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Im Spiel gegen Tottenham Hotspur Nächster peinlicher Auftritt: Ronaldo flüchtet vor Abpfiff in die Kabine

Der Superstar wird zu einer Belastung für seinen Verein: Cristiano Ronaldo von Manchester United
Der Superstar wird zu einer Belastung für seinen Verein: Cristiano Ronaldo von Manchester United
© Jon Super
Sein Team Manchester United bot die beste Saisonleistung bisher und Ronaldo saß frustriert auf der Bank. Das war zu viel für die Nerven des Superstars. Noch vor Ablauf der Spielzeit flüchtete er in den Spielertunnel.

Cristiano Ronaldo hat erneut mit seinem Verhalten für Aufsehen gesorgt. Offenbar schwer frustriert von seiner Bankdrücker-Rolle verließ der 37 Jahre alte Portugiese beim überzeugenden 2:0-Heimsieg von Manchester United am Mittwoch gegen Tottenham Hotspur in der 89. Minute vorzeitig die Bank und verschwand im Spielertunnel. Zu diesem Zeitpunkt hätte Trainer Erik ten Hag noch zwei Profis einwechseln können. 

"Ich werde mich damit morgen beschäftigen, nicht heute. Jetzt feiern wir diesen Sieg", sagte der Niederländer ten Hag nach dem Spiel über Ronaldos despektierliches Verhalten kurz vor Ende der regulären Spielzeit: "Ich habe ihn gesehen, aber ich habe nicht mit ihm gesprochen."

Ronaldo überspannt den Bogen 

Es ist nicht völlig ausgeschlossen, dass Ronaldo damit den Bogen überspannt hat. Seit Wochen stellt der Offensivstar, der unter ten Hag kaum über die Rolle des Bankspielers hinauskommt, seinen Frust offen zur Schau. Zuletzt hatte er am vergangenen Wochenende nach seiner Auswechslung im Spiel gegen Newcastle United deutlich sichtbar gemeckert.

"Es tut mir leid, aber das ist nicht zu akzeptieren, das ist so armselig", sagte Englands früherer Nationalspieler und heutiger TV-Experte Gary Lineker über Ronaldos Flucht im Spiel gegen Tottenham. Der Vorfall war auch deshalb besonders ärgerlich, weil Manchester United seine bislang beste Saisonleistung zeigte und einmal mehr bewies, dass es ohne Ronaldo besser spielt.

Ronaldo nur eines: den Klub verlassen

Ronaldo wollte vor der Saison den Verein verlassen, erhielt aber offenbar keine Freigabe durch Manchester United. Gleichzeitig fand der Superstar keinen Klub, der bereit war, ihn zu verpflichten. Die Gründe dafür waren unterschiedlich. Entweder war Ronaldo zu teuer oder er passte nicht ins sportliche Konzept. Auch Borussia Dortmund und der FC Bayern München hatten sich mit der Personalie beschäftigt.

Ronaldo fristet unter dem niederländischen Coach Ten Hag ein Reservistendasein und erhält nur selten einen Platz in der Startelf. Mittlerweile hat der Klub umgedacht und Ronaldo auch offiziell die Freigabe für einen Transfer erteilt. Damit dürfte der gefrustete Superstar in der Winterpause das Weite suchen, wenn er einen neuen Verein findet.

Quellen: DPA, "BBC"

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