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Olympia: So lief die Nacht: Eistanz-Meister starten schwungvoll

Mit einem schwungvollen Tango sind die deutschen Eistanz-Meister Christina und William Beier hoffnungsvoll ins Turnier gestartet, die Eishockey-Herren warten weiter auf ihr erstes Tor und die Curling-Männer schlagen die Schweiz knapp: So lief die Olympia-Nacht aus deutscher Sicht.

Die viermaligen deutschen Eistanz-Meister Christina und William Beier sind mit einem schwungvollen Tango in die Olympischen Winterspiele gestartet. Für ihren Pflichttanz wurden die Dortmunder Geschwister von den Preisrichtern in Vancouver mit 30,31 Punkten auf Rang 16 eingestuft. Die Führung übernahmen die russischen Weltmeister Oksana Domnina/Maxim Schabalin (43,76) vor Tessa Virtue/Scott Moir (Kanada/42,74) und Meryl Davis/Charlie White (USA/41,47).

+++Zweites Spiel, zweite Pleite+++

Das deutsche Eishockey-Team hat seine zweite Niederlage beim olympischen Turnier in Vancouver einstecken müssen. Zwei Tage nach dem 0:2 gegen Turin-Olympiasieger Schweden waren die Cracks von Bundestrainer Uwe Krupp auch beim 0:5 gegen Finnland chancenlos. Tuomo Ruutu (5.), zweimal Kimmo Timonen (25./37.), Jarkko Ruutu (48.) und Joni Pitkanen (50.) erzielten die Treffer für die Suomis. Im letzten Vorrundenspiel am Sonntag trifft die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes auf Weißrussland.

+++Montgomery Skeleton-Sieger - Rommel Siebter+++

Jon Montgomery ist Skeleton-Olympiasieger. Der Kanadier erkämpfte auf der Hochgeschwindigkeitsbahn von Whistler Gold vor dem Letten Martins Dukurs und dem Russen Alexander Tretjakow. Bester Deutscher wurde Frank Rommel aus Zella-Mehlis als Siebter. Sandro Stielicke belegte nach vier Durchgängen den 10. Platz, Mirsad Halilovoc landete auf dem 13. Rang.

+++Tolle Aufholjagd: Curler schlagen Schweiz mit 7:6+++

Die deutschen Curling-Männer haben bei den Olympischen Winterspielen in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach einer tollen Aufholjagd gewann das Team von Skip Andy Kapp in Vancouver gegen die Schweiz mit 7:6. Nach dem vierten End hatte die Vereinsauswahl aus Füssen bereits mit 1:4 zurückgelegen. Im neunten End schafften Kapp und seine Kollegen drei Punkte und wendeten das Spiel. Durch den zweiten Turnier-Sieg nach zuletzt drei Niederlagen in Serie haben die deutschen Curler weiterhin die Chance, ins Halbfinale einzuziehen.

+++Frenzel überzeugt im Kombinierer-Sprungtraining+++

Der Oberwiesenthaler Eric Frenzel hat im ersten Sprungtraining von der Großschanze für den Mannschaftswettbewerb der Nordischen Kombination am Dienstag in Whistler überzeugt. Der 21- Jährige kam am Freitag auf 134,5 und 137 Meter und belegte damit die Plätze zwei und vier in den jeweiligen Durchgängen. Tino Edelmann aus Zella-Mehlis überzeugte mit den Rängen sechs und zwölf ebenfalls. Die besten Trainingsleistungen zeigten Espen Rian (Norwegen) und Olympiasieger Jason Lamy Chappuis (Frankreich).

+++Schwede Järbyn erleidet Gehirnerschütterung+++

Der schwedische Skirennfahrer Patrick Järbyn hat bei seinem Sturz auf den Hinterkopf beim olympischen Super-G eine Gehirnerschütterung erlitten und ist zur weiteren Beobachtung ins Krankenhaus nach Vancouver gebracht worden. Das wurde am Freitagabend (Ortszeit) bei der Mannschaftsführersitzung in Whistler mitgeteilt. Zudem erlitt der 40-Jährige bei seinem Unfall im von Aksel Lund Svindal (Norwegen) gewonnenen Rennen Abschürfungen im Gesicht.

+++Tschechen-Cracks auf Kurs Gruppensieg+++

Die tschechischen Puckjäger haben beim olympischen Eishockey-Turnier den Gruppensieg vor Augen. Der Olympiasieger von 1998 fuhr am Freitag in Vancouver mit einem glanzlosen 5:2 gegen Lettland den zweiten Erfolg im zweiten Spiel ein. Titelverteidiger Schweden mühte sich zu einem 4:2 gegen Weißrussland.

+++Langsame Langläufer: Behle redet Klartext+++

Nach der dritten Pleite der deutschen Langlauf-Damen sprach Bundestrainer Jochen Behle Klartext. Weil auch in der Doppelverfolgung der angestrebte Top-Ten-Platz verpasst wurde, sah sich der Coach gezwungen, deutlich die Gründe für den Abschwung in der Loipe zu benennen und gleichzeitig eine lange, wohl schmerzhaft erfolglose Phase des Neuaufbaus anzukündigen. "Bei den anderen ist eine Entwicklung da. Wir haben uns in diesem Rahmen nicht mitbewegt, sind stehengeblieben oder sogar schwächer geworden. Ich gehe davon aus, dass wir nach dieser Saison einen Schnitt machen müssen, um einen langfristigen Neuaufbau zu starten", sagte Behle. Gänzlich verloren hat er seinen Optimismus aber noch nicht. Schon im Team-Sprint am Montag sollen Sachenbacher-Stehle und Claudia Nystad in den Medaillenkampf eingreifen.

DPA/mak / DPA

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