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Zusammenstoß mit Motorrad: Skateboarder stirbt bei Downhill-Weltcup-Finale

Der Skateboarder Allysson Pastrana befand sich beim Downhill-Weltcup-Finale gerade kurz vor dem Ziel, als ihm plötzlich ein Motorrad entgegenkam. Mit einem Tempo von 90 Stundenkilometern stieß er mit der Maschine zusammen. 

Kurz vor seinem Tod postet Allysson Pastrana noch dieses Bild 

Kurz vor seinem Tod postet Allysson Pastrana noch dieses Bild 

Bei dem Downhill-Skateboard-Weltcup in Rio de Janeiro ist es am Sonntag zu einem tödlichen Drama gekommen. Der Skateboarder Allysson Pastrana ist bei dem Wettbewerb ums Leben gekommen. Wie brasilianische Medien berichten, kämpfte der 18-Jährige um den Einzug ins Viertelfinale, als er mit einem Tempo von 90 Stundenkilometern einen Hang im Tijuca-Stadtwald hinunterraste. Kurz vor der Ziellinie tauchte aber plötzlich ein Motorrad des Veranstalters mitten auf dem Weg auf. Pastrana konnte nicht mehr ausweichen und stieß mit dem Motorrad zusammen. 

Kurze Zeit später erlag der dreimalige brasilianische Downhill-Meister im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Warum das Motorrad plötzlich auf der Strecke war, ist bislang unklar. 

Außer Pastrana sind bei dem Unfall drei weitere Athleten verletzt worden: der amerikanische Skater Daniel Engel und die Brasilianer João Pedro Laporte und Yan Bertinati. Sie befanden sich knapp hinter Pastrana und konnten nicht mehr ausweichen. Ihr Zustand sei stabil, berichtet die brasilianische Zeitung "Torcedores".

Fans und Verband trauern um Allysson Pastrana

Nach dem tragischen Unfall wurde das Turnier abgesagt. Der brasilianische Skate-Verband CBSK sprach Pastranas Familie sein Beileid aus. In den sozialen Netzwerken veröffentlichte der Verband ein Statement. "Es ist ein trauriger Tag für die nationale Skater-Gemeinschaft", hieß es darin.

Pastrana war erst in diesem Jahr als Profi zugelassen worden, nachdem er drei nationalen Meisterschaften in den Jugendklasse gewonnen hatte. Das Rennen in Rio war das letzte der diesjährigen Weltcup-Tournee. Nur wenige Stunden vor seinem Tod postete Pastrana auf Instagram ein Bild von sich auf der Strecke. Es sollte sein letztes werden. Nun häufen sich unter dem Schnappschuss Beileidsbekundungen von Kollegen und Fans. "Heute haben wir einen großartigen Menschen verloren. Mein Herz, meine Gedanken und Gebete sind bei ihm und seiner Familie", heißt es etwa in einem Kommentar. 

ivi

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.