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Großkreutz-Appell bei Instagram: "Was ist aus unserer Borussia geworden?"

Obwohl er inzwischen nach Istanbul gewechselt ist, macht sich Vereinsikone Kevin Großkreutz noch Gedanken über seinen BVB. Jetzt kritisiert er die negativen Reaktionen auf die jüngsten Dortmunder Ergebnisse.

Kevin Großkreutz Anfang September beim Abschiedsspiel von BVB-Legende Dede in Dortmund

Hand aufs Herz: Kevin Großkreutz Anfang September beim Abschiedsspiel von BVB-Legende Dede in Dortmund

Keine Frage: Borussia Dortmund ist furios in die Saison gestartet, sogar so gut wie nie zuvor. Zwei Unentschieden, vor allem jenes gegen Darmstadt, haben die gute Stimmung rund um den Verein aber allzu schnell seltsam kippen lassen. Mats Hummels meckerte nach dem 2:2 gegen Darmstadt öffentlich über das Abwehrverhalten seiner Mannschaftskollegen, Thomas Tuchel reagierte auf die Aussagen seines Kapitäns irritiert. Nicht die besten Voraussetzungen, um im Spitzenspiel am Sonntag in München dem großen FC Bayern die Stirn zu bieten.

Auch das im Sommer aussortierte BVB-Idol Kevin Großkreutz registriert von seiner neuen türkischen Heimat aus die negativen Schwingungen rund um seinen Heimatverein. „Was ist aus unserer Borussia geworden?", fragt der 27-Jährige deshalb in einem Post auf seiner Instagram-Seite. "Es wird zwei mal Unentschieden gespielt und es wird so getan als ob man um den Abstieg spielt! Natürlich will man jedes Spiel gewinnen, aber es sollten alle mal auf dem Teppich bleiben!“

Mit Blick auf den Klassiker gegen die Bayern schreibt der Neuzugang von Galatasaray weiter: "Immer dieses vergleichen mit Bayern und über sie reden! Borussia Dortmund zählt und nicht immer andere Vereine! Man sollte stolz sein, für den BVB leben zu dürfen, alles rauszuhauen, Fan oder Spieler von der Borussia zu sein und wissen wo man herkommt. Es ist ein geiler Verein, aber macht ihn nicht kaputt und werdet nicht wie andere Vereine!"

Großkreutz war in der Sommerpause von Dortmund nach Istanbul gewechselt. In der Türkei ist er allerdings aufgrund eines formellen Fehlers beim Wechsel erst ab 2016 spielberechtigt.

tim

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