HOME

Eishockey: Mannheim und Straubing marschieren

Am zweiten Spieltag des DEL-Viertelfinales sahen die Fans einige überraschend hohe Siege. Während Hamburg gegen Mannheim mit 1:8 unter die Räder kam, fegte Straubing Wolfsburg mit 7:0 aus der Halle. Die DEG glich ihre Serie mit einem 5:1 gegen Ingolstadt aus.

Die Adler Mannheim und die Straubing Tigers steuern in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) nach Kantersiegen auf das Playoff-Halbfinale zu.

Während die Adler bei den Hamburg Freezers deutlich mit 8:1 gewannen, sorgte das Überraschungsteam aus Straubing beim 7:0 gegen Vizemeister Grizzly Adams Wolfsburg erneut für Aufsehen.

Durch den jeweils zweiten Sieg im zweiten Viertelfinalspiel in der Serie Best of  Seven hat das Duo damit schon die Hälfte der vier für den Einzug in die nächste Runde nötigen Siege verbucht.

Die DEG Metro Stars aus Düsseldorf meldeten sich mit einem 5:1 gegen den Vorrundenzweiten ERC Ingolstadt zurück und glichen damit in ihrer Serie auf 1:1-Siege aus.

Wolfsburg weit von der Normalform entfernt

In Straubing eröffnete Laurent Meunier in doppelter Überzahl das Schützenfest, ehe Karl Stewart 50 Sekunden später mit einem weiteren Powerplay-Tor auf 2:0 erhöhte. Dustin Whitecotton sorgte für ein 3:0 nach dem ersten Drittel, ehe die Tigers im zweiten Durchgang durch Treffer von Sandro Schönberger, Carsen Germyn und erneut Stewart ihre Führung verdoppelten. Den Schlusspunkt setzte Bruno St Jacques.

"Wir versuchen unser Spiel bis zum letzten Pfiff durchzuziehen", meinte Torschütze Whitecotton. Wolfsburgs Kai Hospelt war selbstkritisch: "Heute hat keiner von uns Normalform gezeigt."

Beim fünfmaligen DEL-Meister aus Mannheim war Christoph Ullmann der Mann des Spiels. Der Nationalspieler hatte seine Adler in Hamburg nicht nur binnen 118 Sekunden mit 2:0 in Führung geschossen, sondern zu Beginn des zweiten Drittels mit dem 3:0 auch seinen Hattrick perfekt gemacht.

sportal.de / sportal

Wissenscommunity