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WM 2014: Qualifikation - Argentinien gewinnt dank Messi gegen Ecuador

Bei Argentinien-Spielen steht Messi meist unter besonderer Beobachtung: Beim 4:0 gegen Ecuador in der WM-Qualifikation bot er seinen Kritikern eine Leistung, die sie kaum wegdiskutieren können. Drei Mal legte er auf, einmal traf er selber.

Zehn Punkte aus bisher fünf Spielen haben den Argentiniern den ersten Platz in der Südamerika-Qualifikation zur WM 2014 beschert. Beim souveränen 4:0-Sieg spielte Lionel Messi groß auf, bereitete drei Treffer vor und erzielte einen selbst. Zweiter in der Gruppe ist Chile (9), das in La Paz mit 2:0 gegen Bolivien gewann.

In Buenos Aires, wo Ecuador noch nie gewinnen konnte, bekamen die Fans in einer mit geballter Offensive ausgestatteten argentinischen Auswahl endlich den Messi zu sehen, der sonst meist nur beim FC Barcelona brilliert. "So müssen wir weitermachen bis zum Schluss", sagte Messi, nachdem er von 42.000 Zuschauern im Stadion Monumental gefeiert worden war.

Er bereitete die Tore des ebenfalls stark aufspielenden Sergio Agüero (20. Minute) an dessen 24. Geburtstag, Gonzalo Higuaín (29.) und Ángel Di María (75.) vor. Zum 3:0 war Messi höchstpersönlich zur Stelle gewesen. Und wie: In der Hälfte der Argentinier schnappte sich der 24-Jährige den Ball, nach einem schnellen Doppelpass traf Messi mit links aus rund 14 Metern unhaltbar in den Winkel.

Prestigeduell gegen Brasilien in den USA

Dass er danach den Ball unter dem himmelblau-weißen Trikot versteckte und sich kurz den Bauch tätschelte, heizte in argentinischen Medien die Spekulationen an, dass Messi womöglich bald Vater werden könnte.

Sportlich kann Messi schon am kommenden Samstag seine Fans erneut erfreuen. Dann kommt es in New Jersey in den USA zum Prestigeduell gegen Brasilien. "Eine Partie, die uns weiterhilft uns zu verbessern und zu wachsen", versicherte Messi.

Einen Rückschlag musste Uruguay hinnehmen. Die Mannschaft um Superstar und Torschütze Diego Forlan kassierte in Montevideo sechs Minuten vor dem Ende den Ausgleichstreffer Venezuelas zum 1:1. In der Südamerika-Gruppe belegen die seit mittlerweile 16 Spielen ungeschlagenen Uruguayer dennoch punktgleich mit Venezuela den dritten Platz. Die Charrúas haben allerdings ein Spiel weniger absolviert als die Venezolaner.

sportal.de / sportal

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