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Kampf gegen Yellow-Press Joachim Löw geht gegen absurde Boulevard-Geschichten vor

Nicht erfreut über Gerüchte: Joachim Löw.
Nicht erfreut über Gerüchte: Joachim Löw.
© Federico Gambarini/DPA
Joachim Löw reicht es. Bislang hat er stoisch Boulevard-Geschichten ertragen. Doch in diesem Sommer war es ihm zu viel.

Zwei Menschen in Deutschland haben bislang selbst über absurde Boulevard-Schlagzeilen hinweggesehen: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Joachim Löw stehen in der Klatschpresse immer wieder im Fokus. Medien verbreiten teils hanebüchene Geschichten über die wohl populärsten Deutschen. Einer von beiden geht nun dagegen vor.

Joachim Löw reicht es, er hat den Anwalt Christian Schertz beauftragt, seine presserechtlichen Interessen zu vertreten und gegen Berichte vorzugehen. Zuletzt hatten Medien Bilder seines Sommerurlaubs aufgegriffen, auf denen Löw mit seiner Patentochter zu sehen war - daraus konstruierten sie fragwürdige Geschichten.

Einige Schlagzeilen scheinen bei Löw die Toleranzgrenze deutlich überschritten zu haben. Anwalt Schertz erwähnt explizit die Berichterstattung der Zeitschrift "die aktuelle" in einem Schreiben und gibt bekannt: "Unser Mandant wird Verletzungen seiner Privatsphäre nicht weiter hinnehmen." Schertz spricht von "eklatant rechtswidrigen" Berichten und fügt hinzu: "Insbesondere Fotoveröffentlichungen, die ihn in einem rein privaten Moment zeigen oder auch irgendwelche Mutmaßungen zu seinem Privatleben, unabhängig vom Wahrheitsgehalt, sind unzulässig."

feh

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