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Barcelona-Star Brutaler als gedacht: Aubameyang erhält bei Überfall Schlag mit Gewehrkolben ins Gesicht

Pierre-Emerick Aubameyang 
Pierre-Emerick Aubameyang 
© David Ramos / Getty Images
Pierre-Emerick Aubameyang und seine Familie sind in ihrem Haus bei Barcelona überfallen worden. Die Täter wendeten Gewalt an und der Fußballstar hat nun einen ramponierten Kîefer. Dadurch könnte sein Wechsel zum FC Chelsea in Gefahr geraten. 

Als die Ehefrau von Pierre-Emerick Aubameyang den Panikknopf drücken wollte, sollen die Täter sie an den Haaren gepackt und geschlagen haben. Der Fußballprofi des FC Barcelona, der früher für Borussia Dortmund stürmte, wollte seiner Frau helfen und habe einen Schlag mit dem Gewehrkolben ins Gesicht kassiert. Danach musste sich das Paar im Esszimmer mit dem Bauch auf den Boden legen. Später sei ihnen erlaubt worden, sich hinzusetzen und die Kinder, die bei dem Überfall Augenzeugen waren, auf den Schoß zu nehmen. "Das Gefühl, im eigenen Haus nicht mehr sicher zu sein, ist schwer zu verstehen und zu beschreiben", teilte Aubameyang mit.

Vier Personen hatten den Fußballstar in seinem Haus in Castelldefels in der Nacht von Sonntag auf Montag überfallen. Erst Tage später wurde die ganze Dimension der Tat bekannt. Neben Aubameyang, seiner Frau Alysha und den Kindern seien mehrere Gäste anwesend gewesen. Demnach erbeuteten die Täter Schmuck und weitere Wertsachen im Gesamtwert von rund 700.000 Euro. Der FC Barcelona verstärkte daraufhin die Sicherheit seiner Spieler.

FC Barcelona will Aubameyang unbedingt los werden

Wie sich erst Mittwoch herausstelle, erlitt Aubameyang durch den Schlag mit dem Gewehrkolben offenbar einen Kieferbruch, bzw. einen Haarriss im Kiefer. Das löste Spekulationen aus, dass der beabsichtigte Wechsel des Gabuners zum FC Chelsea platzen könnte. Mittlerweile heißt es aber, dass die beiden Klubs kurz vor einer Einigung stehen.

Für den FC Barcelona ist der Verkauf des Stürmers essenziell wichtig. Der hoch verschuldete Verein musste bereits allerhand tricksen und TV-Rechte und Teile seiner Merchandisingabteilung verkaufen, um neue Transfers zu tätigen und Spielberechtigungen für neu verpflichtete Profis wie Robert Lewandowski zu erhalten. Da ist der Verkauf von Aubameyang, der 20 Millionen Euro bringen soll, fest eingeplant.

Sollte es mit dem Verkauf an Chelsea nicht klappen, steht immer noch die Möglichkeit im Raum, den Angreifer an den Londoner Klub auszuleihen. Zudem sollen weitere Spieler abgegeben werden.

Quellen: DPA, "Süddeutsche Zeitung"

tis

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