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2. Fußball-Bundesliga: Cottbus und Duisburg an der Spitze

Energie Cottbus will sich offenbar nicht lange in der 2. Liga aufhalten. Durch ein 2:2 in Duisburg setzten sich die Lausitzer gemeinsam mit dem Gegner des Abends an die Tabellenspitze. Mit-Absteiger KSC legte dagegen einen Fehlstart hin: 0:2 in Paderborn.

Der MSV Duisburg und Absteiger Energie Cottbus haben sich am Freitagabend im Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga die Punkte geteilt. Nach Siegen vor einer Woche trennten sich die beiden Kontrahenten 2:2 (1:1). Frust herrscht dagegen schon am zweiten Spieltag beim ebenfalls aus dem Oberhaus abgestiegenen Karlsruher SC. Eine Woche nach dem Remis zum Saison-Auftakt gegen Alemannia Aachen gab es bei Aufsteiger SC Paderborn eine ernüchternde 0:2 (0:2)-Niederlage. In Torlaune präsentierte sich dagegen die SpVgg Greuther Fürth, die den FSV Frankfurt nach einer sehr guten Leistung mit 4:0 (1:0) nach Hause schickte.

Karlsruhe zeigt nur "Kreisklasseformat"

Im Spiel des Abends brachte Jiayi Shao (41.) die Gäste in Führung und stellte damit den Spielverlauf vor 16.120 Zuschauern ein bisschen auf den Kopf. Der MSV von Coach Peter Neururer ließ sich aber nicht aus dem Rhythmus bringen und bejubelte noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+1) den Ausgleich. U-21-Europameister Sandro Wagner schloss bei einem schnell vorgetragenen Angriff eiskalt ab. Nach dem Seitenwechsel ging wieder das Team aus Cottbus in Führung. Diesmal war der Rumäne Emil Jula (59.) aus kurzer Distanz zur Stelle.

Neururer brachte danach noch mehr Offensivpersonal und wurde mit dem Ausgleich belohnt. Adam Bodzek (83.) traf nach Zuspiel von Wagner mit einem satten Distanzschuss. In der turbulenten Schlussphase hatte Energie Glück, dass es beim Remis blieb. "Viel besser kann man eigentlich nicht spielen", lobte MSV-Sportdirektor Bruno Hübner.

KSC enttäuscht auf ganzer Linie

Der KSC hatte vor 8463 Zuschauern in Paderborn große Probleme mit dem Gegner - und vor allem mit sich selbst. Unsicherheiten in der Defensive verhalfen Sebastian Schachten (5. Minute) und dem unbedrängten Toni Wachsmuth (33.) zu ihren ersten Saisontoren. Auch nach dem Seitenwechsel fehlte dem Team von Trainer Edmund Becker die Klasse, der Fehlstart konnte nicht mehr verhindert werden. "Da kommt großer Frust auf über das Ergebnis und phasenweise auch über die Art und Weise wie wir gespielt haben", räumte Becker nach dem Schlusspfiff ein.

Gejubelt wurde dagegen vor 6230 Zuschauern in Fürth. Youssef Mokhtari (22.) brachte das Team von Trainer Benno Möhlmann mit 1:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel schraubten Bernd Nehrig (47.) und Christopher Nöthe (56./61.) das Ergebnis gegen schwache Frankfurter hoch und belohnten sich für seine sehr gute Leistung. Eine starke Vorstellung zeigte der erst 19-jährige Edgar Prib. Das Eigengewächs war an drei Toren beteiligt. "Das war von Stimmung, Atmosphäre und Miteinander sehr gut", sagte Möhlmann.

DPA / DPA

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