Überflieger" aus Leipzig

Der HSV kann mit einem Punktgewinn am Freitagabend im Heimspiel gegen RB Leipzig zumindest vorzeitig die Tabellenführung erobern. Holen die Hanseaten drei Punkte, wäre das der 500. Heimsieg ihrer Bundesliga-Historie.

Markus Gisdol, Trainer des HSV grübelt über die Taktik für das Spiel gegen RB Leipzig nach

Zuletzt lief es erstaunlich gut für den HSV und Markus Gisdol. Gegen RB Leipzig soll der Aufwärtstrend fortgesetzt werden. 

Zur Eröffnung des dritten Bundesliga-Spieltages empfängt der Hamburger SV am Freitag Abend (20:30 auf Eurosport) den Vizemeister aus Leipzig. Während man beim HSV darauf hofft, den guten Saisonstart abzurunden, wird RB Leipzig alles daran setzen, die drei Punkte im Volksparkstadion einzufahren, um den Anschluss an den BVB und die Bayern nicht zu verlieren.

HSV-Trainer Markus Gisdol will trotz der beiden Siege zum Start von einer Favoritenrolle nichts wissen und bremst die Euphorie. Lobende Worte hat er für seinen ehemaligen Mentor Ralf Rangnick übrig.

HSV winkt Jubiläum

Drei Siege zum Start gab es für die Hanseaten nur einmal: In der Saison 1974/75 - bei Borussia Mönchengladbach (3:1), gegen Kickers Offenbach (1:0) und bei Eintracht Frankfurt (3:1).

Zudem winkt eine Rekordmarke: Bei einem Erfolg wäre es der 500. Heimsieg des Bundesliga-Dinos. Der HSV musste in den vergangenen 13 Partien im Volkspark nur eine Niederlage hinnehmen - das 1:2 gegen Darmstadt am 30. Spieltag der Vorsaison. Nach den Verletzungen von Aaron Hunt und Nicolai Müller sowie der Sperre von Mergim Mavraj muss Trainer Markus Gisdol allerdings umbauen. Bei US-Nationalspieler Bobby Wood soll sich ein Einsatz kurzfristig entscheiden.

Torreiche Duelle in der letzten Saison

Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl kündigte angesichts der hohen Belastungen einiger Nationalspieler wie Timo Werner, Emil Forsberg und Naby Keita Veränderungen an. Vier Tage nach seinem Doppelpack für Deutschland dürfte der Nationalstürmer aber gesetzt sein.

In der vergangenen Saison gab es bei den Duellen jeweils Auswärtserfolge. Der HSV verlor am dritten Spieltag mit 0:4, wenig später musste Bruno Labbadia gehen. Die Gisdol-Elf gewann dann aber mit 3:0 im Rückspiel.

Die "Überflieger" aus Leipzig

Ein Wiedersehen gibt es für Gisdol mit Mentor Ralf Rangnick. Leipzigs Sportdirektor holte ihn einst aus Ulm nach Hoffenheim. "Wie schnell er Vereine zum Erfolg bringt, ist beachtlich", sagte der 48 Jahre alte Neu-Hamburger über seinen Förderer. Auch Werner habe er gekauft, als der in Stuttgart keine gute Phase hatte.

Im Hinblick auf die vergangene Länderspielpause sind beide Trainer nicht sonderlich zufrieden mit der Spielansetzung. Sowohl der HSV, als auch RB Leipzig hatten etliche Nationalspieler unter der Woche im Einsatz : "Mein Kollege in Leipzig hat das gleiche Problem, obwohl er nur Überflieger und keine Überseeflieger hat", scherzte Markus Gidol im Vorfeld der Partei.

Angeberwissen: Das waren die größten Skandale, Rekorde und Aufreger der Bundesliga
fk / DPA

Wissenscommunity