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Australian Open, Tag 7: Hitzeschlacht unterm Hallendach

Es war der bisher heißeste Tag der Tennis-Turniers von Melbourne: Bei Temperaturen knapp unter 43 Grad wurde der Weltranglisten-Dritte Andy Roddick von Marcos Baghdatis aus Zypern weich gekocht.

Am heißesten Tag der Australian Open in Melbourne blieben Thomas Haas und Nicolas Kiefer ganz cool. Bei Temperaturen, die in der Spitze 42,7 Grad erreichten, konnten die für das Achtelfinale qualifizierten Deutschen am Sonntag im klimatisierten Hotelzimmer vor dem Fernseher sitzen und zusehen, wie Andy Roddick weich gekocht wurde. Der Weltranglisten-Dritte aus den USA verlor überraschend sein Achtelfinal-Spiel gegen Marcos Baghdatis aus Zypern mit 4:6, 6:1, 3:6, 4:6. Wegen der großen Hitze wurde bis zum Abend nur unter dem schützenden Dach der beiden großen Stadien gespielt.

Auch Kiefer und Haas waren froh, dass sie nach einem leichten Training am Vormittag schnell wieder aus der gnadenlos heißen Sonne heraus kamen. Während Kiefer vor seiner Achtelfinal-Partie gegen Hewitt-Bezwinger Juan Ignacio Chela aus Argentinien am Montag seinem lädierten linken Knöchel intensive Pflege gönnte, wollte der hochkonzentrierte Haas vor dem Aufeinandertreffen mit Titelfavorit Roger Federer im Kopf schon mal die "Big Points durchspielen".

Dass die beiden Spitzenspieler mit ihrem gemeinsamen Vordringen ins Achtelfinale des Grand-Slam-Turniers in Melbourne für eine neue deutsche Bestmarke gesorgt hatten, war für sie nur eine Randnotiz. "Zu zweit ist man stärker", meinte Kiefer am Samstag nach seinem 6:3, 6:2, 5:7, 6:2-Erfolg über den Spanier Juan Carlos Ferrero, bei dem er nach eigenen Worten erstmals mehr an das Spiel gedacht hatte als an seine Fußverletzung.

Haas stellt sich schon auf nächstes Match ein

Haas war nach seinem 4:6, 6:3, 6:4, 6:4-Sieg über den australischen Wildcardspieler Peter Luczak schon ganz auf das ultimative Duell mit Federer fokussiert. Eine Herausforderung auf großer Bühne, eine Gelegenheit, wie es sie nicht so oft im Leben gibt. "Für solche Matches schindet man sich im Training bis zum Umfallen", sagte der 27-Jährige, der in Melbourne 1999 und 2002 im Halbfinale stand und vor Selbstbewusstsein strotzte: "So gut wie derzeit habe ich schon lange nicht mehr gespielt."

Für den gebürtigen Hamburger verbanden sich nur positive Erinnerungen mit Australien und Federer: Vor vier Jahren schlug er den Schweizer im Achtelfinale in Melbourne nach fünf Sätzen und der Abwehr eines Matchballs. Im Olympia-Halbfinale 2000 in Sydney war er der Stärkere, und beim Einladungsturnier in Kooyong vor zehn Tagen ebenfalls. Ein psychologischer Vorteil vielleicht, den Daviscup-Kapitän Patrik Kühnen noch verstärken wollte: "Tommy ist der Herausforderer, und das ist eine Rolle, die ihm behagt."

Außenseiter besigt Weltranglisten-Dritten

Pudelwohl fühlte sich auch Marcos Baghdatis, der als Außenseiter ins Spiel gegen Roddick gegangen war, es nach 2:32 Stunden aber als Sieger beendete. Unter dem Jubel seiner großen Melbourner Fangemeinde - größtenteils griechische Einwanderer - servierte der 20-Jährige 16 Asse, eins mehr als sein aufschlagstarker Gegner. Zudem machte er 24 direkte Punkte mehr als Roddick. "Ich war in meiner eigenen Welt. Es war eines meiner besten Matches", erzählte der stets gut gelaunte Baghdatis, der 2003 Junioren-Weltmeister war, als erster Tennis-Profi aus Zypern an Grand-Slam-Turnieren teilnimmt und noch nie zuvor im Viertelfinale stand.

Die Amerikaner dagegen haben erstmals seit 2002 in Melbourne keinen Spieler mehr unter den letzten Acht. Roddick, als einer der großen Herausforderer von Federer gestartet, erlebte nach seinem Erstrunden-Aus bei den US Open eine neuerliche Enttäuschung. Von einer verpassten Chance wollte er trotzdem nicht sprechen: "Es gibt einen, der sich von den anderen abhebt. Der Rest im Herrentennis ist eng beisammen, jeder kann jeden schlagen." Das bewies auch Fabrice Santoro aus Frankreich, der als ungesetzter Spieler im 54. Anlauf erstmals in ein Grand-Slam-Viertelfinale einzog.

Keine Überraschungen bei den Damen

Bei den Damen sieht man immer die gleichen Gesichter in der zweiten Turnierwoche. Vorjahresfinalistin Lindsay Davenport (USA) erreichte ebenso das Viertelfinale wie die Melbourne-Siegerin von 2004, Justine Henin-Hardenne (Belgien), und die beiden Russinen Maria Scharapowa und Nadja Petrowa.

Ines Bellinger und Andreas Bellinger/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(