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Fünf nervige WM-Songs: Melanie Müller und ihre leidigen Vorgänger

Man könnte sagen: Die inoffiziellen WM-Songs sind nie so der Knaller. Doch Melanie Müllers tragischer Gesangsversuch toppt alles. Aus aktuellem Anlass daher: Fünf wirklich nervige WM-Songs.

Vor einer Fußball-WM gibt es ja immer einen Haufen von Musik. Da ist natürlich das offizielle Lied, da sind die Songs in den Vorspännen der TV-Übertragungen, und natürlich die Lieder, die die Fans während der Spiele auf den Fanmeilen gröhlen (sollen). Für die letzte Kategorie gilt unter Produzenten häufig die Devise: Je unkreativer und peinlicher desto besser. Jüngstes und bestes Beispiel: Melanie Müllers furchtbarer WM-Song "Deutschland schießt ein Tor".

Frau Müller ist allerdings nicht die einzige, die die Ohren der Fußballfans quält. Hier sind weitere nervige WM-Songs.

In diesem Jahr haben auch schon Kult-Fußball-Moderator Manni Breuckmann und die Altrocker von Franz K. ein schreckliches Tongequetsche herausgebracht. "So einfach - Brasilien '14" heißt der Song.

Bis 1994 beteiligte sich auch die deutsche Nationalmannschaft selbst am Run um den populärsten WM-Song. Aus Tradition gingen die Kicker vor den Turnieren ins Studio - unter anderem mit Peter Alexander zur WM 1986 in Mexiko...

...oder 1990 mit Udo Jürgens zur WM in Italien. Jürgen Klinsmann, Lothar Matthäus und Co. schunkeln und schmunzeln, singen und springen zu "Wir sind schon auf dem Brenner". Und Udo Jürgens trällert: "Kein Blick zurück, auf dem Weg in das Glück, das Italien verspricht. Spiele am Strand, schöne Mädchen zur Hand. Blicke, die sich verstehen..."

"Schwarz und Weiß" ist so etwas wie der Klassiker der inoffiziellen WM-Songs - und wird nicht selten sogar als Torhymne bei den deutschen Länderspielen eingesetzt. Trotz acht Jahren Dauergedudel: Oli Pocher hat Glück. Wer Nachfolger wie Melanie Müller hat, braucht sich nicht darum zu sorgen, dass der eigene Song auch dieses Jahr wieder auf jeder Fanmeile zu hören sein wird.

feh

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