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Vor Spiel von England und Tunesien: Darum hatte ARD-Moderatorin Scharf diesen Tropenhut auf

Wer am Dienstagabend die ARD-Berichterstattung zum Spiel England gegen Tunesien verfolgte, dürfte sich beim Anblick von Moderatorin Julia Scharf verwundert die Augen gerieben haben. Die 37-Jährige trug einen Tropenhut - aus gutem Grund.

ARD-Moderatorin Julia Scharf wehrte sich während der Vorberichterstattung mit einem Mückenschutz gegen die Insekten

ARD-Moderatorin Julia Scharf wehrte sich während der Vorberichterstattung mit einem Mückenschutz gegen die Insekten

Schon vor dem Anpfiff schlugen die Spieler von England und Tunesien immer wieder wild um sich. Ihre Versuche, die kleinen Plagegeister zu verjagen, blieben meist jedoch erfolglos. "Einige waren in deinen Augen und in deinem Mund", berichtete Harry Kane, Kapitän der "Three Lions", nach der Partie. Auch er war von den in Schwärmen auftretenden Mücken im Stadion von Wolgograd überrascht worden. "Da waren eine Menge mehr von ihnen, als wir dachten. Wir haben eine Menge Mückenspray eingesetzt, vor dem Spiel und in der Halbzeit, was wichtig war."

Und so konnte man neben Kane auch Raheem Sterling, Trent Alexander-Arnold oder Jesse Lingard dabei beobachten, wie sie großzügig zum Zerstäuber griffen, um sich zu schützen. 

Trent Alexander-Arnold - mückenspray

Englands Trent Alexander-Arnold greift vor der Partie gegen Tunesien zum Mückenspray

Picture Alliance

ARD-Moderatorin Julia Scharf berichtet mit Insekten-Schutzhut

Besonders ausgeklügelt reagierte indes ARD-Moderatorin Julia Scharf auf die summenden Blutsauger. Während der Berichterstattung ihres Senders im Vorfeld der Partie schützte sich die 37-Jährige kurzerhand mit einer Kopfbedeckung inklusive Insektennetz - und dürfte so für so manchen verwunderten Blick unter den Zuschauern gesorgt haben. "So witzig wie es aussieht, ist es leider nicht", erklärte Scharf in die Kamera. Vielmehr gebe es in der Stadt eine massive Mückenplage, viele Bewohner würden daher auf solche Hüte zurückgreifen, führte sie aus.

Auf Twitter kam das eher ungewöhnliche Accessoire ganz gut an:

 

 

Sogar Scharfs Kollege auf Seiten der britischen BBC, Richard Conway, griff die Aktion in einem Tweet auf: "In unserem Moskauer Hotel läuft die deutsche TV-Übertragung ... die Moderatorin am Spielrand in Wolgograd zeigt sich in Imker-Montur", schrieb Conway.

Mücken flüchten vor Insektenspray nach Wolgograd

Auch die Speiler beider Teams hätten sich durch eine solche Schutzausrüstung vermutlich viel Ärger erspart. "Das hat schon ziemlich genervt, es war aber für beide Mannschaften gleich. Damit muss man klarkommen", sagte Ashley Young. Während der Partie lag der Fokus jedenfalls auf dem Geschehen mit dem Ball. "Ich habe die Mücken gar nicht mitbekommen, weil ich so auf das Spiel konzentriert war", versicherte gar Tunesiens Coach Nabil Maaloul.

Ein Grund für die in so großer Anzahl auftretenden Mücken ist einer russischen Zeitung zufolge eine Maßnahme der Behörden im Vorfeld der WM. Demnach wurde in der Gegend rund um die Millionenstadt provisorisch mit Insektenspray gegen die Mücken vorgegangen. Deshalb seien die Tierchen, die in den Sommermonaten in der Region nicht unüblich sind, in das Stadtzentrum geflüchtet.

Eine Kombo zeigt llinks Joachim Löw mit einer Espresso-Tasse am Mund und rechts Ägyptens Stürmer Mohamed Salah beim Training
mod mit DPA

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