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WM 2014: Vier Fragen zum Spiel: Das müssen Sie zu Honduras - Schweiz wissen

Sowohl Honduras als auch die Schweiz können es noch ins Achtelfinale schaffen. Doch wer die besseren Chancen hat, hängt vom anderen Gruppenspiel zwischen Ecuador und Frankreich ab.

Wie läuft's für Honduras?

Die "Catrachos" müssen mit mindestens zwei Toren Unterschied gewinnen und auf Schützenhilfe der bereits so gut wie sicher qualifizierten Franzosen gegen Ecuador hoffen. Deshalb will der Tabellenletzte seine minimale Chance auf den erstmaligen Achtelfinal-Einzug mit kompromisslosem Offensivfußball wahren. "Wir müssen bis zum Schluss an die Qualifikation glauben", motivierte Trainer Luis Fernando Suárez seine Spieler.

"Wir müssen volles Risiko gehen, weil es unsere letzte Chance ist", plädierte Wilson Palacios für bedingungslose Attacke. Der Mittelfeldmann von Stoke City steht nach abgelaufener Sperre wieder zur Verfügung. Verteidiger Bryan Beckeles munterte seine Kollegen ebenfalls auf: "Es lohnt sich, gegen die Schweiz alles zu riskieren."

Wie läuft's für die Schweiz?

Die Konstellation ist kurios: Aus eigener Kraft kann Ottmar Hitzfelds Mannschaft nach dem 2:5-Debakel gegen Frankreich das Achtelfinale der WM nur sicher erreichen, wenn sie Honduras mit sechs Toren Unterschied bezwingt. Umgekehrt könnte die Schweiz sogar bei einer Niederlage weiterkommen, wenn Ecuador klar gegen Frankreich verliert. Aber davon will Hitzfeld nichts wissen und nicht darüber reden. "Weil wir gewinnen werden", sagte der 65-Jährige - und musste tatsächlich selber dabei lächeln, als er nachschob: "So einfach ist das."

Hitzfeld selbst geht nach der WM in Rente. Beim Ausscheiden der Schweiz ginge eine großartigen Trainer-Laufbahn an diesem Abend zu Ende.

Wer fehlt, wer ist gesperrt?

Ottmar Hitzfeld muss seine Verteidigung nach dem WM-Aus von Steve von Bergen umbauen. Wahrscheinlich wird Philippe Senderos mit Johan Djourou - dem eine Gelbsperre droht - die Innenverteidigung bilden.

Zwar steht Wilson Palacios nach seiner Sperre Trainer Suárez wieder zur Verfügung. Da sein Ersatz Claros gegen Ecuador überzeugt hat, ist aber nicht sicher, ob er ins honduranische Team zurückkehrt.

Wer ist Favorit?

Schwer zu sagen. Sowohl die Schweiz als auch Honduras haben gegen Frankreich eine saftige Niederlage kassiert. Die Frage ist, wer den bisherigen Turnierverlauf besser verkraftet hat. Und vielleicht spukt den Schweizern auch noch im Kopf herum, dass sie bereits vor vier Jahren in Südafrika gegen Honduras ausgeschieden sind.

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tkr/DPA / DPA

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