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Basketball: Brose Baskets unterliegen ZSKA Moskau knapp

Die Brose Baskets Bamberg haben bei der 78:81-Niederlage gegen ZSKA Moskau zwar die vierte Niederlage in Folge kassiert, aber aufsteigende Tendenz gezeigt und sich bis zur letzten Sekunde teuer verkauft.

Die Brose Baskets Bamberg haben nach den jüngsten drei Pleiten gegen ZSKA Moskau zwar die vierte Niederlage in Folge kassiert, sich gegen den haushohen Favoriten im Euroleague-Heimspiel aber teuer verkauft. Am Ende mussten sich die Deutschen mit 78:81 geschlagen geben.

Marcus Slaughter (21) und Anton Gavel (10) waren auf Seiten des deutschen Meisters die erfolgreichsten Werfer, für Moskau trafen Nenad Krstic (20) und Viktor Khryapa (19) am besten.

"Das Spiel heute kann man nach den letzten zwei Wochen als Schritt nach vorne bezeichnen“, analysierte Bamberg Coach Chris Fleming bei sport1+, nachdem Milos Teodosic in letzter Sekunde mit einem Dreier den Sieg des russischen Teams unter Dach und Fach gebracht hatte.

Buzzer-Beater besiegt die Baskets

Tatsächlich hatte Bamberg den besseren Start erwischt, lag schnell mit 6:2 in Führung. Doch die routinierten Gäste, die ohne ihren verletzten NBA-Spieler Andrei Kirilenko angetreten waren, fanden zunehmend besser in die Partie, zogen vorbei und hatten sich nach dem ersten Viertel mit 25:18 abgesetzt. Die Deutschen hatten ihren Gegnern viel zu viel Raum gelassen, arbeiten sich in der Folge aber wieder heran und verkürzten zwischenzeitlich sogar auf 26:27.

Moskau blieb auch in der Folge vorne, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Da die Bamberger aber viele Möglichkeiten leichtfertig vergaben und die Gäste immer in den entscheidenden Phasen eine Schippe drauflegen konnten, war es zu keinem Zeitpunkt - trotz des insgesamt engen Spielverlaufs - eine Partie auf Augenhöhe.

5:35 Minuten vor dem Ende hatte Slaughter dann doch die 70:69-Führung für die Brose Baskets erzielen können, Krstic konterte jedoch mit einem Dreier. PJ Tucker gelang dann eine Minute vor dem Ende noch einmal die 78:77-Führung, ehe Teodosic mit dem Buzzer-Beater der Siegtreffer gelang.

Während die Moskauer mit sieben Siegen weiter ungeschlagen die Tabelle anführen, muss Bamberg als Vierter weiter zittern. Mit einer Bilanz von 2:5-Siegen ist das Weiterkommen aber immer noch möglich. Voraussetzung dafür sind jedoch Siege in den letzten drei noch ausstehenden Spielen.

Oldenburg und die Dragons stehen in Zwischenrunde

In der EuroChallenge besiegte Oldenburg den slowakischen Club SPU Nitra mit 88:79 und machte mit dem vierten Sieg im vierten Spiel den Einzug in die Zwischenrunde perfekt. Am Dienstag hatten sich bereits die Artland Dragons das Weiterkommen gesichert. Beste Werfer bei den Oldenburgern waren Adam Chubb und Ronnie Burrell mit jeweils 17 Punkten.

Telekom Baskets noch mit Chancen

Ihre Chance auf die Zwischenrunde wahrten die Telekom Baskets. Die Rheinländer setzten sich gegen BC Minsk mit 93:81 durch und holten damit den zweiten Sieg. Zugleich sicherte sich das Team von Trainer Michael Koch nach dem 71:79 in der Vorwoche den direkten Vergleich, der am Ende noch über das Weiterkommen entscheiden kann. Beste Bonner Schützen waren Jared Jordan (20) und Zvonko Buljan (18).

sportal.de / sportal

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