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Schadenersatzklage abgewiesen Pechstein scheitert vor Gericht


Jahrelang hatte Eisschnellläuferin Claudia Pechstein nach ihrer Doping-Sperre um Rehabilitation gekämpft. Ihre Klage auf 3,5 Millionen Euro Schadenersatz wurde nun abgewiesen.

Olympia-Teilnehmerin Claudia Pechstein ist mit ihrer Schadenersatzklage gegen den Eislauf-Weltverband ISU und die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft DESG gescheitert. Das Landgericht München I wies am Mittwoch die Klage der Eisschnelllauf-Olympiasiegerin von 1994, 1998, 2002 und 2006 zurück. Die Kammer erkannte das Urteil des Sportgerichtshofs CAS an.

Pechstein muss nun die Verfahrenskosten tragen. Sie hatte eine Entschädigung von 3,5 Millionen Euro wegen der Verluste durch Werbeausfälle, medizinische Gutachten und Gerichtskosten gefordert.

Anwälte kündigen Plan B an

Die 42-Jährige war 2009 bis 2011 wegen auffälliger Blutwerte vom Weltverband gesperrt worden. Pechstein bestreitet Doping und macht eine von ihrem Vater vererbte Anomalie für ihre Blutwerte verantwortlich. Die ISU erkennt dies nicht als Beweis ihrer Unschuld an.

Ihre Anwälte hatten bereits zuvor verkündet, einen "Plan B" in der Tasche zu haben und kündigten den Gang vor das Oberlandesgericht an.

nck/DPA DPA

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