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Internationale Pressestimmen zum DFB-Aus "Rausbefördert von Teams, die kein Recht haben, die Deutschen zu verärgern"

Kimmich DFB Costa Rica
Duell der Verlierer: Obwohl das DFB-Team um Joshua Kimmich (l.) gegen  Costa Rica gewann, ist es bei der WM in Katar ausgeschieden.
© Alexander Hassenstein / Getty Images
Es hat mal wieder nicht für die Nationalmannschaft gereicht, schon nach der Vorrunde der WM in Katar ist Schluss für die DFB-Elf. Internationale Medien blicken mit Häme auf das zweite frühe Aus bei einem großen Turnier. 

"Guardian" (Großbritannien):

"Deutschland ist in einer Horror-Wiederholung der WM 2018 zu einem frühen Aus verurteilt"

"Daily Mail" (Großbritannien):

"Sie denken, der Ball ist über der Linie ... aber er ist es NICHT! Die deutschen Herzen werden gebrochen, als sie aus der WM geworfen werden, nachdem das japanische Tor gegen Spanien zählt - der Ball ist mit der kleinsten Spanne im Spiel"

"Daily Star" (Großbritannien):

"Auf Wiedersehen: Die Deutschen sind raus bei der WM, nachdem Japan ein kontroverses Tor erzielt, das fragwürdig aussieht - aber wen interessiert's"

"Telegraph" (Großbritannien):

"Einst gab es eine Luft der Überlegenheit um das deutsche Nationalteam, die mutmaßlichen Meister des Turnierfußballs. Nicht mehr. Bei zwei aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften wurden sie aus der Gruppenphase befördert von Teams, die basierend auf ihrem Fußballerbe, kein Recht haben, die Deutschen zu verärgern."

"The Times" (Großbritannien):

"Der Ball bleibt drin ... Deutschland fliegt raus" (mit Bezug auf das zweite japanische Tor)

"DFB entschied sich, die Sache auszusitzen"

"Neue Zürcher Zeitung" (Schweiz):

"Die nächsten Wochen werden zeigen, wie der DFB gedenkt, diese Krise zu bewältigen. Nach dem Scheitern von Joachim Löw in Russland entschied man sich dafür, die Sache auszusitzen. Nun stellt sich heraus: Es waren seither viereinhalb verlorene Jahre."

"Tagesanzeiger" (Schweiz):

"Die Blamage und das Debakel sind perfekt für eine Mannschaft, die in Katar vollmundig angetreten war, den Titel gewinnen zu wollen. Platz 3 ist es geworden in der Gruppe E, hinter Japan und Spanien. Ja, Japan setzt sich als Gruppensieger durch, dank eines 2:1 gegen Spanier, deren bedenkliche Einstellung an diesem Tag Fragen aufwirft. Die Asiaten treffen im Achtelfinale auf Kroatien und die Spanier auf Marokko. Die Deutschen dagegen fliegen am Freitagnachmittag zurück in die Heimat. Mit ganz schwerem Gepäck und vielen grundsätzlichen Fragen, wo sie mit ihrem Fußball stehen und wie es weitergehen kann mit Hansi Flick als Trainer."

"Standard" (Österreich): "Deutschland hat seine Pflicht getan, Deutschland kann gehen."

"ESPN" (USA): "Deutschland erleidet die Demütigung des zweiten Aus in der WM-Gruppenphase nacheinander."

"De Telegraaf" (Niederlande): "Neues WM-Drama für ausgeschiedenes Deutschland."

"AD" (Niederlande): "Debakel für Deutschland, die Mannschaft fährt nach einem sensationellen Ende wieder bereits nach der Vorrunde nach Hause. Deutschland, die einst so mächtige Fußball-Nation, ist zum zweiten Mal in Serie mit einem unrühmlichen Abgang von der WM konfrontiert. Vor vier Jahren hatten die Deutschen schon ein Trauma. Das eine Mal, aber nie mehr. Aber wie muss man das jetzt bezeichnen? Der zweite unrühmliche Abgang der Großmacht nacheinander wird noch viel größere Wunden hinterlassen. Es konnte nicht, es sollte nicht, aber es passierte trotzdem an einem Abend, der als legendär in die Geschichtsbücher eingehen."

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