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Eishockey: Hamburg Freezers verpassen den Anschluss

Die Hamburger Freezers haben es durch eine Niederlage im Spitzenspiel gegen Ingolstadt verpasst, dem Spitzentrio einen vierten Mitspieler zu verpassen. Da die Eisbären aus Berlin und auch die Mannheimer Adler gewannen, zieht das Dreigestirn weiter einsam seine Kreise an der Spitze der Tabelle.

Das Führungstrio der DEL hat sich am 31. Spieltag keine Blöße gegeben und sich leicht abgesetzt. Spitzenreiter Adler Mannheim feierte mit einem 5:3 bei den Hannover Scorpions den ersten Sieg nach zuvor zwei sieglosen Partien. Die Verfolger Eisbären Berlin und ERC Ingolstadt hielten sich ebenso schadlos und bleiben in der Tabelle in unmittelbarem Kontakt zu den Kurpfälzern.

Berlin setzte seine Siegesserie mit einem 6:2 vor heimischer Kulisse gegen die DEG Metro Stars fort. Ingolstadt entschied das Verfolger-Duell gegen die Hamburg Freezers daheim mit 4:0 für sich. Im Klassement führen die Adler Mannheim (61 Punkte), die sich nach einer schnellen 2:0-Führung in Hannover das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen ließen, denkbar knapp vor Berlin (60) und Ingolstadt (59). Hamburg bleibt Vierter (52).

Freezers schnell im Hintertreffen

Nur 101 Sekunden benötigten die Ingolstädter vor 4635 Zuschauern, um die Weichen auf Sieg zu stellen. Nachdem der Rivale aus Hamburg dank zuletzt zweier Siege mit wieder gestärktem Selbstvertrauen angereist war, verpasste Derek Hahn den Hanseaten den frühen Dämpfer. Für den Kanadier war es bereits der 15. Saisontreffer. Hahn ist damit der aktuell erfolgreichste Torjäger. "Derek ist einzigartig", sagte Michael Waginger über seinen Mitspieler.

Den Sieg gegen die Freezers wertete der ebenfalls erfolgreiche Stürmer auch als "ein bisschen Wiedergutmachung" für die Niederlage zuvor im Derby gegen Augsburg. Hingegen saß bei Hamburgs Nationalspieler Christoph Schubert der Frust tief. "Wir haben jeden Zweikampf verloren", monierte der Verteidiger: "Die haben mit uns gemacht, was sie wollten."

Eisbären bauen Serie aus

Kaum Mühe hatten auch die Eisbären Berlin mit der DEG - trotz des frühen Rückstands nach nur 15 Sekunden durch Patrick Reimer. Nach dem Ausgleich im ersten Drittel machten die Hausherren im Mittelabschnitt bereits alles klar. Für die Berliner war es nicht zuletzt dank des Hattricks von Julian Talbot der siebte Sieg in Serie. Die Gäste aus dem Rheinland verbuchten hingegen die achte Pleite in den vergangenen zehn Spielen.

Wenig Probleme hatten auch die Adler Mannheim, die bei den Hannover Scorpions zu einem ungefährdetem 5:3-Erfolg kamen. Matthias Plachta hatte die Gäste nach gut elf Minuten bereits mit 2:0 in Führung gebracht und nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 durch Patrick Buzas trafen Christopher Lee und Ronny Arendt zum 4:1. Mannheim hatte danach keine Mühe, den Sieg über die Zeit zu schaukeln. 

sportal.de / sportal

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