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Werder Bremen: Wer wird Özils Nachfolger?

Mesut Özil hatte seinen Vertrag bei Real Madrid noch gar nicht unterschrieben, da gab es bereits die ersten Spekulationen und Gerüchte über mögliche Nachfolger.

Klaus Allofs war eher amüsiert. Mesut Özil hatte seinen Vertrag bei Real Madrid noch gar nicht unterschrieben, da gab es bereits die ersten Spekulationen und Gerüchte über mögliche Nachfolger. "Ich hatte bei der LEquipe auch immer gedacht, dass das alles stimmt, was sie schreiben", sagte der Werder-Clubchef grinsend zu einer Meldung der französischen Sportzeitung, dass Bremen Mittelfeldspieler Hatem Ben Arfa von Olympique Marseille verpflichten wolle. Allofs stellte klar: "Wir suchen auf dieser Position nicht."

15 Millionen Euro kassierte Werder für Özil, weitere 15 Millionen winken, wenn am Dienstag in Genua die Champions-League-Qualifikation gelingt. Was macht Werder mit dem vielen Geld? "Wir schauen, ob wir den ein oder anderen Spieler finden, der unser Spiel verbessert", sagte Trainer Thomas Schaaf. Ein Mittelfeldspieler wird das nicht sein.

"Auf anderen Positionen haben wir größeren Bedarf", sagte Allofs. Die Verteidigung, das wurde nicht nur beim späten Gegentreffer gegen Sampdoria Genua deutlich, entspricht nicht gerade Champions-League- Niveau. "Dahin geht eher unsere Blickrichtung, dass wir dort noch etwas machen", sagte Allofs. Er schränkte aber ein: "Wenn sich nichts ergibt, machen wir nichts." Dann bleibt das Geld erst auf der Bank.

DPA / DPA

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